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Planspiel TOPSIM

Als Schüler Unternehmer sein

Wer sich für Betriebswirtschaft interessiert, muss damit nicht bis zum Studium zu warten. Die FHDW kommt in die Schulen und lädt die Schüler zu Unternehmensplanspielen ein, bei denen sie ihre wirtschaftlichen Ambitionen testen können.

FHDW-Dozent Andreas Jäsche spielt mit den Schülern TOPSIM.

FHDW-Dozent Andreas Jäsche spielt mit den Schülern TOPSIM. 

Die Teilnehmer konkurrieren mit anderen (Planspiel-)Unternehmen am simulierten Markt. Durch ihre Entscheidungen beeinflussen sie den Erfolg ihres Unternehmens. So erkennen die Schüler Unternehmenszusammenhänge und die internen und externen Faktoren, die den wirtschaftlichen Erfolg beeinflussen. Sie erleben hautnah typische Zielkonflikte in der Unternehmensführung. Sie lernen, betriebswirtschaftliche Methoden und Informationsmittel einzusetzen, mit Unsicherheit bei Entscheidungen umzugehen und Entscheidungen im Team - auch unter Zeitdruck - zu fällen. 

Bericht in der Glocke am 21.07.2016: TOPSIM am Wirtschaftsgymnasium des Reinhard-Mohn-Berufskollegs in Gütersloh

Haben auch Sie Interesse, Ihre Schüler für zwei Nachmittage in die Welt der Wirtschaft zu schicken? Gern besuchen wir Sie in Ihrer Schule, um Sie persönlich über TOPSIM zu informieren.  

TOPSIM am Wirtschaftsgymnasium des Reinhard-Mohn-Berufskollegs in Gütersloh - Bericht in der "Glocke" am 21.07.2016

Impressionen

TOPSIM an der Gesamtschule Paderborn-Elsen, 23.01.2017

Was sagen die Schüler?

Gesamtschule Paderborn-Elsen

23. Januar 2017
Pia Röpke und Jule Israel, 12. Klasse Gesamtschule Paderborn-Elsen, berichten
 

In der Theorie klingt es recht einfach, ein Unternehmen zu leiten, doch in der Realität sieht dies anders aus. Dass man auch Themenfelder wie Kosten, Banken, Staat, Absatz, Marketing, Vertrieb, Produktivität, Konkurrenz berücksichtigen muss, vergisst man schnell.

Um einen Einblick in dieses komplizierte Geschehen zu ermöglichen, führte der Dozent Andreas Jäsche mit uns – den Schülern und Schülerinnen des Sozialwissenschaften/Wirtschaft-Leistungskurs der Q1 – das Planspiel „TOPSIM Basic“ durch und brachte uns für einen Tag in die Welt der Unternehmen.

Wir sollten uns eine Strategie überlegen, wie wir zum einen möglichst viele Kopierer „Copy 1“ verkaufen und am Ende zugleich die Gruppe mit den niedrigsten Schulden sind. Nach der ersten Proberunde erkannten wir, dass der Konkurrenzkampf schwer ist und dass es viel zu beachten gibt, z. B. die Preisbildung, die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt und zielführenden Investitionen in Marketing oder Marktberichte.

Nach jeder Runde gab es einen ausführlichen Bericht und wir sahen, wo unsere unternehmerischen Schwächen lagen. Aufgrund dieser Analyse haben wir unsere weiteren Entscheidungen getroffen. Wir merkten schnell, dass uns nur ein gut gewählter Marketing-Mix an die Spitze bringen würde. In der letzten Runde lagen wir mit unseren Ergebnissen alle recht nah beieinander, sodass es ziemlich spannend wurde.

Das Planspiel hat allen Schülern und Schülerinnen sehr gefallen und wir bedanken uns bei der FHDW und vor allem bei Herrn Jäsche für die großartige Möglichkeit, an einer Management-Simulation teilzunehmen und dabei sowohl handlungsorientiert als auch praxisnah die Kombination von vernetztem Denken und unternehmerischem Handeln trainieren zu können.

Mauritius-Gymnasium Büren

23. und 28. Januar 2013
Eva Koch, 13. Klasse Mauritius-Gymnasium Büren, berichtet

Wenn man das Wort Planspiel hört, denkt man vielleicht zuerst an lustige Spiele, die man als Erwachsener nur deshalb mitmacht, damit einem kleine Kinder nicht vor Langeweile auf die Nerven gehen. Doch damit ist man bei diesem Spiel auf der falschen Spur: Das Planspiel ist nicht für Kinder gedacht, sondern für Erwachsene oder, um genauer zu sein, für Studenten, Auszubildende, Führungskräfte und auch für Schüler: Also für uns!

Bei dem Planspiel handelt es sich um die Simulation eines Marktes, in dem Unternehmen miteinander konkurrieren. Während des Spiels treten mehrere Gruppen gegeneinander an. Jede dieser Gruppen leitet ein fiktives Unternehmen, das Drucker produziert und verkauft. Während mehrerer Perioden muss jedes Team versuchen, die Prognosen für die Kosten und den Umsatz seines Unternehmens so zu berechnen, dass es am Ende einen möglichst hohen Gewinn erzielt.

Während der zwei Nachmittage (23. und 28. Januar 2013), an denen das Spiel stattfand, konnten wir die im Unterricht besprochenen theoretischen Zusammenhänge eines Marktes anwenden und praktische Erfahrungen sammeln. Wir erhielten eine Übersicht über die wichtigsten Strukturen, die Finanzen und die Personalpolitik in einem Unternehmen und mussten uns selbst ein Konzept überlegen, mit dem wir unser Unternehmen leiten wollten. Anhand unserer Erfolge oder Misserfolge konnten wir dann unsere Strategie nach jeder Periode überarbeiten und verbessern.

Wir mussten aber nicht nur unsere eigenen Entscheidungen überdenken, sondern auch unsere Konkurrenz immer scharf im Auge behalten. Durch den Wettbewerb, der unter den Gruppen entstand, entwickelten wir mehr Begeisterung und Interesse für die wirtschaftlichen Zusammenhänge, als es im rein theoretischen Unterricht möglich wäre. Während des Planspiels stellten sich uns jedoch auch mehrere Herausforderungen. So war es in den ersten Perioden sehr schwierig, alle Kostenaspekte einzuberechnen. Nach jeder Periode musste die Lage des Marktes und des Unternehmens neu beurteilt werden.

So bot uns das Planspiel nicht nur neue Herausforderungen, sondern half uns auch bei der Berufsorientierung. Jeder Teilnehmer konnte am Ende des Planspiels beurteilen, ob ihm diese Aufgaben Spaß gemacht haben und er sich auch in seiner beruflichen Zukunft über den Bereich der Wirtschaft weiter informieren möchte.

In diesen Schulen spielte die FHDW mit den Schüler TOPSIM

  1. Bad Driburg  Gymnasium St. Kaspar, Neuenheerse
  2. Bad Salzuflen  Rudolph-Brandes-Gymnasium, Gymnasium im Schulzentrum Aspe
  3. Bielefeld  Helmholtz-Gymnasium, Gymnasium Heepen, Gymnasium am Waldhof
  4. Büren  Liebfrauen-Gymnasium, Mauritius-Gymnasium
  5. Brakel  Berufskolleg Brede
  6. Gütersloh  Wirtschaftsgymnasium des Reinhard-Mohn-Berufskollegs
  7. Hamm  Landschulheim Schloss Heessen
  8. Herford  Ravensberger Gymnasium, Königin-Mathilde-Gymnasium
  9. Lippstadt  Gymnasium Schloß Overhagen
  10. Nottuln  Gymnasium Nottuln
  11. Paderborn  Gymnasium St. Michael, Reismann-Gymnasium, Gymnnasium Schloß Neuhaus
  12. Recklinghausen  Hittorf-Gymnasium
  13. Rheda-Wiedenbrück  Einstein-Gymnasium
  14. Rietberg  Gymnasium Nepomucenum
  15. Senden  Joseph-Haydn-Gymnasium