Projekt Arbeitswelt.Plus

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Erforschung des Einsatzes von KI in Unternehmen der Region Ostwestfalen-Lippe

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Projekt Arbeitswelt.Plus: KI in der Arbeitswelt des industriellen Mittelstands

Die Künstliche Intelligenz (KI) verändert unsere Welt nachhaltig. Die Spracherkennung im Handy ist nur ein Beispiel dafür, dass künstliche Intelligenz bereits in unserem Alltag angekommen ist. Besonders die Wirtschaftswelt wird von den neuen technologischen Möglichkeiten in den Bann gezogen. Algorithmen bestimmen und optimieren organisationale Prozesse und erlauben eine gesamtheitliche Steigerung der Produktivität. Aufgrund der steigenden Komplexität und Dynamik der Arbeitswelt herrscht auch für mittelständische Unternehmen Handlungsbedarf bei der Einführung von KI-Systemen, um langfristig erfolgreich zu bleiben. 

  • Doch was heißt das für die Gesellschaft, für das Unternehmen und für die Mitarbeitenden? Wie verändert der Einsatz künstlicher Intelligenz unsere Arbeitswelt – heute und morgen?
  • Wie können Unternehmen diese Art der Technologie gewinnbringend für Unternehmen und Mitarbeitenden einsetzen?

Mit dieser Thematik beschäftigt sich das Kompetenzzentrum „KI in der Arbeitswelt des industriellen Mittelstands“ (Arbeitswelt.Plus), das am 1. Oktober 2020 im Umfeld des Spitzenclusters it‘s OWL gestartet ist. Fünf Hochschulen, darunter die FHDW, und mehrere Unternehmen sowie die IG Metall suchen Antworten auf die Fragen rund um das Thema KI in der Arbeitswelt und erforschen hierzu konkrete Ansätze zur Arbeitsplatzgestaltung, Qualifizierung von Mitarbeitenden und zum Change Management im industriellen Mittelstand. 

Das Kompetenzzentrum Arbeitswelt.Plus ist ein Forschungsverbundprojekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 10,7 Millionen Euro (Projektvolumen 12,2 Millionen Euro) im Zeitraum von Oktober 2020 bis September 2025 gefördert wird. Insgesamt wurden bei der BMBF-Ausschreibung „Kompetenzzentrum für Arbeitsforschung“ nur zwei von 47 Bewerbungen direkt ausgewählt. Dies sei als „Riesenerfolg für Ostwestfalen-Lippe“ zu werten, so Prof. Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Projektkoordinator bei der it's OWL Clustermanagement GmbH. 

Arbeitswelt.Plus wird durch das Spitzencluster it’s OWL koordiniert und gemeinsam von der FHDW, der Universität Paderborn, der Universität Bielefeld, der TH OWL, der FH Bielefeld, dem Fraunhofer IEM und dem Fraunhofer IOSB-INA sowie von den Unternehmen Atos, Bette, Bosch Rexroth, Deutsche Angestellten-Akademie OWL, Dr. Oetker, Kannegiesser, itelligence, Lenze, Miele, WAGO, Weidmüller und der IG Metall umgesetzt.

Das Gesamtprojekt ist in vier übergeordnete Arbeitspakete eingeteilt. In Arbeitspaket 1 (Forschung) werden zentrale Themenstellungen der Arbeitsforschung im Kontext von KI-Anwendungen untersucht. Im Rahmen von Arbeitspaket 3 (KI-Anwendung) sollen acht Leuchtturmprojekte durchgeführt werden. Die Forschungsergebnisse aus den Arbeitspaketen 1 und 3 werden in Arbeitspaket 2 aufbereitet. Ziel des Arbeitspaketes 2 (Mittelstandsgerechte Leistungsangebote) ist es, mittelstandsgerechte Leistungsangebote zu erarbeiten und diese dann als Transferprojekte für den Mittelstand im Arbeitspaket 4 umzusetzen (Transfer).

FHDW sorgt für den Forschungstransfer in die Unternehmen

Die FHDW zeichnet sich durch ihre regionalen Kontakte aus und fördert auch in diesem Projekt die anwendungsorientierte Forschung. Ziel ist es, die Forschungserkenntnisse gewinn­bringend in die Unternehmenspraxis zu transferieren. Konkret ist die FHDW an allen vier Arbeitspaketen beteiligt. Zwei Arbeitspakete verantwortet sie.

Prof. Dr. Eckhard Koch koordiniert die Forschungsaufgaben der FHDW. In seinem Team arbeiten drei Professoren bzw. Professorinnen mit. Das Team setzt sich personell folgendermaßen zusammen: 

Prof. Dr. Angelika Röchter übernimmt zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Katharina Freise die arbeitswissenschaftliche Begleitung des Projekts – vom Change Management bis hin zur Gestaltung eines humanzentrierten Arbeitsplatzes (Arbeitspaket 1). 

Prof. Dr. Wilhelm Nüßer ist zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Teresa Fritsch verantwortlich für die Konzeptionierung von Wissens- bzw. Informationsangeboten für mittelständische Unternehmen und die interessierte Öffentlichkeit und fördert dementsprechend den Praxistransfer (Arbeitspaket 2 und 4).

Prof. Dr. Christian Ewering arbeitet mit Florian Wortmann am großen Leuchtturmprojekt „ImpliKit“, das mit verschiedenen Unternehmen umgesetzt wird. Gerade die Leuchtturmprojekte (Arbeitspaket 3) versprechen interessante Erkenntnisse für die Forschung und Praxis.

Das Leuchtturmprojekt ImpliKit

Mit „ImpliKit“ verantwortet die FHDW ein Leuchtturmprojekt, das sich mit der Gestaltung der Arbeitswelt mittelständischer Unternehmen mit KI-basiertem Wissensmanagement und Entscheidungsunterstützungssystemen befasst. Ziel ist es, die Technologie der KI für verschiedene Unternehmen nutzbar zu machen und die Konzeptionierung, Implementierung und Optimierung forschend in der Praxis zu begleiten. Dabei wird die Technologie jedoch nicht losgelöst von der Praxis entworfen, sondern speziell für ausgewählte Unternehmen entwickelt, implementiert und optimiert.

Das kann dann in der Unternehmenspraxis folgendermaßen aussehen: Es werden zukünftig KI-basierte Vorhersagen über Staus in der Produktion prognostiziert, um vorab einzuschreiten. Mittels KI-basierter Entscheidungen werden weitere Prozessschritte verändert, sodass kein Stau entsteht. Belastungsspitzen bei Mitarbeitenden könnten somit vermieden werden. Eine weitere Idee ist die Einbindung eines Sprachassistenten im Controlling, mit dessen Hilfe Führungskräfte bereits morgens z. B. auf dem Weg zur Arbeit im Auto über veränderte Zahlen „gewarnt“ werden können.

ImpliKit wird getragen durch die FHDW, die FH Bielefeld, die IG Metall und die Bette GmbH & Co. KG. Darüber hinaus werden die ORDIX AG, Diamant Software GmbH, Konrad Reitz Ventilatoren GmbH & Co. KG und Spier GmbH & Co. Fahrzeugwerk KG als industrielle Unterauftragnehmer in das Leuchtturmprojekt eingebunden.

Obwohl sich das Leuchtturmprojekt ImpliKit grundsätzlich im Fachbereich der Wirtschaftsinformatik bewegt, wird es zusätzlich durch eine arbeitswissenschaftliche Perspektive betrachtet. In diesem Kontext spielt die humanzentrierte Perspektive eine große Rolle. Um die Forschungserkenntnisse gewinnbringend in die Unternehmenspraxis zu transferieren zu können, spielt insbesondere die Akzeptanz der neuen Technologie seitens der Mitarbeitenden eine wesentliche Rolle. Aspekte wie die Einbeziehung der Mitarbeitenden bei der Analysephase, die Schaffung von Transparenz bei der Implementierung oder die Kompetenzschulung der Mitarbeitenden werden daher betrachtet. Die Seite der Mitarbeitenden wird also in allen Phasen des Projekts mitgedacht und ebenso erforscht.


Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in dem Programm „Zukunft der Arbeit“ (Förderkennzeichen 02L19C117) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der FHDW.

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