FHDW Business Break: Meilensteine im Venture and Startup Building

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Bielefeld, Paderborn, Bergisch Gladbach, Mettmann, Marburg Ende 23.09.2021 12:00
FHDW Business Break: Meilensteine im Venture and Startup Building


FHDW Business Break

Das Gründungsgeschehen von Startups ist in aller Munde. Startups, junge Unternehmen mit einer neuartigen Geschäftsidee und einem hohen Wachstumspotenzial stehen mit  innovativen Geschäftsideen für die wirtschaftliche Entwicklung. Darüber hinaus schaffen sie nicht nur Arbeitsplätze, sondern verhelfen auch neuen Ideen und Technologien zum Durchbruch. Dabei fordern sie etablierten Unternehmen heraus und stoßen eine Modernisierung der gesamten Wirtschaft an.

Suggeriert wird häufig: Die Gründung eines Startups ist eine einfache Aufgabe. Es gibt eine gute Idee, es wird ein Businessplan entwickelt und schon kann ein Startup gegründet werden. In der Praxis zeigen sich dabei aber einige kritische Herausforderungen. Einfache Fragenstellungen werden im Prozess immer komplexer und Gründer*innen verlieren den Fokus. Trends und Ideen kollidieren oft mit der „Machbarkeit“. So kann auch ein langfristiger Erfolg eines Produktes oder einer Dienstleistung nicht prognostiziert werden. Dabei sprechen viele Gründer gerne und viel von Ihren Ideen, die allerdings auch marktnah umgesetzt werden müssen.

Eine bewährte Methode um diese Gedanken zu strukturieren und die Machbarkeit der Ideen zu überprüfen, stellen gängige Modell der Geschäftsentwicklung, z.B. das Business Model Canvas oder der Ansatz von RITTER dar“, sagt Prof. Dr. Thomas Jensen, Campusleiter der FHDW in Bielefeld, und nennt die Konsequenzen, falls Gründer*innen ihre Ideen nicht strukturieren: „Werden die neuen Geschäftsideen nicht analysiert und in ein gesamtheitliches Konstrukt gebracht, können sich die Startups nicht mit ihrer gewachsenen Konkurrenz messen, die bereits über eine langejährige Erfahrung auf dem Markt verfügen. Somit sind interessante Geschäftsideen nicht wettbewerbsfähig und dies nur aufgrund der Tatsache, weil Stärken und Schwächen der eigenen Geschäftsidee sowie die wirtschaftliche Tragfähigkeit nicht geprüft werden. Aber auch etablierte Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Ihre Geschäftsmodelle kontinuierlich an neue Rahmenbedingungen anzupassen."

Viele Menschen verbinden mit der Gründung eines Startups vor allem Erfolgsstorys bekannter Unternehmen. Dabei stechen die Vereinigten Staaten mit den Gründungen vieler erfolgreichster Startups heraus. Doch auch in Deutschland wird die Startup-Szene lebendiger und kreativer. In diesem Themenfeld setzt die Founders Foundation an und unterstützt die nächste Generation erfolgreicher Gründer*innen, um so im Herzen des deutschen Mittelstands ein nachhaltiges B2B Startup Ökosystem zu bilden. 

Im Rahmen des FHDW Business Break zeigen die Founders Foundation und die FHDW kritische Punkte in der Gründung und Entwicklung von Startups auf. Angefangen bei der Identifizierung erfolgversprechender Business Cases über die Validierung zum "Problem-Solution-Fit" und den Weg zum ersten "Minimum Viable Product" geht es zunächst um die essentiellen Meilensteine eines Early Stage Startups. Wann und wie erreicht ein Startup dann den Product-Market-Fit und mit welchen kritischen Punkten müssen Gründer*innen typischerweise in der Skalierungsstufe ihres Ventures rechnen? 

Der Programm-Manager der „Startup School“ und des „Founders Lab“ der Founders Foundation, Elias Weike, blickt dabei bereits auf internationale Erfahrungen bei der Unterstützung von Gründer*innen zurück. Als Teil von verschiedenen Startup-Programmen hat er bereits viele Unternehmen und Startups zusammengebracht. Anhand von praktischen Beispielen wird er den Teilnehmern Einblicke zu den kritischen Meilensteinen des Startup Lifecycle gewähren.

FHDW Business Break – ein kompaktes und informatives Online-Format

Die Präsentation moderner Methoden, die Diskussion interessanter Anwendungen und die Gelegenheit zur Interaktion mit den Vortragenden – das sind die Elemente des FHDW Business Break. Sie erhalten innerhalb einer Stunde einen echten Mehrwert aus Impuls-Beiträgen von Experten aus der Wirtschaft und fundierte Hintergrundinformationen von Professoren der FHDW. So bringt Ihnen das Business Break aktuelle Themen direkt in Ihr Büro. 

Zudem nimmt die FHDW von den Teilnehmern Impulse für Anschlussthemen für das nächste Business Break auf, um Themen möglichst nah an den Bedürfnissen der Unternehmenspraxis zu planen.


Programm

Einführung und Moderation
Prof. Dr. Thomas Jensen | Professor für Einkauf und Logistik | Campusleiter FHDW in Bielefeld

Meilensteine im Venture and Startup Building
Elias Weike Programm Manager Startup School and Founders Lab Founders Foundation

Networking: Austausch mit dem Referenten


Über den Referenten & den Moderator

Elias Weike

Elias Weike unterstützt Gründer*innen dabei, ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Bei der Founders Foundation betreut er die Startup School und das Founders Lab. Nach knapp fünf Jahren in der Elektrotechnik-Industrie in OWL hat Elias Weike die letzten drei Jahre in Skandinavien verbracht. Sowohl in Kopenhagen als auch in Stockholm war er ein Teil von verschiedenen Startup-Programmen und hat Unternehmen und Startups zusammengebracht.

Prof. Dr. Thomas Jensen, Jahrgang 1960, besitzt über 16 Jahre Managementerfahrung in Führungspositionen in der Softwareindustrie. Geboren in Bielefeld, studierte er an der Universität Bielefeld Betriebswirtschaft mit den Schwerpunkten Operations Research und EDV. Im Anschluss promovierte er bei Herrn Prof. Dr. Karl Inderfurth und wechselte nach der Promotion für diverse Forschungsprojekte an die Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Nach einem Einstieg bei Computer Associates übernahm Thomas Jensen bei SSA Global Technologies und Infor Aufgaben in der Geschäftsführung von Central Europe. Er war dort jeweils verantwortlich für den Bereich Business Consulting und in diesen Positionen auch Mitglied eines internationalen M&A-Teams. 2003 übernahm Herr Jensen parallel eine Teilzeit-Dozentur an der FHDW im Bereich Finanzmanagement. 2011 hat er diese Tätigkeit ausgebaut und die Leitung des FHDW Campus in Bielefeld übernommen. Seine Forschungs- und Beratungsschwerpunkte liegen in den Themenfeldern Risk Management, Supply Chain Design, Software-Auswahl und in der Entwicklung von entscheidungsunterstützenden Verfahren zur Planung von Logistikprozessen. Er ist in verschiedenen Gremien aktiv, u.a. in der Kommission Internet und Digitales des BVMW. 

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