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Bergisch Gladbach, Paderborn
Business-Knigge: Gut ankommen – bei Tisch, im Chat, im Unternehmen

In einem spannenden Online-Seminar erhielten Schüler wertvolle Tipps für das stilvolle Verhalten beim Business-Dinner oder auch beim Umgang im Chat. Auch interkulturelle Variationen des sozialen Miteinanders waren Thema.


Benimmregeln für Online-Chats würden so manchem User ganz guttun. Bekanntlich ist es ja oft nicht wirklich gut bestellt um die Höflichkeit im Netz. Wie man aber mit Rüpeln im Netz stilvoll umgeht, erklärte Dozentin Andrea Steiner in dem FHDW-Online-Seminar „Business-Knigge für Schüler“: „Ignorieren“, empfahl sie. „Wenn es zu hartnäckig wird, informieren sie den Administrator oder den Chat-Betreiber.“ Steinert ist Dozentin, hat eine Ausbildung als Hotelfachfrau hinter sich und ist viel herumgekommen in der Welt. Sie kennt sich nicht nur in Sachen Chatiquette aus. Steinert weiß auch, wie man bei einem Business-Dinner verhalten sollte, auf einem Empfang oder beim Bewerbungsgespräch. Auch in Sachen Kleidung hatte sie in dem eineinhalbstündigen Online-Seminar wertvolle Tipps für die Schüler: „Tragen sie nie etwas, was sie vorher noch nie getragen haben, seien sie authentisch“, riet sie. Und speziell an die Teilnehmerinnen des Online-Seminars gerichtet: „Nie zu kurze Röcke, nie zu viel Make-Up.“

Welches Besteck für welche Speisen

Um Sicherheit auch bei einem edlen Dinner zu haben, erklärte sie, wie der Tisch gedeckt wird, welches Besteck für welche Speisen zu wählen ist und dass man Gläser grundsätzlich am Stil anfasst. Bis ins kleinste Detail erläuterte Steinert die Vorgänge zu Tisch. Um Missverständnisse und Fauxpas zu vermeiden, kann es schon hilfreich sein, wenn man weiß, dass Kellner Speisen und Getränke zwar von der rechten Seite des Gastes servieren, aber von links nachreichen, wenn es gewünscht wird.

Die Benimm-Expertin ist auch auf internationalem Parkett zu Hause und stellte einige länderspezifische Feinheiten im stilvollen Miteinander vor. Zum Beispiel, dass amerikanische Gastgeber es schätzen, wenn man ihnen direkt in die Augen blickt, auch wenn sie in der Geschäftshierarchie höhergestellt sind. Die Nachfrage eines Teilnehmers bezüglich japanischer Gastgeberformalitäten bestätigte sie: Ja, es stimme, sagte Steinert, Japaner mögen es nicht, wenn man einen Drink ablehnt. „Wenn sie wirklich nichts trinken möchten, sagen Sie, sie vertragen es nicht, dann ist das auch in Ordnung“, gab sie den interessierten Teilnehmern als Tipp mit auf den Weg.

Umgang mit dem Smartphone

Ein großes Kapitel aber widmete sie dem Umgang mit dem Smartphone. „Nie am Tisch und das reale Gegenüber hat immer Priorität. Wenn sie wirklich etwas wichtiges beantworten müssen, fragen sie ihren Gesprächspartner um Erlaubnis.“ Auch zu den verschiedenen Social-Media-Kanälen hatte sie eine Empfehlung: „Nötige anderen nicht deine sozialen Kanäle auf, sprich sie auf ihren bevorzugten Kanäle an.“

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