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Bielefeld
Welche Spuren hinterlässt die Corona-Krise in der Wirtschaft?

Im Online-Seminar für Schüler, Azubis und Studierende beleuchteten drei Referenten die Auswirkungen, die Corona für die Wirtschaft mit sich bringt.


Christopher Döring, Prof. Micha Bergsiek und Prof. Peters waren die Akteure des Webinars.

"Corona und einige begründete Gedanken für die Wirtschaft", hieß das zweistündige Online-Seminar, zu dem sich am Dienstag, 26. Mai, 20 interessierte Teilnehmer zuschalteten. Und das verlief kurzweilig und hoch interessant.

Als Quintessenz ließ sich festhalten, dass vor allem technologische und idealistische Prägungen einen anderen Umgang mit Corona erkennen lassen. Zudem gewinnt der Sektor, der auf nachhaltige Produkte setzt, an Fahrt. Grundsätzlich ist das Thema Nachhaltigkeit als Wirtschaftsfaktor bereits äußerst relevant und hat sich von der häufig populistisch geführten Debatte bereits distanziert. Corona verstärkt Trends, sorgt aber rund um den Globus auch für widersprüchliche, menschliche Verhaltensweisen.

In seinem Vortrag "Neue Arbeits- und Lebenswelten in und nach der Corona-Krise: Was wir von China lernen können" berichtete Prof. Dr. Micha Bergsiek, dass China die Corona-Krise bereits (vorläufig) besiegt hat und dieses auf die Arbeits- und Lebenswelten der Chinesen zurückzuführen ist. In den letzten Jahrzehnten hat sich China von einem Nachahmer zu einem Vorreiter entwickelt. Vor allem das Thema Digitalisierung hat dabei in die Arbeits- und Lebenswelten der Chinesen Einzug gehalten und ist auch entscheidend für den Umgang mit Corona. 

Christopher Döring, Vertriebsleiter der Energiekonzepte Mitteldeutschland GmbH, bot den Interessenten einen spannenden Einblick in seinen beruflichen Werdegang. Er merkte an, dass vor allem die Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie das Verständnis von betriebswirtschaftlichen Kenntnissen besondere Bausteine für seine berufliche Karriere waren. Darüber hinaus riet er den Studieninteressenten flexibel zu sein und Praxiserfahrungen in unterschiedlichen Branchen zu sammeln. Durch die Corona-Krise wurde auch seine Arbeit stark verändert. Vor allem persönliche Gespräche werden durch Online-Meetings und -Konferenzen ersetzt. In den Gesprächen stellt er dabei aber vor allem fest, dass bei seinen Kunden vor allem das Bewusstsein für nachhaltiges Wirtschaften gewachsen ist.

Aufbauend auf diesen Impulsen berichtete Prof. Dr. Gerhard Peters in seinem Vortrag "Beyond Corona: Chancen und Herausforderungen für nachhaltiges Wirtschaften" darüber, dass Unternehmen nach der Krise weiter auf den Trend Nachhaltigkeit setzen werden bzw. sich mit der Thematik endlich beschäftigen müssen, um langfristigen Erfolg zu garantieren. Nachhaltigkeit kann dabei zu einem Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen werden. Abschließend konstatierte Peters, dass Nachhaltigkeit kein Luxusgut darstellt, sondern eine Einstellung für einen ökonomischen Erfolg darstellt, die real gelebt wird. 

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