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Bergisch Gladbach
60 Bachelor und 56 Master verabschiedet

60 Bachelor und 56 Master bekamen Ende Oktober an der FHDW in Bergisch Gladbach ihre Abschiedsurkunden. Durch die Corona-Schutzmaßnahmen mit einer anderen Abschiedsfeier als sonst, aber mit einem aufmunternden Videogruß von der Kölner Band Kasalla.


Online-Vorlesungen, Arbeitsgruppen per Videokonferenzen und Home Office: Das vergangene Semester an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) lief anders als sonst. Auch für die 116 Studierenden, die jetzt ihr Studium abgeschlossen haben. Denn eigentlich war eine große Abschiedsfeier in der Lanxess Arena geplant. Die musste aber wegen Corona abgesagt werden, und so veranstaltete die FHDW in ihren Räumen eine Feierstunde. 33 Absolventinnen und Absolventen wollten es sich nicht entgehen lassen, ihre Bachelor- und Master-Urkunden entgegenzunehmen – mit Maske, aber persönlich und im Beisein der Dekane.

Trotz Corona lief das Studium reibungslos. „Es hat alles gut geklappt, niemand hat eine Vorlesung verpasst. Alle haben ihr Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen, sodass sie jetzt pünktlich in ihre Jobs starten können, wozu ich Ihnen viel Erfolg wünsche.“ Das sagt Dr.-Ing. Alexander Brändle zu dem Studienbetrieb unter Corona-Bedingungen. Er leitet den FHDW-Campus in Bergisch Gladbach, begrüßte die Gäste auf dem feierlichen Abend und hatte eine besondere Überraschung mitgebracht: Mit einer persönlichen Videobotschaft und dem bis dahin unveröffentlichten Song „Midden em Sturm“ grüßte die Kölner Band Kasalla die Bachelor- und Master-Absolventen der FHDW in Bergisch Gladbach.

„Liebe Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschule der Wirtschaft“, grüßte Sänger Bastian Campmann die Absolventen aus dem Kasalla-Probenraum in Köln-Ehrenfeld. „Wir gratulieren euch auf diesem Wege ganz herzlich, dass ihr es geschafft habt. Wir hoffen, dass ihr jetzt mit uns anstoßt. Wir erheben auf jeden Fall die Gläser auf euch. Wir wären jetzt viel lieber bei euch und würden mit euch feiern.“ Geplant war der Auftritt der Band eigentlich in der Lanxess Arena bei einer festlichen Übergabe der Prüfungsurkunden. Aber da machte Corona nicht mit. So kam „Alle Jläser huh“, „Stadt mit K“ und “Mer sin eins“ per Video nach Bergisch Gladbach. Der neueste Kasalla-Song „Midden em Sturm“ passte gut zu der Bachelor-Verabschiedung in Corona-Zeiten. Campmann singt darin, dass Gegenwind auch stark machen kann, dass man auch im Sturm vorankommen kann und jede Unannehmlichkeit auch mal vorübergeht. „Wir wünschen euch ganz viel Erfolg und Glück im Leben, maat et joot!“ so Bastians Abschiedsgruß über den Rhein.

„Jeder hat ja im Moment mit den Konsequenzen von Corona zu leben“, relativiert Alicia Lüber (22) die etwas andere Bachelor-Verabschiedung. Erstmalig in der FHDW-Historie gab es durch die Corona-Maßnahmen keine Bachelor-Talare und auch das traditionelle Hütewerfen musste ausfallen. Gäste waren durch die Schutzmaßnahmen diesmal nicht vor Ort, Freunde und Familie konnten die Zeremonie über die Webcam verfolgen. Wie alle anderen grüßte auch Lüber fröhlich in die Kamera und präsentierte ihre Bachelor-Urkunde. „Man ist schon stolz, dass man es durchgezogen und geschafft hat“, sagt die Absolventin des Studiengangs Betriebswirtschaft. Den hat sie mit der Spezialisierung Automotive Management abgeschlossen, jetzt reist sie erst einmal zurück nach Waldshut-Tiengen. An der schweizerischen Grenze wird sie sich bei ihren Eltern auf den Master-Studiengang vorbereiten.

So weit hat es ihr Studienkollege Selim Derkorn (23) nicht. Der Wirtschaftsinformatiker aus Odenthal wird auch zukünftig in der Heimatregion leben und arbeiten. Er wurde von dem FHDW-Partnerunternehmen CGI Deutschland mit Sitz in Köln übernommen. Hier hatte Derkorn schon die Praxisphasen des dualen Studiums gemacht, berufsbegleitend wird er jetzt seinen Master in IT-Management an der FHDW machen.

Überreicht bekamen die Bachelor und Master ihre Urkunden von Prof. Dr. Wolfgang Kahnert, an der FHDW Prodekan für Informatik, und dem Dekan für Betriebswirtschaft, Prof. Dr. Frank Wallau. 

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