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Bergisch Gladbach
Google-Workshop für Studierende

Ein Vertreter des Internetgiganten zeigte in Workshops, wie man mit den Google-Diensten Marketingstrategien entwickelt und deren Effekte hinterher analysiert.


Mit der Zukunftswerkstatt von Google bietet der US-amerikanische Internetkonzern Trainings und Workshops für die digitale Zukunft an. An der FHDW in Bergisch Gladbach gab Google-Trainer Thomas Oscha am Montagabend zwei Workshops, die zeigten, wie man mit den Google-Diensten Marketingstrategien entwickelt und deren Effekte hinterher analysiert.

Da staunten sogar manche Studierende der FHDW nicht schlecht: Amazon verschickt seine Pakete, bevor sie überhaupt bestellt werden. Wie das geht, erklärte Thomas Oscha in dem zweiten Workshop am Montag, 11. November, im vollbesetzten Forum der Hochschule: Durch auf Algorithmen basierte Onlineanalysen weiß der Handelskonzern, wann die Nutzer welche Produkte in ihren Warenkorb legen und auf „Bestellen“ klicken – noch bevor das geschieht. Damit sie so schnell wie möglich an der Haustür des Kunden sind, gehen die Dinge also schon vorher auf die Reise in die Logistikzentren und bekommen erst auf ihrem weiteren Weg die lokalen Standortdaten ihrer finalen Destination.

Oscha ist im Auftrag von Google unterwegs, gibt vier bis fünf Workshops pro Monat, um die Welt fit zu machen für die digitale Zukunft. „Im digitalen Business arbeiten einfach zu wenig Menschen“, sagt der Geschäftsführer der Kölner Online-Marketing-Agentur Morefire, der nach eigener Aussage „online ist, seit es online gibt“. Auf den digitalen Fluren der FHDW, also in den Netzwerken der Hochschule, ging die Nachricht wie ein Lauffeuer um, dass Oscha zu zwei Google-Workshops nach Bergisch Gladbach kommt. In weniger als einer Woche meldeten sich rund 150 Studierende an. Für die Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsinformatiker ist Online-Marketing nicht nur Studieninhalt, sondern vermutlich auch ihre Zukunft. Ab 2020 plant die FHDW, Online-Marketing sogar als Spezialisierung im BWL-Studium anzubieten. Rund zehn Prozent der Studierenden zeigten auf, als Oscha abfragte, wer schon mit Online-Marketing zu tun hatte. In ihrem dualen Studium arbeiten die Studierenden während ihrer Praxisphasen in Unternehmen, viele sind da in Online-Projekte involviert.

An den Beispielen Luxusbetten für Hunde und Kühlsysteme brachte Oscha den Studierenden im ersten Workshop bei, wie effektives Marketing im Netz funktioniert, wie hoch die Kosten für bezahlte Inhalte und gekaufte Links sind und wie man welchen Erfolg allein mit organisch generiertem Traffic über Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung erreichen kann. Es ging auch darum, wie man mit bezahlten Facebook-Posts eine bis ins Kleinste segmentierte Zielgruppe erreichen und wie man Newsletter und Marketingmails immer klarer personalisieren kann – aber auch darum, wo die DSGVO dieser Art des Marketings Grenzen aufzeigt.

Im zweiten Workshop war dann die Analyse der Marketingkampagnen über Google Analytics das Thema. Damit kann man die eingesetzten Investitionen in einzelne Maßnahmen direkt in Relation zu ihrem Gewinn setzen. „ROI – Return on Investment“ nennt das der Marketingspezialist. Im Vergleich zu traditionellen Marketinginstrumenten ein klarer Vorteil, denn der Effekt klassischer Werbung ist selten genau messbar. „Was ich nicht messen kann, kann ich auch nicht optimieren“, so Oscha.

Für die Pause zwischen den beiden intensiven und kompakt aufgebauten Workshops gab es 150 Weckmänner für die Studierenden, die nicht nur das Martinsfest, sondern auch die Sessionseröffnung zum 11.11. für die Neuigkeiten aus dem Hause Google sausen ließen. „Die Leute waren wirklich sehr interessiert, hatten zum großen Teil große Vorkenntnisse und haben aktiv mitgemacht – so wünsche ich mir das immer“, war auch Oscha anschließend zufrieden mit dem Ergebnis. 

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