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Bergisch Gladbach
Kurz vorm Brexit Besuch in Brüssel

Drei Tage vor dem Abschied der Briten aus der EU besuchten Dozenten, Mitarbeiter und Studierende der FHDW in Brüssel die EU-Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen und das Europaparlament.


Welche spezifischen Aufgaben haben das EU-Parlament, die Europäische Kommission und der Europarat? Wie greifen diese Institutionen ineinander? Wie wird das Thema Künstliche Intelligenz in Brüssel bearbeitet und welche Folgen hat der Abschied der Briten für das Europäische Parlament? Spannende Fragen – für Studierende der Wirtschaftsinformatik genauso wie für Studierende der Betriebswirtschaft. Die Antworten auf diese Fragen bekamen sie  jetzt in Brüssel. 

Nur rund 72 Stunden, bevor die britischen Parlamentarier ihre Plätze im Plenum räumten, waren die Studierenden mit Dozenten und Mitarbeitern vor Ort. „Man wird zum Teil neue Mehrheiten finden müssen“, berichtet Prof. Dr. Frank Wallau – der Dekan für Betriebswirtschaft an der FHDW war Teil des Exkursionsteams. Hintergrund: Das Parlament hat sich um 46 Sitze verkleinert. Die 73 Politiker aus Großbritannien sind weg, 27 Plätze wurden auf andere Mitgliedsstaaten verteilt und 46 Sitze bleiben reserviert für künftige EU-Erweiterungen. Das Parlament hat eine im EU-Vertrag festgeschriebene Höchstzahl an Sitzen von 751.

„Sehr spannend war das“, sagt Wallau über den eintägigen Trip nach Belgien. Unter anderem kamen die Besucher aus Bergisch Gladbach ins Gespräch mit Tiemo Wölken. Der SPD-Politiker und Jurist sitzt seit 2016 im EU-Parlament, ist ein Fachmann für europäisches öffentliches Recht und sprach mit den Gästen aus Gladbach über die ethischen und rechtlichen Aspekte von Künstlicher Intelligenz (K.I.). Robotics, K.I. und autonomes Fahren waren auch die Themen der Fachdiskussionen mit Tatjana Evas und Frau Niombo Lomba, Fachreferentinnen des Wissenschaftlichen Dienstes des Parlamentes (EPRS). In der Brüsseler NRW-Vertretung war Mirko Jularic Gesprächspartner. Der Fachreferent für Wirtschaft, Innovation, Strukturpolitik und Außenhandel hielt für die Besucher aus Bergisch Gladbach einen Vortrag zum Thema „NRW-Perspektive und Zusammenarbeit mit den Europäischen Institutionen“.

Durch die Fülle an Vorträgen und Diskussionsrunden fiel der geplante Besuch im Haus der Europäischen Geschichte leider wegen Zeitmangels aus. Das muss seit Freitagabend aber sowieso neu sortiert werden, denn seitdem sind die Briten tatsächlich aus EU-Sicht Geschichte.

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