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04.12.2018: FHDW in Bielefeld lud zur Diskussion über zukunftsorientierte Fachkräftesicherung

Regionale Netzwerke forcieren

Der Bedarf an Fachkräften und jungen Menschen, die eine Karriere auf fachlicher Ebene anstreben, bleibt ungebrochen hoch. Im Zuge der Mitarbeitergewinnung und -bindung gewinnt dabei der Faktor Regionalität an Bedeutung. Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) lud zusammen mit der Joblocal GmbH am Donnerstag, den 29.11.2018 ein, in den Ravensberger Park ein, um über zukunftsorientierte Fachkräftesicherung für Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe zu debattieren. Rund 60 Vertreter von Unternehmen und Schulen verfolgten die Fachvorträge zur Bedeutung von regionalen Jobportalen, technologischen Trends im Recruiting und berufsnahen Aus- und Weiterbildungsformen im Hochschulwesen.

Prof. Dr. Thomas Jensen, Leiter des FHDW-Campus Bielefeld, sprach darüber, wie Unternehmen und Schulen bei dem riesigen Angebot von Studiengängen und vor allem Studienmodellen den Überblick behalten und für Mitarbeiter oder Schüler die richtige Auswahl bzw. eine individuelle Beratung geben können. „Neben der klassischen universitären Ausbildung entscheiden sich immer mehr Unternehmen dazu, ein duales Studium anzubieten, weil es ein Vorteil ist, junge Talente bereits frühzeitig mit den immer spezifischeren Anforderungen im Betrieb vertraut zu machen“, so Jensen. Zudem wies er auf die Möglichkeiten eines berufsbegleitenden Studiums als Wertschätzung gegenüber dem Arbeitnehmer und somit Werkzeug der Mitarbeiterbindung hin.

Anschließend erinnerte Prof. Dr. Micha Bergsiek an den Trend, dass trotz Internationalisierung die Perspektive in der heimischen Region für viele junge Menschen wieder ein entscheidender Faktor sei. Dementsprechend sei es für Unternehmen zwingend notwendig, ihre Werbeaktivitäten an regionalen Gesichtspunkten und Netzwerken zu platzieren.

„Eine repräsentative Umfrage bei Unternehmen und Schulen fand heraus, dass 90 Prozent der Stellen regional besetzt werden, aber viele Unternehmen der Region den Schülern nicht bekannt sind“, so Bergsiek. Um diesen Erkenntnissen entgegenzuwirken, wurde eine Plattform gegründet, die ausschließlich regionale Unternehmen mit ihren Stellenanzeigen präsentiert. Als Unterstützer dieser Plattform bestätigte der Vertreter des BVMW, Udo Wiemann, die Notwendigkeit, regionale Netzwerke zu forcieren. Die heimischen Unternehmen erhielten so die Möglichkeit, ihre Bekanntheit zu steigern und sich als attraktiver Arbeitgeber vorzustellen.

Dieser Vortrag diente als Überleitung für Dominic Bönisch, Gründer und Geschäftsführer der Joblocal GmbH. Dominic Bönisch berichtete über Herausforderungen im Recruiting und Konsequenzen für das Personalwesen. Dabei ging er auf technologische Trends sowie die zukünftige Bedeutung der Arbeitgeberattraktivität im Recruiting ein. Bei der immer größeren Fülle von Angeboten und den Präferenzen von Bewerbern ist es wichtig, sich als attraktiver Arbeitgeber für die gewünschten Zielgruppen mit technischem Verständnis zu positionieren.

Beim anschließenden Get-together wurde in den Gesprächen zwischen Gästen und Referenten immer wieder deutlich, dass vor allem die Thematik der intelligenten Bündelung von Werbemaßnahmen zur zielgruppengerechten Ansprache für die Unternehmen von Bedeutung ist. Alle Gesprächspartner waren sich einig, dass man mit der Auswahl von richtigen Strategien durchaus in der Lage ist, die exponentiell wachsenden Möglichkeiten der Digitalisierung für das Personalwesen zu kanalisieren. 

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Im Gespräch zu digitalen Trends im Recruitiing (v. l.): Dominic Bönisch, Joblocal GmbH; Udo Wiemann, BVMW; Prof. Dr. Micha Bergsiek, FHDW; Carmen Tetzlaff, Christina Kassis, beide Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG; Philipp Bruskolini, HEGLA GmbH & Co. KG; Prof. Dr. Thomas Jensen, FHDW

05.11.2018: FHDW in Bergisch Gladbach lud zum Wirtschaftsforum zum Thema DSGVO

Mittelstand und Behörden sind teilweise überfordert

Wie sieht es ein halbes Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO in der EU mit der Umsetzung aus? Darüber sprachen an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) zwei ausgewiesene Fachleute: Die unternehmerische Sicht stellte Ralf Gogolin (Geschäftsführer des IT-Beratungsunternehmens HEGO GmbH) dar. Welche juristischen Folgen die Datenschutz-Grundverordnung hat, zeigte Fachanwalt Dr. Matthias Rudolph (Anwaltskanzlei Frey) auf.

Die befürchtete große Abmahnwelle blieb aus. Dennoch haben viele Unternehmen noch großen Aufholbedarf bei der Umsetzung der gesetzlichen Regeln, die seit dem 25. Mai 2018 durch die Datenschutz-Grundverordnung innerhalb der Europäischen Union Pflicht sind. „Es hapert vor allem noch bei kleinen Unternehmen und beim Mittelstand“, stellte Ralf Gogolin auf dem Wirtschaftsforum der FHDW fest. Gogolin ist Geschäftsführer der HEGO Informationstechnologie GmbH in Wermelskirchen. Das Unternehmen berät Firmen u. a. in Fragen des Datenschutzes. Viele kleine und mittelständische Betriebe sind demnach noch nicht wirklich fit, um den neuen Anforderungen in vollem Umfang gerecht zu werden. „Der Datenschutz schließt aber keinen aus“, sagte Ralf Gogolin. Wer ein kleines Auto fahre, müsse sich ja schließlich auch an die Straßenverkehrsordnung halten.

Welche konkreten juristischen Folgen ein unsachgemäßer Umgang mit personenbezogenen Daten haben kann, erläuterte der zweite Gast auf dem Wirtschaftsforum. Dr. Matthias Rudolph berät als Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei der Kölner Kanzlei Frey Mandaten bei den Prozessen der Digitalisierung. Die große befürchtete Abmahnwelle sei nicht ins Rollen gekommen, so der Anwalt. In mehreren Beispielen nannte er aber eine Reihe von Gerichtsurteilen, die sich auf die DSGVO bezogen. Es ging um Videos, die ein Friseur von seinen Kunden ohne deren Wissen ins Netz gestellt hatte, um die Besonderheiten bei journalistischen Veröffentlichungen und um Videoaufzeichnungen, die ein Unternehmen zur Überwachung macht und abspeichert. Spannend sei vor allem der Prozess in der Urteilssprechung: „Es wird sich noch eine umfangreiche Kasuistik entwickeln“, sagte Rudolph angesichts der noch verhältnismäßig wenigen Einzelfällen.

Interessant war auch Gogolins Blick auf die unterschiedliche Ausstattung der Landes-Behörden, die Anfragen zur DSGVO zu bearbeiten haben. In Berlin habe sich die Anfragezahl seit Mai verfünffacht, in Schleswig-Holstein konnten Anfragen zeitweise nur noch schriftlich beantwortet werden, meistens ging es um nicht gelöschte Mitarbeiter-Accounts, um E-Mail-Werbung und das generelle „Recht auf Vergessenwerden“, also die Löschung personenbezogener Daten. Ein gutes Urteil vom Experten bekam dabei die Stelle der nordrhein-westfälischen Landesbeauftragten für Datenschutz, Helga Block. „Es findet eine zügige Bearbeitung grundlegender Verstöße, im Regelfall innerhalb drei Wochen, statt und die Zusammenarbeit hat gut funktioniert“, so seine Erfahrung. 

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Dr.-Ing. Alexander Brändle (r.) begrüßte zwei Datenschutz-Fachleute an der FHDW in Bergisch Gladbach: Ralf Gogolin von der Wermelskirchener HEGO GmbH (M.) und Dr. Matthias Rudolph von der Kölner Anwaltskanzlei Frey. Foto: FHDW

29.10.2018: 71 Bachelor-Absolventen an FHDW in Bergisch Gladbach verabschiedet

Pinkwart: „Private Hochschulen sind Schnellboote des Hochschulsystems“ 

Andreas Pinkwart (FDP) sprach am Samstag, 27. Oktober, als Festredner auf der Bachelorverabschiedung der FHDW Bergisch Gladbach. Der NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie bezeichnete die privaten Hochschulen als „Schnellboote des Hochschulsystems“ und als „Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“.

Er hat einen Doktor in Politik, leitete selbst eine Hochschule in Leipzig und unterrichtete als Professor für Betriebswirtschaft an der Universität Siegen: Prof. Dr. Andreas Pinkwart war am Samstag, 27. Oktober, als Festredner zu Gast auf der feierlichen Verabschiedung von über 70 Studierenden der Fachhochschule der Wirtschaft Bergisch Gladbach (FHDW), die im Kasino der Bayer AG auf dem Gelände des Chemparks in Leverkusen ihre Bachelorurkunden erhielten. Pinkwart hob dabei den Stellenwert der privaten Hochschulen und des dualen Studiums hervor: „Die privaten Hochschulen leisten eine ganz wichtige Funktion im Hochschulsystem. Sie sind Schnellboote, gehen mit vielen Innovationen voran, was neue Studienangebote und neue Formate betrifft. Dazu gehört auch das duale Studium der Hochschulen, weil sie sehr stark den Blick auf die Praxisorientierung, die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft legen und damit Brückenbauer sind, die wir brauchen.“ Der Minister sieht das duale Studium auch zunehmend wertgeschätzt: „Es ist zentral für den Aufstieg von Menschen, die neben einer beruflichen auch eine akademische Qualifizierung erreichen können und das wollen ja immer mehr junge Menschen: Hochschule und Beruf miteinander verbinden.“

71 Studierende erhielten am Samstagabend ihre Abschlussurkunden für das erfolgreich absolvierte duale Studium in den Studiengängen Wirtschaftinformatik und Betriebswirtschaft. Betriebswirtin Julia Reiländer (23) aus Bergisch Gladbach-Bensberg ist nach den drei Jahren sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: „Die FHDW war die richtige Hochschule für mich. Ich hatte vorher schon eine Ausbildung als Bankkauffrau gemacht und wollte für das Studium nicht ganz raus aus der Praxis.“ An der FHDW wechseln die Studierenden obligatorisch alle drei Monate zwischen Theoriephasen an der Hochschule  und Praxisphasen in Partnerunternehmen. So haben sie die Möglichkeit, die Theorie direkt in der Praxis anzuwenden: „Ich habe während des Studiums bei einem Bensberger Personaldienstleister als Personalreferentin gearbeitet. Vor allem in meiner letzten Praxisphase habe ich die Prozesse im Unternehmen modelliert und das Prozessmanagement mitgestaltet, da konnte ich einige Punkte aus den Vorlesungen mit einbringen und das passte auch gut zu meiner Bachelor-Thesis, die ich im Bereich Prozessmanagement geschrieben habe.“ Reiländer wird jetzt voll in den Beruf einsteigen, zusätzlich will sie aber an der FHDW den berufsbegleitenden Masterstudiengang IT-Management and Information Systems beginnen. „Das ist für mich der Schritt, das Studium vollständig abzuschließen und mit dem IT-Management geht für mich auch noch einmal eine ganz neue Tür auf.“

„Wir haben viel gemeinsam erlebt und das heute ist ein sehr schöner Abschluss“, freute sich ihr Kommilitone Lennart Wörmer über den festlichen Abend im Bayer-Kasino. „Es war sicherlich eine anstrengende Zeit, aber wir haben sehr, sehr viel gelernt. Auch für mich war der Bezug zu den Partnerunternehmen der ausschlaggebende Grund, hier zu studieren“, so der gebürtige Hamburger, der am Samstagabend um 0.00 Uhr auch noch gleich seinen 24. Geburtstag feiern konnte. Der Studierende der Wirtschaftsinformatik mit der Spezialsierung Software Engineering absolvierte seine Praxisphasen beim Microsoft-Partner Cluster Reply und war in den drei Jahren an der FHDW auch verantwortlich für die Organisation zahlreicher Events wie zuletzt der „Technology Night 2018“, die Studierenden und Gästen Einblicke in die Zukunfts-Konzepte smarter Mobilität bot. „Das zeichnet die FHDW aus: Dass man sich auch über das reine Studium um die Interessen der Studierenden kümmert.“

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  1. Bild: Als Festredner konnte Dr.-Ing. Alexander Brändle (links) den Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, begrüßen. Foto: FHDW
  2. Bild: Julia Reiländer und Lennart Wörmer haben ihre Bachelor-Urkunden im traditionellen Talar überreicht bekommen, jetzt wollen sie neben dem Beruf noch den Master an der FHDW in Bergisch Gladbach machen. Foto: FHDW 
  3. Bild: Der NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, war Festredner bei der FHDW in Bergisch Gladbach zu Gast. Foto: FHDW

25.10.2018: FHDW in Bergisch Gladbach arbeitet mit IT-Spezialist Nösse zusammen

Neue Kooperation mit Leverkusener IT-Unternehmen

IT-Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, an qualifiziertes Personal zu kommen. Das Leverkusener Unternehmen Nösse hat dazu jetzt einen Kooperationsvertrag mit der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) unterzeichnet.

Das IT-Unternehmen Nösse bietet IT-Produkte und -Dienstleistungen wie Dokumentenmanagement, Optimierung von Rollout-Prozessen, Server- und Storagelösungen an: „Wir haben die unternehmerische Größe, IT aus einer Hand anzubieten“, beschreibt Geschäftsführer André Nösse das umfassende Portfolio des Unternehmens mit Sitz in Leverkusen. „Wir sind aber auch klein genug, das für unsere Kunden auf sehr dynamische Weise zu erledigen. Daher sind wir vor allem für Kunden aus dem mittelständischen Bereich interessant.“

Als Partnerunternehmen sind die großen Namen der Branche mit Nösse verbunden, etwa 80 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei Nösse tätig. Damit das auch in Zukunft so bleibt, ist die Geschäftsführung natürlich auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs. „Grundsätzlich ist es schwierig geworden, an qualifizierte IT-Fachleute heranzukommen und das wird in Zukunft auch nicht einfacher werden.“ Aus diesem Grund hat Nösse nun einen Kooperationsvertrag mit der FHDW in Bergisch Gladbach unterschrieben. „Wir wollen an junge Talente kommen, also Kontakte zu Studierenden zu haben, die auf der einen Seite die theoretische Ausbildung an der FHDW bekommen und integrativ dazu bei uns die praktische Begleitung.“ In Zukunft können also Studierende die Praxisphasen ihres dualen Bachelor-Studiums an der FHDW (Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik) bei der Firma Nösse in Leverkusen absolvieren. „Es geht darum, gute Leute für das Unternehmen zu gewinnen, die dann auch anschließend ihre Karriere hier bei uns fortsetzen“, so der Geschäftsführer, der den Vertrag gemeinsam mit Dr.-Ing. Alexander Brändle, Leiter des Campus der FHDW in Bergisch Gladbach, unterschrieben hat. „Wir freuen uns über die Kooperation. Es ist ein weiterer Partner, bei dem unsere Studierenden nicht nur die Praxis in Unternehmen kennenlernen, sondern auch schon während des Studiums praktische Projekte umsetzen und so die Theorie direkt anwenden können.“

„Das ist sehr vorausschauend“, sagt Nösse zum im Oktober an der FHDW neu gestarteten Studium mit der Spezialisierung Cyber Security. „Das Thema Security wird uns in langer Zukunft noch intensiv begleiten, deshalb ist das sicher ein Studiengang mit viel Perspektive. Wir selber haben im Unternehmen in dem Bereich Security ein enormes Wachstum erlebt in den letzten drei Jahren.“

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André Nösse (links) und Dr.-Ing. Alexander Brändle unterzeichnen den Kooperationsvertrag zwischen Nösse Datentechnik und der FHDW in Bergisch Gladbach. Foto: FHDW 

08.10.2018: Begrüßung für neue Studierende an FHDW in Bergisch Gladbach

Digitale Stadt-Rallye für Erstsemester

Mit einer extra programmierten App für eine digitale Stadt-Rallye begrüßten Dozenten und Studierende der FHDW am Montag, 1. Oktober, über 100 neue Studierende, die zum Wintersemester 2018/2019 ihr duales Bachelor-Studium in Bergisch Gladbach beginnen. 

Gute Stimmung herrschte am Montagnachmittag im Headquarter, das FHDW-Studierende der Wirtschaftsinformatik in einem Vorlesungsraum eingerichtet hatten. Auf zwei Beamerprojektionen konnten sie beobachten, dass die Stadtrallye-App für die Erstsemester bestens funktioniert. Zum ersten Mal lief diese klassische Einführungsveranstaltung, bei der die Studienanfänger die Stadt, die Hochschulumgebung und sich selbst untereinander kennenlernen sollen, voll digital ab. Dafür hatten die Wirtschaftsinformatiker von Dozent Peter Tutt gesorgt. Die Studierenden hatten im vergangenen Semester eine App entwickelt, die sich die Erstsemester am Montag im Google Play Store downloaden konnten, im Hintergrund hatten sie eine sich permanent aktualisierende Datenbank laufen und auf dem sogenannten Dashboard im Headquarter liefen alle Informationen für die Studierenden zusammen: Sie konnten über die Tracking-Funktion beobachten, wo sich die zehn Gruppen jeweils befinden, welche Aufgaben sie richtig oder falsch gelöst hatten und sie bekamen direkt die Handy-Fotos angezeigt, die von den Stadtrallye-Teilnehmern in der App hochgeladen wurden. Denn auch die Fotos waren Teil der Aufgaben der Stadtrallye. Die führte die neuen Studierenden unter anderem zu einem griechischen Lokal, in dem FHDW-Studierende Rabatt bekommen, zu einem Fitnessstudio, vor dem sie sich bei kreativen Hebefiguren fotografieren mussten und zum Rathaus, dessen Entstehungszeit sie in die App eintragen mussten. „Wir haben sehr lustige Ergebnisse, alles läuft gut, ein sehr guter Start für die App“, kommentierte Celine Losen, eine der Wirtschaftsinformatik-Studierenden im Headquarter, den Verlauf. Doch plötzlich gibt es doch noch Aufregung. Eine der Gruppen taucht auf der Tracking-Map vor der Westküste Afrikas auf. Das sorgt aber nur kurz für Unruhe, denn der Fehler ist schnell geklärt. „Eine der Gruppe hat wohl die Standortbestimmung ausgestellt, also ein Anwendungsfehler, kein Fehler in der App“, stellt Losen beruhigt fest.

Draußen ist die Stimmung offenbar groß. Witzige Fotos von verkleideten Erstsemestern kommen aus einem Kostümhandel in der Innenstadt, andere schicken ihre Fotos mit dem FHDW-Logo über die App nach Gronau. „Das war gut gemacht. Wir haben Spaß gehabt, haben uns auch untereinander ein bisschen kennengelernt“, kommentiert Studienbeginner Phillip Schiffbauer aus Overath seinen ersten Tag an der FHDW. Mit in seiner Gruppe die 21jährige Melina Peters. „Die Rallye war der lustige Teil, davor gab es ja schon die wichtigen Informationen für unser Studium“, sagt die Neu-Studierende Betriebswirtschaft an der FHDW. In der Informationsveranstaltung zuvor hatten Dozenten und Dr.-Ing. Alexander Brändle als Leiter des FHDW-Campus in Bergisch Gladbach die Neulinge mit allen Infos zum Studienbeginn versorgt. „Die App zeigt sehr gut, was wir hier vor allem im Bereich der Wirtschaftsinformatik machen“, betonte Brändle den ernsten Teil hinter der Spaß-App, an dem die Studierenden ein Semester gearbeitet hatten. Mit Server-Station, einer sich selbst synchronisierenden Datenbank, dem GPS-Tracking und auch einem Live-Chat für den Support unterwegs war die Stadtrallye-App für die Wirtschaftsinformatiker eine Herausforderung. „Das Thema in dem Semester war Digitalisierung und die Stadtrallye war bisher ja analog, also ein gutes Beispiel dafür, wie man Vorgänge digital transformiert“, so Dozent Peter Tutt. Und es funktionierte. „Das Feedback ist durchaus positiv und alles hat gut geklappt“, so Losen. 

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Unter anderem mussten die neuen Studierenden auch lustige Figuren aus Luftballons formen, die von der Jury bewertet wurden. Foto: FHDW

07.09.2018: Mountainbike-Studie von FHDW und „Das Bergische“

Der Mountainbiker im Bergischen liebt vor allem die Natur

Bergisch Gladbach. Studierende der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) haben für „Das Bergische“ eine Studie zum Mountainbike-Tourismus im Bergischen Land durchgeführt. Fazit: Die Region hat großes Potenzial, die Infrastruktur ist aber noch ausbaufähig. 

Wie sieht eigentlich der typische Mountainbiker im Bergischen aus? Eine der Ausgangsfragen, mit denen zwölf Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaft mit der Spezialisierung Tourismus und Eventmanagement an der FHDW in Bergisch Gladbach an das Thema Mountainbiking im Bergischen herangegangen sind. In Kooperation mit der Tourismusagentur für das Bergische Land, „Das Bergische“, haben die angehenden Tourismus-Manager im Rahmen der Vorlesung „Destination Management“ eine Studie zum Thema erarbeitet.  

Persönlich und online hat die Gruppe unter der Leitung der FHDW-Dozentin Ina Zinkernagel dazu die Biker im Bergischen befragt. Der Durchschnitts-Mountainbiker in der Region ist demnach zwischen 30 und 40 Jahre alt (40 Prozent), überwiegend männlich (92 Prozent), fährt zu zweit oder in der Gruppe (73 Prozent) Strecken von 20 bis 30 Kilometer (61 Prozent) und kommt zum Großteil aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis (34 Prozent). „Außerdem haben wir festgestellt, dass die Mountainbiker hier in der Region vor allem die Natur schätzen: Schöne, naturnahe Strecken, die abwechslungsreiche Landschaft, es sind hauptsächlich Tourenfahrer, die hierherkommen und die finden auch das, was sie suchen“, sagt Zinkernagel. Hier ist eine deutliche Abgrenzung zu spezialisierten Destinationen wie etwa Winterberg im Sauerland auszumachen. Dort ziehen extra angelegte Downhill-Strecken mit ihren steilen Abfahrten eine hohe Zahl an Mountainbikern aus einem großen Einzugsgebiet an.  

In anderer Form sei aber auch im Bergischen die Infrastruktur ausbaufähig. Nur einige wenige Gastronomen und Hoteliers sind der Studie nach im Bergischen auf die Bedürfnisse der Mountainbiker eingestellt. Außerdem fehle es an Streckenbeschilderungen, die neben dem Komfort für die Biker auch eine stärkere Besucherlenkung und damit eine Konfliktvermeidung mit anderen Waldnutzern wie etwa Wanderern zur Folge hätte. Häufiger schon kam es im Bergischen zu unschönen Aktionen, die sich zum Beispiel mit über die Strecke gespannten Drahtseilen gegen die Mountainbike-Nutzung richteten.  

Auch Verpflegungsmöglichkeiten direkt an der Strecke oder größere Events, Mountainbikeschulen oder Verleihstationen, wie es sie etwa in der Eifel oder im Sauerland gibt, sind hier Fehlanzeige. „Denkbar wären auch Touristikpakete in Kombination mit kulinarischen Programmen oder Wellnessangeboten“, sagt Zinkernagel.  

Nur wenige der hier aktiven Mountainbiker kommen bisher von weiter her. Bei den Befragungen kamen 34 Prozent aus dem Rheinisch-Bergischen, 13 Prozent aus dem Oberbergischen Kreis und 18 Prozent aus dem Großraum Köln, die übrigen 35 Prozent aus Nordrhein-Westfalen. „Durch die Landschaft und auch schon einige attraktive Strecken hat die Region sicher mehr Potenzial“, glaubt Zinkernagel. Vor allem unter dem Aspekt des generell ansteigenden Inlandstourismus in Deutschland. „Wir haben ein überproportionales Wachstum des Deutschland-Tourismus, das spürt jede Destination und will natürlich auch daran teilhaben. Daher stellt sich auch die Region hier neu auf.“  

Bei „Das Bergische“ nimmt man die Ergebnisse der Studie in die Arbeit auf. Geschäftsführer Tobias Kelter: „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Studenten der FHDW sich in ihrer Studie dem Thema Mountainbike-Tourismus im Bergischen angenommen haben. Sie haben da sehr professionell gearbeitet. Die Ergebnisse werden wir in unsere zukünftige Arbeit einfließen lassen. Das Thema hat in unserer Region in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen und es ist absolut richtig, dass es zurzeit noch an einer Besucherlenkung mangelt. Hier hoffen wir in den kommenden Jahren in Abstimmung mit allen Betroffenen und in enger Zusammenarbeit mit dem Naturpark Bergisches Land Regelungen zu finden, die einerseits den Besuchern ein attraktives Netz an Mountainbike-Wegen zur Verfügung stellen und andererseits die Belange von Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Naturschutz berücksichtigen.“

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  1. Bild: Studierende der FHDW in Bergisch Gladbach bei der Arbeit an der Studie über Mountainbiken im Bergischen Land. Foto: FHDW, Fotograf Ina Zinkernagel
  2. Bild: Der Schöllerhof in Odenthal ist einer der Hotspots für Mountainbiken im Bergischen. Hier haben die Studierenden die Biker befragt. Foto: FHDW, Fotograf Ina Zinkernagel
  3. Bild: Auf Initiative von FHDW-Dozentin Ina Zinkernagel haben die Studierenden mit der Naturarena/„Das Bergische“ zusammengearbeitet. Foto: FHDW, Fotograf Ina Zinkernagel

06.09.2018: Kooperation zwischen FHDW und dem Städtischen Gymnasium Hochdahl

Schülerstudium, Wirtschaftsinformatik und mehr für Hochdahler Schüler

Erkrath/Mettmann. Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) und das Städtische Gymnasium Hochdahl in Erkrath erweitern ihre bereits seit längerem bestehende Zusammenarbeit im Bereich Berufsorientierung. Zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages trafen sich die Leiter des Gymnasiums und der Fachhochschule am 06.09.2018 in Hochdahl.


Die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Hochdahl und dem Campus Mettmann der FHDW erreicht eine neue Stufe. Schon vor den Sommerferien nahm eine Schülergruppe an einem Bewerbungstraining der Fachhochschule teil, während die leistungsstarken Informatik-Schüler dem Vortrag eines erfolgreichen Spieleentwicklers und FHDW-Absolventen exklusiv an der Schule mit großem Interesse folgten. Dank der neuen Kooperation zwischen Gymnasium und Hochschule sollen nun weitere Angebote etabliert werden. Neben interessanten Bausteinen im Bereich der Studien- und Berufsorientierung können die Schüler ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu den Themen Wirtschaft, Informatik und Digitalisierung erweitern.

Ein Fokus der Kooperation ist es, die Schülerinnen und Schüler noch besser auf die Zeit nach dem Abitur vorzubereiten. Mit dem gemeinsamen Know-how der Lehrer und Professoren sollen auch Hemmschwellen gegenüber Hochschulen abgebaut werden. „Dafür bieten wir den Schülern des Gymnasiums Hochdahl viele Kontaktmöglichkeiten direkt an der Hochschule“, sagt Prof. Dr. Andreas Brandt, Leiter der FHDW in Mettmann. Diese sollen beispielsweise schon früh die unterschiedlichen Modelle der Hochschulbildung und dabei auch die Vorteile eines dualen Studiums kennenlernen.

Zusammen mit seiner Kollegin Stefanie Bäumler vom Career Service der FHDW besuchte Prof. Brandt das Gymnasium Hochdahl in Erkrath, um gemeinsam mit der stellvertretenden Schulleiterin Ricarda Thöne und der Informatiklehrerin Dr. Eva Dyllong den Vertrag zur Kooperation zwischen den beiden Bildungseinrichtungen zu unterzeichnen. „Dank der Zusammenarbeit können wir besonders begabten Schülern und Schülerinnen in den Fächern Wirtschaft und Informatik noch bessere Fördermöglichkeiten anbieten“, sagt Ricarda Thöne. Eine Möglichkeit ist das „Schülerstudium“. Die erbrachten Prüfungsleistungen lassen sich dann bei einem späteren Studium an der FHDW sogar anrechnen.

„Wir schaffen eine absoluteWin-win-Situation“, so Thöne, „beide Seiten können von dieser Kooperation nur profitieren“. Auch Prof. Brandt begrüßt die enge Zusammenarbeit. „Ich freue mich auf einen regen Austausch mit den Fachlehrern zu Themen wie Informationstechnologie, Medienpädagogik und Digitalisierung“, sagt der Hochschulleiter der FHDW.

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Unterzeichnung des Kooperationsvertrags im Gymnasium Hochdahl: Die stellvertretende Leiterin des Gymnasiums Hochdahl in Erkrath, Ricarda Thöne, und der Leiter der FHDW in Mettmann, Prof. Dr. Andreas Brandt.

04.09.2018: FHDW in Paderborn feiert 25-jähriges Jubiläum

Paderborn. Rund 7.000 Studierende haben in den vergangenen 25 Jahren ihren Abschluss an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) gemacht. „Dabei hatten fast alle schon ihren Arbeitsvertrag in der Tasche“, so Professor Stefan Nieland, Präsident der FHDW in NRW beim Festakt zum 25. Geburtstag. 

Stellvertretend für diese Absolventen gratulierten Carsten Linnemann, Mitglied des Deutschen Bundestags und Vorsitzender der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, sowie Peter Schriewersmann, Key Account Director bei Arvato UK. Beide bewerteten ihr Studium an der FHDW als eine Initialzündung für ihre Karriere. Linnemann sagte darüber hinaus, „dass die FHDW einen weiten akademischen Horizont und einen gesunden Menschenverstand vermittelt.“

„Genau das war der Plan bei der Gründung der FHDW: jungen Menschen eine gute Basis für die Karriere zu bieten“, sagten Nieland und Georg Herrmann, Geschäftsführer der FHDW in NRW. „Damals war die FHDW eine der ersten privaten Hochschulen in NRW, abgesehen von den kirchlichen Hochschulen. Erster zu sein beim Studienangebot, war immer unser Ziel.“ Als erste Hochschule bot die FHDW duale Diplom-Studiengänge an und als erste schuf sie ein Angebot für berufsbegleitende Studiengänge in NRW sowie zusammen mit der Telekom einen Studiengang mit integriertem E-Learning. Ebenso gelang der FHDW am schnellsten die Umstellung von Diplom- auf Bachelor- und Masterstudiengänge. „Vorne zu sein, das ist auch unsere Marschrichtung für die Zukunft“, betonten die beiden FHDW-Verantwortlichen.

Wesentlicher Bestandteil für das Studium an der FHDW sind die Partnerschaften mit insgesamt 650 Unternehmen, bei denen die Studierenden ihre dreimonatigen Praxisphasen pro Semester absolvieren. „Zusammen mit diesen Firmen entwickeln wir unsere Studiengänge, mit langfristigen Perspektiven. Letztlich ist der Bedarf in den Unternehmen dafür verantwortlich, dass unsere Studienangebote marktgerecht sind. Die FHDW hilft den Unternehmen beim Finden, Binden und Entwickeln von Fach- und Führungskräften“, erläuterten Nieland und Herrmann. Das kann so weit gehen, dass spezielle Angebote für einzelne Unternehmen konzipiert werden. Wie das Beispiel Bertelsmann zeigt: Hier wurde ein Programm aufgelegt, dass die interne Ausbildung bei Bertelsmann und das Studium an der FHDW eng miteinander verzahnt, wie Klaus Röttger, Leiter kaufmännische Ausbildung Bertelsmann, sagte. Oft werden diese Studiengänge auch als Blaupause für andere Unternehmen genutzt.

Weitere Glückwünsche zum 25-jährigen Jubiläum kamen von Dr. Friedrich Keine, Vorstand des Fördervereins der FHDW und Vorstand der VerbundVolksbank OWL. Der Förderverein zeichnet insbesondere innovative Abschlussarbeiten an der FHDW aus. Dass diese Auszeichnungen den Namen „Franz-Wagner-Preis“ tragen, ist mehr als eine Erinnerung an einen der Gründerväter der FHDW. Professor Wagner stand der FHDW fast 20 Jahre als Lenker und Vordenker vor. Für Nieland steht fest, dass „er die Grundlage für alle Entwicklungen an der FHDW gelegt hat. Diese Grundlagen sind es, die uns auch heute noch erfolgreich am Markt agieren lassen.“ Auch wenn sich die Hochschullandschaft weiter dynamisch entwickele und „uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Aber das ist letztlich unser Selbstverständnis: Erster zu sein, persönlich und mit Erfolg“, stimmten Nieland und Herrmann zusammenfassend überein.

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Gratulierten der FHDW zum 25-jährigen Jubiläum (v. l.): Georg Herrmann, Kanzler der FHDW, Dr. Carsten Linnemann, MdB und FHDW-Absolvent, Peter Schriewersmann, Key Account Director (North) Arvato UK und FHDW-Absolvent, Klaus Röttger, Leiter kaufmännische Ausbildung Bertelsmann, Prof. Dr. Stefan Nieland, Präsident der FHDW, und Dr. Friedrich Keine, Vorstand VerbundVolksbank OWL und Vorstand des FHDW-Wirtschaftsforums e. V.

06.07.2018: Berufskolleg Schloß Neuhaus und FHDW kooperieren im Bereich Steuerrecht

Paderborn. Steuerfachangestellte, die ihre Ausbildung am Berufskolleg Schloß Neuhaus abgeschlossen haben, können an der FHDW Wirtschaftsrecht studieren und bekommen Leistungen aus ihrer Ausbildung anerkannt.

Ausgewählte, in der Ausbildung am Berufskolleg erworbene Kompetenzen aus den Bereichen Rechnungswesen und Steuerrecht werden für das Studium angerechnet. „Wir bieten unseren Absolventen eine interessante Anschlussperspektive und möchten sie ermuntern, auch den Weg in eine akademische Ausbildung zu gehen“, so Schulleiter Matthias Groß.

Die FHDW in Paderborn bietet seit acht Jahren den dualen Studiengang Wirtschaftsrecht mit der Spezialisierung „Steuerrecht und Bilanzierung“ an. Bei diesem Studiengang wechselt der Lernort alle drei Monate zwischen Hochschule und Praxisunternehmen. Die Praxisunternehmen sind Steuerkanzleien und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften in der Region Ostwestfalen. Über die beruflichen Perspektiven erzählt Prof. Nieland: „Ziel des Studiengangs ist eine Berufstätigkeit als Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer. Viele unserer Absolventen bleiben in ihren Ausbildungsbetrieben. Das ist für die Unternehmen bzw. Chefs insbesondere dann spannend, wenn sie einen Nachfolger suchen“.

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Matthias Groß (l.), Schulleiter des Berufskollegs Schloß Neuhaus, und Prof. Dr. Stefan Nieland, Präsident der FHDW, unterzeichnen den Kooperationsvertrag.

02.07.2018: FHDW-Beachvolleyball-Turnier in Bergisch Gladbach

Pause von Prüfungen und Klausuren 

Bergisch Gladbach. Auszeit für einen Tag: Das gab es für die Studierenden der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) am Freitag, 29. Juni. 16 Beachvolleyball-Teams der FHDW-Campusse Bergisch Gladbach, Bielefeld, Marburg und Mettmann kamen im „Alten Freibad Herrenstrunden“ in Bergisch Gladbach zum sportlichen Kräftemessen und anschließendem Feiern zusammen.

„Es ist das größte standortübergreifende Event der FHDW und schafft neben viel Spaß auch sinnvolle Netzwerkarbeit“, sagte Dr.-Ing. Alexander Brändle, als Campus-Leiter der FHDW in Bergisch Gladbach, auch Gastgeber des Turniers.

Der Studierendenausschuss der FHDW in Bergisch Gladbach nutzte die Gelegenheit, Geld und Sachspenden zu sammeln. Nützliche Sachspenden gab es für den noch jungen Bergisch Gladbacher Verein „Die Platte e.V.“, der sich für Obdachlose und Bedürftige einsetzt. Eine finanzielle Unterstützung erhielt der Odenthaler Verein „Domino“, der sich für die Trauerarbeit mit Kindern engagiert. Das Geld kam durch den Erlös beim Waffelverkauf und einer Tombola zusammen, für die jeweils der Partyservice Schmitz (Waffelteig) und die Rhein-Berg-Galerie (Tombolapreise) gespendet hatten. „Wir haben uns total gefreut und finden es toll, dass sich die jungen Menschen mit unserem Thema beschäftigen“, sagte Carla Schuster, Vorstandsmitglied von „Domino“. Petra Müller, Sprecherin von „Die Platte“, konnte sich über zusammengetragene Sachspenden freuen: „Das ist super für uns, wir können jede Spende gebrauchen.“

 „Man hat sonst recht wenig mit den Studierenden der anderen Campusse zu tun, so dass man hier mal die gesamte FHDW als Gemeinschaft erleben kann“, sagte Laura Müller, Vorsitzende des Studierendenausschuss. Sie hatte auch die Leitung des Turnieres übernommen. Über 30 Spiele gab es auf den drei bestens präparierten Sandplätzen im „Alten Freibad“, als Sieger gingen „Tuttis Winning Chickens“ aus Bergisch Gladbach vom Platz, die von FHDW-Dozent Peter Tutt gecoacht wurden. Wenn auch nicht sieg-, so aber wenigstens einfallsreich waren auch die anderen Teams. Eine Mannschaft trat in Flamingo-Hemden und rosafarbenem Federschmuck an, andere liefen mit Hasenohren auf und Teams wie das „Biernacken-Kommando“ oder die „Big Beer Theory“ trugen ihr Lieblingsgetränk im Namen. Das gab es dann auch nach der Siegerehrung zum Nulltarif. „Freibier“ rief Brändle zum Beginn der kleinen Party ins Mikro. Am Montag standen dann wieder Vorlesungen und Klausurvorbereitungen auf dem Programm der Studierenden an den verschiedenen FHDW-Campussen.

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  1. Die Sieger des Turniers: „Tuttis Winning Chickens“ aus Bergisch Gladbach mit „Coach“ Peter Tutt (links) und Dr.-Ing. Alexander Brändle (rechts), Campus-Leiter FHDW Bergisch Gladbach.
  2. Im „Alten Freibad“ in Bergisch Gladbach kämpften 16 Teams der FHDW-Standorte Bergisch Gladbach, Marburg, Mettmann und Bielefeld um den Sieg.
  3. Fantasievoll auch die Team-Outfits, wie hier die als Flamingos angetretenen Studierenden.
  4. Für die Vereine „Domino“ und die „Die Platte“ sammelten die Studierenden und Dozenten Geld- und Sachspenden. Von links: Carla Schuster (Domino e.V.), Lucie Misini und Petra Müller (Die Platte e.V.), Prof. Frank Wallau (FHDW, Dekan Betriebswirtschaft), Dr.-Ing. Alexander Brändle (FHDW, Leiter Campus Bergisch Gladbach) und Laura Müller (FHDW, Vorsitzende Studierendenausschuss Bergisch Gladbach). 

13.06.2018: Kooperation zwischen FHDW und Heinrich-Heine-Gymnasium in Mettmann

Schülerstudium, Wirtschaftsinformatik und mehr für Mettmanns Schüler  

Mettmann. Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) und das Städtische Heinrich-Heine-Gymnasium (HHG) in Mettmann erweitern ihre bereits seit längerem bestehende Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschafts-AG. Zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages trafen sich die Leiter des Gymnasiums und der Fachhochschule am 13.06.2018 im HHG.

Die Kooperation zwischen dem Heinrich-Heine-Gymnasium und dem Campus Mettmann der Fachhochschule der Wirtschaft existiert schon seit einigen Jahren. So unterstützt die Fachhochschule die seit Jahrzehnten etablierte Wirtschafts-AG des HHG. Dank der neuen, engeren Zusammenarbeit soll nun nicht nur die Wirtschafts-AG weiter ausgebaut werden, die Schüler sollen zudem weitere Bausteine im Bereich der Studien- und Berufsorientierung erhalten sowie ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu den Themen Wirtschaft, Informatik und Digitalisierung erweitern können.

Ein Fokus der Kooperation ist eine weiter verbesserte Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Zeit nach dem Abitur. Mit dem gemeinsamen Know-how der Lehrer und Professoren soll bei den Schülern die Hemmschwelle gegenüber Hochschulen abgebaut werden. „Wir möchten die Schüler des HHG tatkräftig bei der Studien- und Berufsorientierung unterstützen“, sagt Prof. Dr. Andreas Brandt, Leiter der FHDW in Mettmann. Diese sollen beispielsweise schon früh die unterschiedlichen Modelle der Hochschulbildung und die Vorteile eines dualen Studiums kennenlernen.

Zusammen mit seiner Kollegin Stefanie Bäumler vom Career Service der FHDW besuchte Prof. Brandt heute das HHG in Mettmann, um gemeinsam mit Schulleiter Hanno Grannemann und dem Leiter der Wirtschafts-AG, Philipp Barth, den Vertrag zur Kooperation zwischen den beiden Bildungseinrichtungen zu unterzeichnen. „Dank der Zusammenarbeit können wir unser Konzept der Begabungsförderung auf die Fächer Wirtschaft und Informatik ausweiten“, sagt Hanno Grannemann. Darüber hinaus erhalten begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein „Schülerstudium“ zu machen. Die erbrachten Prüfungsleistungen lassen sich dann bei einem späteren Studium an der FHDW sogar anrechnen.

„Grundsätzlich streben wir solche Kooperationen aus dem regionalen Umfeld gerne an“, so Grannemann, „unsere Schülerinnen und Schüler können von der Expertise anderer nur profitieren“. Auch Prof. Brandt begrüßt die enge Zusammenarbeit. „Ich freue mich auf einen regen Austausch mit den Fachlehrern zu Themen wie Informationstechnologie, Medienpädagogik und Digitalisierung“, sagt der Hochschulleiter der FHDW.

Bildunterschriften

  1. Unterzeichnung des Kooperationsvertrags im Heinrich-Heine-Gymnasium Mettmann (v l.): Philipp Barth, Prof. Dr. Andreas Brandt, Hanno Grannemann, Stefanie Bäumler.
  2. Der Leiter der FHDW in Mettmann, Prof. Dr. Andreas Brandt, und der Leiter des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Mettmann, Hanno Grannemann, freuen sich auf die Zusammenarbeit.

05.06.2018: Neue Spezialisierung „Cyber Security“

FHDW-Absolventen werden Experten in Sachen Cyberattacken  

Bergisch Gladbach. Im Studiengang Wirtschaftsinformatik bietet die Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) ab Herbst die Spezialisierung „Cyber Security“ an. Die Absolventen des Studiums sind schon jetzt gefragt, denn den Unternehmen geht das Fachpersonal aus.

Die Frage ist schon lange keine Ob-Frage mehr. Es geht um das Wie. Dass jedes Unternehmen sich mit dem Thema Cyberkriminalität befassen muss, steht nach massiven und erfolgreichen Cyberattacken auf Unternehmen wie Renault, Telefonica und die Deutsche Bahn schon länger außer Frage. Jetzt kommt es auf das Wie an und Frank Reiländer ist einer, der sich damit nicht erst seit gestern befasst. Er leitet bei dem internationalen IT-Dienstleister CGI den Bereich Cybersecurity, hilft Unternehmen und staatlichen Organisationen dabei, ihre Netzwerke vor feindlichen Attacken zu schützen. Reiländer war einer der Redner beim Wirtschaftsforum der FHDW, auf dem die neue Spezialisierung „Cyber Security“ im FHDW-Studiengang Wirtschaftsinformatik vorgestellt wurde. „Es muss einen strategischen Ansatz geben“, warnt Reiländer davor, die Sicherheit der IT-Infrastruktur in Unternehmen auf die leichte Schulter zu nehmen. Bisher werde lediglich auf Angriffe reagiert, das werde der Situation aber nicht mehr gerecht. „Das traditionelle Abwehrverhalten muss sich zu einem intelligenten Vorausdenken entwickeln“, mahnt er. Gleichzeitig warnt er vor dem Personalnotstand in dem Bereich der IT-Sicherheit. „Der Markt ist leergefegt.“

Bei der CGI können die zukünftigen Studierenden der FHDW auch die Praxisphasen des dualen Bachelor-Studiengangs mit der Spezialisierung „Cyber Security“ absolvieren. „Da wir für die Wirtschaft ausbilden, machen wir uns natürlich Gedanken darüber“, begrüßte Dr.-Ing. Alexander Brändle, Leiter des FHDW-Campus in Bergisch Gladbach, die Besucher des Wirtschaftsforums. Dass man sich an der FHDW bereits Gedanken über die Zukunft gemacht hat, machte Prof. Dr. Ralf Schumann, an der FHDW Professor für Informationssicherheit, klar: „Es gibt zwei Arten von Unternehmen: Die, die wissen, dass sie angegriffen werden und die, die es nicht wissen. Denn wenn jemand in Ihr Unternehmen rein will, wird er es schaffen. Schlecht ist, wenn ich kalt erwischt werde, wenn ich die Bedrohung gar nicht auf dem Schirm habe.“ Das Hauptrisiko liegt dabei nicht in der Technik, sondern im Menschen. Zu wenig Bewusstsein für die IT-Sicherheit und generelle Überforderungserscheinungen bei der Digitalisierung haben die Unternehmen leichtfertig werden lassen. „Sie müssen also Mitarbeiter haben, die die Risiken bewerten können, die mit den verschiedenen Fachabteilungen sprechen können“, sagt Schumann und sieht das Thema eher im Management richtig platziert. „Mit Technik hat das erst einmal gar nichts zu tun.“ Daher hat sich die FHDW entschieden, die Spezialisierung im Bereich der Wirtschaftsinformatik anzubieten. Der Studiengang verknüpft betriebswirtschaftliche Inhalte mit dem entsprechenden IT-Know-how. Die Absolventen sind Manager mit einer fundierten, aber ganzheitlich ausgerichteten Expertise in den Prozessen der Digitalisierung.

Bildunterschrift
(v. l.) Frank Reiländer (CGI, Head of Cybersecurity), Dr.-Ing. Alexander Brändle (FHDW, Leiter Campus Bergisch Gladbach) und Prof. Dr. Ralf Schumann (FHDW, Professor für Informationssicherheit) stellten in Bergisch Gladbach die neue Studienspezialisierung „Cyber Security“ vor.

08.05.2018: FHDW Wirtschaftsforum  Daten als Produktionsfaktor der Zukunft

Mehr Kundennutzen baut Misstrauen gegen Datenmissbrauch ab  

Paderborn. Daten werden als das Gold der Zukunft bezeichnet. Dass diese missbräuchlich genutzt werden können, hat gerade die Affäre um Facebook gezeigt. Aber es gibt eine Vielzahl sinnvoller Nutzungen der Daten, wie zum Beispiel um Einbrüchen vorzubeugen. Aufgrund von Wetter, Lage oder Tageszeiten lassen sich Einsatzpläne der Polizei optimieren. „Mit Erfolg“, sagt Prof. Dr. Christian Ewering, Dekan für Informatik an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW), „die Einbruchsquoten fallen dadurch um bis zu 30 Prozent.“

Auch viele Unternehmen schürfen Daten, um sie zur verbesserten Kundenansprache zu nutzen. Dieser Trend wird sich angesichts der steigenden Digitalisierung weiter verstärken. „Experten gehen davon aus, dass Daten der Produktionsfaktor der Zukunft sind“, erläuterte Ewering beim mit über 100 Teilnehmern gut besuchten Wirtschaftsforum der FHDW. Gleichzeitig nutzen Unternehmen Daten, um beispielsweise aus dem Nutzungsverhalten von Maschinen Vorhersagen für anstehende Wartungsarbeiten zu machen. Fachleute sprechen von „Predictive Maintenance“. 

Für Harry Barth, Phoenix Contact, ist aber auch klar, dass „sich in Zukunft nur dann Daten sammeln lassen, wenn sich damit Mehrwerte für den Kunden verwirklichen lassen. Nur dann wird sich auch das bestehende Misstrauen abbauen lassen.“ Die Datensammlung ist nur der erste Schritt. Anschließend werden die Daten miteinander verbunden, gespeichert und analysiert, um dann letztlich genutzt zu werden. Als große Datensammler identifiziert Barth vor allem Google, Apple, Facebook und Amazon. In Deutschland sind dies neben der Deutschen Post der Onlinehändler Otto oder Arvato. 

Möglichen Mehrwert will auch das Unternehmen pmOne Analytics aus Paderborn mit seinen Empfehlungen erreichen. „Mit passgenauen Empfehlungen zum Beispiel für Flugreisen, die aufgrund des jeweiligen Nutzerverhaltens naheliegen“, erläutern Raphael Fockel und Dr. Michael Baumann ihre Strategie. Trotz unterschiedlichen Verhaltens und Ansprüchen der Kunden gibt es Ähnlichkeiten, die Unternehmen aus den rund 3.000 Merkmalen für sich nutzen können. „Letztlich kannte der Tante-Emma-Laden seine Kunden und konnte genaue Produkte empfehlen, und genau das versuchen wir aus den gefilterten Daten ebenfalls zu erreichen“, erläutern Fockel und Baumann.

Eine Stufe weiter geht Tanja Krüger mit ihrem Unternehmen, der Resolto Informatik aus Herford. Mit künstlicher Intelligenz versucht Resolto, „direkt in die Produktionsprozesse zu schauen, um so Zusammenhänge zu erkennen, die jenseits unseres Vorstellungsvermögens liegen“. Dabei werden Daten in Echtzeit erhoben, verarbeitet und wieder in den Prozess zurückgespielt. „Im Ergebnis können wir so Kosten und den Ausschuss senken“, erläutert Krüger.

Übereinstimmend kommen alle Referenten zu dem Schluss, dass der Trend zur Datenanalyse und zur Digitalisierung ein großes Beschäftigungspotenzial bietet. Darauf hat sich die FHDW schon eingestellt. Sie bietet ab jetzt die Spezialisierung „Data Science“ als Bachelor-Studiengang an. Eine entsprechende Spezialisierung im Master-Studiengang wird 2019 starten. Zudem entwickelt die FHDW gemeinsam mit Unternehmen individuelle Weiterbildungsangebote zur Datenanalyse. 

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Stellten Perspektiven für die wirtschaftliche Nutzung von Daten vor (v. l.): Raphael Fockel, Dr. Michael Baumann, beide pmOne Analytics, Paderborn; Tanja Krüger, Resolto Informatik, Herford; die Professoren der FHDW, Dr. Christian Ewering und Carsten Weigand; und Harry Barth, Phoenix Contact, Blomberg. 

04.05.2018: Europa-Diskussion an der FHDW

„Das Thema Europa erlebt eine Konjunktur“  

Bergisch Gladbach. Dr. Markus Pieper, seit 2004 für die CDU Mitglied im Europaparlament, stand am Donnerstagabend, 3. Mai, an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW), Rede und Antwort zum Thema Europa. In Zeiten von Putin, Erdogan und Trump erlebe das Thema eine Konjunktur, so der Parlamentarier.

Das Thema Europa findet laut dem Europa-Parlaments-Abgeordneten Dr. Markus Pieper wieder mehr Interesse bei Bürgerinnen und Bürgern. Wie eine Bestätigung dessen war der Diskussionsabend am Donnerstag, 3. Mai, an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) gut besucht. „Und nicht nur Silverager wie ich sind gekommen. Das freut mich besonders“, konnte Rainer Deppe, Vorsitzender der CDU im Rheinisch-Bergischen Kreis, auch viele junge Leute unter den rund 80 Gästen im Forum der FHDW begrüßen. Das lag wohl auch am Veranstaltungsort, für den Andrea Steinert verantwortlich war. Bewusst hatte die Leiterin des Arbeitskreises Europa der Kreis-CDU Bergisch Gladbachs einzige Hochschule für den Besuch des Europaparlamentariers aus Lotte im Münsterland gewählt. An der FHDW in Bergisch Gladbach studieren rund 700 Studierende Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft. „Es gehört nicht nur das Fachwissen dazu, sondern auch gesellschaftliches Interesse“, sagt Prof. Dr. Frank Wallau. Der Dekan für Betriebswirtschaft an der FHDW freute sich über die Anfrage der CDU, den Diskussionsabend an der privaten Hochschule zu veranstalten: „Junge Leute informieren sich heute sehr viel über Social Media und das sind häufig sehr verkürzte Sachverhalte. Hier bieten wir Ihnen jetzt die Möglichkeit, sich ein umfassenderes Bild zu machen und vielleicht auch Anregungen zu einem Nachdenken über Europa. Sie kennen ja keine unterschiedlichen Währungen mehr, keine Grenzen, Europa ist für sie selbstverständlich. Dass man sich für die Werte und Freiheiten auch einsetzen muss, ist vielen jungen Menschen nicht mehr klar.“

„Zwischen Putin, Trump und Xi Jinping – welche Rolle spielt Europa in der Welt“ war das Thema des Abends. „Da sind doch einige wieder froh, dass wir dieses Europa haben“, sagte Pieper. In einer sich stark verändernden Welt habe man hier seit 70 Jahren Frieden. „Und das ist das wichtigste Gut. Trotz Gurkenkrümmung und Glühbirnenverbot ist dieses Europa wohl nicht so schlecht“, ging er auf die Kritik an vermeintlich überbordender Bürokratie ein. Die einheitlichen Standards seien wirtschaftlich ein europäischer Erfolg. Man habe es geschafft, die 170.000 unterschiedlichen Normen in Europa auf 15.000 zu drosseln. „Wenn ich das aus Sicht eines mittelständischen Unternehmers sehe, dann habe ich den größten Binnenmarkt der Welt und kann unter einheitlichen Bedingungen produzieren.“
Auch Bürgerinnen und Bürger würden davon profitieren. Zum Beispiel beim innereuropäischen Bahnfahren. „Von Leverkusen nach Mailand brauchen Sie ein Ticket. Von Bocholt nach Bielefeld brauchen Sie drei.“

Nach diesen Plädoyers für ein geeintes Europa ging er auch auf die aktuellen Fragen in der europäischen Außenpolitik ein. „Wir müssen weiter mit der Türkei reden“, sagte er. Beitrittsverhandlungen stehen seiner Meinung nach aber angesichts der Menschenrechtsanlage lange nicht auf dem Programm: „Das ist für mich in den nächsten Jahrzehnten nicht absehbar.“ Einer gemeinsamen Außen- und Verteidigungspolitik nach den Vorstellungen von Frankreichs Premierminister Emmanuel Macron steht er positiv gegenüber. „Das wird kommen, aber ein zentralistisches Europa wollen wir nicht“, sprach er für seine Partei. Auch einer Transferunion erteilte der Münsterländer eine Abfuhr. Die Rettungspakete für Portugal, Irland und Griechenland wertet er als Erfolg. „Heute ist nur noch Griechenland dabei und die haben zum zweiten Mal hintereinander einen Überschuss erwirtschaftet.“ Unverständnis und Besorgnis kommt bei Pieper angesichts des Brexits auf. Wie bei einem Rührei könne man nicht ein einzelnes Ei nach der Zubereitung aus der Pfanne holen. Bei Themen wie Arzneimittelzulassungen und Luftverkehrsrecht sieht er große Probleme bei einem endgültigen Ausstieg der Briten aus der EU auf Europa zukommen. Und er warnte in Bezug auf die britischen Forderungen nach freiem Handel bei den Austrittsverhandlungen: „Eine Rosinenpickerei gibt es mit uns nicht.“ 

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Spannende Europa-Diskussion an der FHDW in Bergisch Gladbach (v. l.): Prof. Dr. Frank Wallau, Dekan für Betriebswirtschaft an der FHDW; Rainer Deppe, Vorsitzender CDU Rheinisch-Bergischer Kreis; Andrea Steinert, Leiterin Arbeitskreis Europa CDU Rheinisch-Bergischer Kreis; Dr. Markus Pieper, CDU, Mitglied des Europaparlaments; Dr.-Ing. Alexander Brändle, Campusleiter FHDW Bergisch Gladbach. 

25.04.2018: „RoboNight 2018“ mit Bayer und Microsoft in der FHDW

Rasante Änderungen bei Anforderungen an das Personal 

Bergisch Gladbach. Bayer und Microsoft waren mit ihrer „RoboNight 2018“ zu Gast an der FHDW. Die Experten sprachen über die Veränderungen, die die Digitalisierung in Unternehmen, bei Produkten und bei den Anforderungen an das zukünftige Personal mit sich bringen wird. 

Die Digitalisierung verändert Unternehmen, schafft neue Produktwelten und hat große Auswirkungen auf die Anforderungen an das Personal von morgen. „Das Thema Digitalisierung rückt jetzt verstärkt auch bei der Personalsuche bei Bayer in den Mittelpunkt“, sagt Dr. Dirk Pfenning, Ausbildungsleiter des Leverkusener Konzerns. Seit vielen Jahren absolvieren regelmäßig FHDW-Studierende ihre Praxisphasen bei Bayer. Pfenning: „Wir suchen qualifizierten Nachwuchs im IT-Bereich und die FHDW ist dabei schon seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner. Wir suchen auch noch für den Einstieg im September dieses Jahres. Qualifizierte Nachwuchskräfte haben bei Bayer immer gute Chancen, denn unser Bedarf ist weiterhin hoch.“

Auf dem Podium der mit 150 Besucherinnen und Besuchern stark nachgefragten „RoboNight“ zeigte David Ruao, Head of Data Science bei Bayer, wie die technischen Fortschritte in den Bereichen künstliche Intelligenz, Cloud-Dienste und Robotik die Arbeitswelt bei Bayer schon bis heute verändert hat. Zur Anschauung hatte er die beiden Roboter „Nao“ und „Pepper“ mitgebracht. „Pepper“ wird auf Karrieremessen eingesetzt, um mit interessierten Besuchern interaktiv zu den Ausbildungsmöglichkeiten bei Bayer zu sprechen. Kleine, fahrbare Roboter stellten auch Studierende der FHDW den Gästen vor. Die von den Studierenden programmierten und selbstlernenden „SumoBots“ tragen spannende Sumo-Kämpfe gegeneinander aus.

Wohin die Entwicklung gehen wird, wurde im Vortrag von Malte Lantin sehr deutlich. Der Microsoft-Entwickler machte klar, dass sich die komplette Unternehmenslandschaft in den nächsten Jahren durch die neue Technik verändern wird. Schon 2025 werden laut Lantin 60 Prozent aller Rechenleistungen nicht mehr im Unternehmen selbst, sondern über die Cloud auf Servern externer Unternehmen ablaufen. Zudem werden sich Kundenbeziehungen durch die neuen Dienste intensivieren und neue Produkte das Portfolio von heute ablösen. Damit korrelierend werden Unternehmen immer jünger. Lantin prognostiziert für die im US-amerikanischen Aktienindex notierten Unternehmen ein durchschnittliches Alter von zwölf Jahren. Heute sind es noch 17, vor 100 Jahren waren es 67. Bei diesen rasanten Veränderungen zu überleben, ist laut Lantin nur für Unternehmen mit entsprechend fittem Personal zu leisten: „Der Chef erwartet von seinen Mitarbeitern, dass sie immer up to date sind.“ Und das bei einer steigenden Frequenz an technischen Neuerungen bei der anzuwendenden Software. 

Bei Bayer ist man aus diesem Grund verstärkt auf der Suche nach Personal, das diesem Zeit- und Innovationsdruck gewachsen ist. „Wir schauen in unserem Auswahlprozess vor allem auf die Persönlichkeit, weniger auf die Schulnoten. Wir wollen sehen, welches persönliche Potenzial die Bewerberinnen und Bewerber haben“, sagt Dirk Pfenning.

Bildunterschriften

  1. Dipl.-Ing. Alexander Brändle (3.v.l.), Campusleiter der FHDW in Bergisch Gladbach, mit den Referenten der RoboNight 2018, Microsoft-Entwickler Malte Lantin (2.v.l.) und Bayer-Ausbildungsleiter Dr. Dirk Pfenning (1.v.r.). Weitere Akteure des Abends: die Robotik-begeisterten FHDW-Studenten Robin Menzel (l.), Marius Mertens, Daniel Struck und Microsoft Student Partner, Lennart Wörmer (4.,5.,6.v.l.).
  2. „Pepper“ heißt der Roboter, den Bayer einsetzt, um sich auf Messen interaktiv mit Messegästen zu unterhalten.

23.03.2018: FHDW Wirtschaftsforum – Zukunft der Automobilwirtschaft steht auf dem Spiel

Bonn/Bergisch Gladbach. Über die Zukunft der Automobilwirtschaft diskutierten auf dem FHDW Wirtschaftsforum am Donnerstagabend im Deutschen Museum in Bonn Fachleute der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) Bergisch Gladbach und Vertreter der Wirtschaft. Die Glaubwürdigkeit von Politik und Herstellern stehe nach Abgasmanipulationen und möglichen Fahrverboten für Dieselfahrzeuge auf dem Spiel – da waren sich Prof. Dr. Stefan Bratzel und Prof. Dr. Thomas Zacher einig.

Ein tragisches Versagen von Politik und Kraftfahrzeug-Herstellern in Deutschland habe das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Branche und in die Handlungsfähigkeit der politisch Verantwortlichen massiv belastet und gefährde nun den gesamten Industriezweig. Das war das Fazit der Vorträge von Prof. Dr. Stefan Bratzel und Prof. Dr. Thomas Zacher auf dem FHDW Wirtschaftsforum am Donnerstagabend, 22. März, im Deutschen Museum in Bonn.

Bratzel, Fachverantwortlicher für den Studienschwerpunkt Automobilwirtschaft an der FHDW Bergisch Gladbach, sprach von einer „Kultur des Wegschauens“ und forderte: „Die Automobilwirtschaft ist und bleibt eine wichtige Industrie in Deutschland und die Politik muss mit der Industrie reden. Aber sie muss auch die Souveränität haben, ihre eigenen Regularien umzusetzen.“

Prof. Dr. Bratzel präsentierte eine Chronik der Ereignisse von der Entwicklung abgasreduzierender Software im Jahr 1999 bis zum Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu der Rechtmäßigkeit von Fahrverboten in den Städten vom 27. Februar 2018. Er zeigte die wirtschaftlichen Effekte auf die Branche auf und machte auch deutlich, dass durch die massiv eingebrochenen Neuzulassungen von Dieselfahrzeugen ein neues großes Problem auf Politik und Hersteller wartet: Durch die gestiegenen Neuzulassungen von Benzinmotoren erhöhe sich der CO2-Ausstoß der Fahrzeugflotten und dadurch drohen neue Strafzahlungen. „Auch das kann sich zu einem Milliardenwert summieren.“

Prof. Dr. Zacher, Dozent für International Business, Recht und Steuern, machte anschließend deutlich, wie diffus die privat- und steuerrechtliche Situation im Dieselskandal ist. Dass es schwer möglich ist, Kunden zu einem Software-Update zu zwingen und ebenso schwierig, Hersteller und Händler in die Pflicht zu nehmen. „Es müsste bewiesen werden, dass sich ein Kunde nur im Vertrauen darauf für ein Fahrzeug entschieden hat, weil es die Grenzwerte einhält. Der Kunde hat sicher ein Nachbesserungsanspruch gegenüber dem Händler“, sagte er. Ob ein Software-Update aber ausreicht und inwieweit der Anspruch des Kunden auch auf die Hersteller zurückgreift, ist laut Zacher fraglich.

Anschließend diskutierten Bratzel und Zacher mit rund 60 Gästen, unter denen Dr.-Ing. Alexander Brändle, Leiter des FHDW-Campus Bergisch Gladbach, auch Experten von ADAC und TÜV begrüßen konnte.

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Gastgeber und Podiumsteilnehmer auf dem FHDW Wirtschaftsforum am 22. März 2018 im Deutschen Museum in Bonn (v. l.): Dr. Markus Borschbach, FHDW, Dozent für Wirtschaftsinformatik; Dr.-Ing. Alexander Brändle, Leiter FHDW-Campus Bergisch Gladbach; Prof. Dr. Frank Wallau, Dekan für den Fachbereich Betriebswirtschaft an der FHDW; Prof. Dr. Stefan Bratzel, FHDW, Dozent Betriebswirtschaft, an der FHDW verantwortlich für die Spezialisierung Automobilwirtschaft; Prof. Dr. Thomas Zacher, FHDW, Dozent für Betriebswirtschaft; Prof. Dr. Helmut Bruse, FHDW, Dozent für Betriebswirtschaft.

20.03.2018: Tag der offenen Tür an der FHDW in Bergisch Gladbach  Intensive Gespräche

Bergisch Gladbach. Intensive Gespräche mit Schülern, Vätern und Müttern hielten die Dozenten, Mitarbeiter und Unternehmensvertreter am Tag der offenen Tür an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) am Samstag, 17. März.

Kaum eine Pause gab es am Tag der offenen Tür am Samstag für die Dozenten der FHDW in Bergisch Gladbach. Gleich zwei Mal musste Campusleiter Dr.-Ing. Alexander Brändle die einführende Infoveranstaltung zum dualen Studium abhalten – außerplanmäßig wegen des großen Zulaufs. Hunderte Studieninteressierte, zum Teil mit ihren Eltern, waren nach Bergisch Gladbach gekommen, um sich über Ablauf, Inhalte und Finanzierungsmöglichkeiten der dualen Studiengänge Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft zu informieren.

Intensive Einzelgespräche gab es auch an den Ständen der rund 35 Partner-Unternehmen. Die waren gekommen, um mit geeigneten Interessenten ins Gespräch zu kommen. Die Unternehmensvertreter zeigten Optionen der persönlichen Karriereplanung, Finanzierungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen auf. Vor allem die boomende IT-Branche sucht verstärkt nach motivierten, jungen Menschen, die im dualen Studiengang Wirtschaftsinformatik die Kombination aus Theorie an der FHDW und Praxis-Know-how im Unternehmen für die eigene Karriere nutzen wollen.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Tag der offenen Tür“, resümiert FHDW-Campusleiter Alexander Brändle. „Viele potenziell qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber, die hier in direkten Kontakt mit uns und den Unternehmen gekommen sind, haben uns besucht. Und unser Team hat sehr gute Arbeit geleistet. In den vielen intensiven Gesprächen konnten wir genau aufzeigen, wohin ein Studium an der FHDW führt: in der Regel zu einem erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben.“

Bildunterschrift
Jede Menge zu tun: Die Dozentinnen und Dozenten (hier: Prof. Dr. Stefan Bratzel und Ina Zinkernagel) fanden kaum eine Pause zwischen den vielen Gesprächen mit den interessierten Besucherinnen und Besuchern auf dem Tag der offenen Tür. 

16.03.2018: Ein toller Erfolg! Tag der offenen Tür an der FHDW in Mettmann

Mettmann. Zahlreiche Schüler und ihre Eltern waren zu Gast beim Tag der offenen Tür der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW). Die Schnuppervorlesungen und ein Bewerbungsfoto-Shooting kamen bei den Schülern besonders gut an.  

Am Freitag, 16. März, lud der Campus Mettmann der FHDW zum Tag der offenen Tür auf die Marie-Curie-Straße 6 ein. Vom Nachmittag an bis zum Abend konnten sich interessierte Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern über die vielfältigen Perspektiven eines dualen Studiums, über die verschiedenen Studiengänge und über Finanzierungsmöglichkeiten informieren.

Als besondere Aktionen fanden mehrere Schnuppervorlesungen statt – z. B. ein Einsteiger-Kurs in Chinesisch. Ebenfalls gerne genutzt wurde das kostenlose Foto-Shooting, bei dem man Bewerbungsfotos machen konnte. Darüber hinaus bot der Career Service der FHDW einen Bewerbungsmappencheck an.

„Der Tag der offenen Tür war ein toller Erfolg“, sagt Prof. Dr. Andreas Brandt, Leiter des Campus in Mettmann. „Viele gut informierte Besucher mit konkreten Fragen waren am Freitag da, um sich gezielt zu den Möglichkeiten eines dualen Studiums beraten zu lassen.“ Auch zukünftig soll am Campus Mettmann zweimal jährlich ein Tag der offenen Tür stattfinden. Als nächster Termin steht bereits der 24. November 2018 fest. Zu diesem Event sind auch eine Vielzahl an Unternehmen aus dem Bereich Wirtschaft und Wirtschaftsinformatik eingeladen.

14.03.2018: Exkursion zum Geburtsort der Computertechnik

FHDW mit Schülern zu Besuch im Heinz Nixdorf MuseumsForum 

Paderborn. Der Informatikkurs der Stufe 8 am Albertus-Magnus-Gymnasium in Bergisch Gladbach-Bensberg machte eine Zeitreise. Eine Zeitreise in die Geschichte der Computertechnik.

Auf Einladung der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) unternahmen die Nachwuchsinformatiker gemeinsam mit ihren Lehrern sowie Dozenten und dem Leiter der FHDW in Bergisch Gladbach eine Exkursion zum „Heinz Nixdorf MuseumsForum“ (HNF) in Paderborn. Zehn Jahre nach dem Tod von Heinz Nixdorf eröffnete 1996 dort das heute weltweit größte Computermuseum. Nixdorf gilt als einer der wichtigsten Pioniere der Computertechnik weltweit.

„Ziel des freiwilligen Studientages war es, den Schülerinnen und Schülern einen Einblick in Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Informationstechnik zu geben“, erklärt Kursleiterin Katharina Langenbach, die mit nach Paderborn reiste. Sie sieht den Studientag auch als eine Vorbereitung auf die zukünftigen Projekte des Informatikkurses. Dort geht es in diesem Halbjahr um Programmierung und Robotik. Nach einer allgemeinen Einführung zur Historie der Informatik durch die Experten des HNF konnten die Schüler auf 6.000 Quadratmetern selbst entdecken, wie sich die Technik von den ersten Lochkartenrechnern in den 50er Jahren bis zur heute fast vollkommen digitalisierten Welt entwickelt hat. In Schülerlaboren konnten die Schüler die Innovationen im Bereich 3-D-Druck live erleben und auch selbstständig die dreidimensionale Konstruktion einer Trillerpfeife herstellen.

Drei Jahre, bevor Bill Gates überhaupt geboren wurde, gründete Nixdorf 1952 seine erste Computerfirma. Während seiner Zeit als Werksstudent beim US-amerikanischen Büromaschinenhersteller Remington Rand Corp. erkannte der 27-jährige Physikstudent, der an der Frankfurter Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität auch einige Seminare der Betriebswirtschaft belegt hatte, die Bedeutung von elektronischen Rechenmaschinen für die Industrie, aber auch für mittlere und kleine Unternehmen. Mit finanzieller Unterstützung der Forschungsabteilung der Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke (RWE) und einem ersten Auftrag für einen Röhrencomputer legte er in Essen den Grundstein für die Nixdorf Computer AG. 1959 verlegte er den Unternehmenssitz in seine Heimatstadt Paderborn. In den 70er-Jahren wurde Nixdorf zu einem der wichtigsten europäischen Computerhersteller, der Mitte der 80er-Jahre mit einem Umsatz von rund 5 Milliarden DM über 30.000 Mitarbeiter beschäftigte und 1988 bei der Gründung des DAX eines der gelisteten Unternehmen war. 


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