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Pressemitteilungen

01.02.2019: Städtisches Gymnasium Delbrück gewinnt Abi Quiz Night

Paderborn. Am 29.01.2019 ging es für 23 Teams aus 15 weiterführenden Schulen um alles: Zu gewinnen gab es 1.000 € für die Abiturkasse.

In zwei spannenden Quizrunden mit je 20 Fragen und einem Interaktivspiel setzte sich das Städtische Gymnasium Delbrück durch und nahm das Preisgeld mit nach Hause. Ganz knapp dahinter sicherte sich das Team vom Gymnasium Theodorianum in Paderborn den zweiten Platz mit 500 € Preisgeld. Den dritten Platz belegte das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium aus Hamm und konnte somit 250 € für die Jahrgangskasse gewinnen. 

Die Abi Quiz Night der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) war, wie bereits in den vergangenen Jahren, komplett ausgebucht. „In diesem Jahr unterstützten uns auch zwei Partnerunternehmen bei dem Event: Axon aus Paderborn sponserte das Interaktivspiel "Juggling a Soccer Ball" und Bertelsmann organisierte die Verpflegung für die rund 120 Schüler“, erklärt Benjamin Meinhardt aus dem Career Service, der gemeinsam mit Dajana Deppenmeier das Event moderierte.

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Das Siegerteam vom Städtischen Gymnasium Delbrück. Foto: Maria Behling/FHDW

21.01.2019: Bachelor-Urkunden an 33 Studierende aus Bergisch Gladbach und Mettmann

FHDW verabschiedet Studierende mit Feierstunde

Bergisch Gladbach. 33 Absolventen des dualen Studiums an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) haben am Freitag, 18. Januar 2019, im Bensberger Kardinal Schulte Haus ihre Bachelor-Urkunden erhalten. 

Es ist der Abschluss ihres dreijährigen dualen Studiums: 33 Absolventen der FHDW haben am Freitagabend in Bensberg ihre Bachelor-Urkunden erhalten. 27 davon hatten ihr Studium in Bergisch Gladbach absolviert, sechs am FHDW-Campus Mettmann. Nach der Begrüßung durch den Leiter des Campus in Bergisch Gladbach, Dr.-Ing. Alexander Brändle, betonte Gastrednerin Angela Sommerfeld (Human Resources Director BNP Paribas Lease Group Deutschland) den Vorteil eines aus Praxis- und Theoriephasen kombinierten dualen Studiums: „Die Studierenden können sich dadurch sehr schnell bei uns einbringen, die Auffassungsgabe ist sehr hoch. Sie wechseln während ihrer Zeit bei uns die Abteilungen und man merkt, dass sie sich sehr schnell in neue Themen einarbeiten können. Wir haben fertige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn sie ihr Studium abgeschlossen haben“, sagt die Personalverantwortliche eines der führenden Leasinganbieters in Deutschland mit Sitz in Köln.

Von den Studierenden aus Bergisch Gladbach haben 15 ihren Abschluss in Wirtschaftsinformatik gemacht, zwölf in Betriebswirtschaft. Zu den Gästen zählten viele Vertreter der Partnerunternehmen der FHDW, unter anderem vom Landschaftsverband Rheinland, der Rheinenergie, Steinmüller und HDI.

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  1. Gastrednerin war am Freitagabend Angela Sommerfeld (Human Resources Director BNP Paribas Lease Group Deutschland), hier mit Maren Bank, die ihre Praxisphasen bei der BNP Paribas Lease Group Deutschland gemacht hat und Dr.-Ing. Alexander Brändle, Leiter FHDW-Campus Bergisch Gladbach. Foto: Klaus Pehle/FHDW
  2. Zum Abschluss der Urkundenübergabe warfen die Absolventen fröhlich ihre traditionellen Hüte in die Luft. Foto: Oliver Siebenborn/FHDW 

15.01.2019: FHDW erfolgreich systemakkreditiert

Qualität im Studium von höchster Stelle bescheinigt

Die private Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) hat den Prozess der Systemakkreditierung erfolgreich absolviert. Damit wird bestätigt: Die Hochschule garantiert für höchste Qualität ihrer Studiengänge.

In einer Feierstunde überreichte die Geschäftsführerin der Akkreditierungsagentur FIBAA, Prof. Dr. Kerstin Fink, dem Präsidium der FHDW die Akkreditierungsurkunde. „Die Systemakkreditierung ist noch kein Standard an deutschen Hochschulen, sondern etwas Besonderes, bedeutet sie doch eine starke qualitative Weiterentwicklung“, betonte sie. Bundesweit sind insgesamt nur 73 Hochschulen systemakkreditiert, davon sechs in Nordrhein-Westfalen.

„Mit der Systemakkreditierung erhält die FHDW ein großes Stück Autonomie. Künftig können wir unsere Studiengänge selbst akkreditieren und schneller an den Start bringen", erklärte FHDW-Präsident Prof. Dr. Stefan Nieland. „Die Urkunde der FIBAA spiegelt aber auch wider, dass es uns erfolgreich gelingt, junge Menschen in den Beruf zu bringen“, erläutert Hartmut Klein, FHDW-Vizepräsident für Studium und Qualitätssicherung. „Jeder, der an der FHDW studiert, vertraut darauf, dass wir unseren Job richtig machen – dieser Verantwortung werden wir gerecht.“

Bereits im Dezember 2018 schloss die FHDW das über zwei Jahre andauernde Projekt der Systemakkreditierung erfolgreich ab. Die Gutachter der Akkreditierungsagentur FIBAA fällten nach eingehender Prüfung ihre positive Entscheidung: Die FHDW ist in der Lage, die geforderten Qualitätsstandards in Studium und Lehre dauerhaft zu gewährleisten. Damit erfüllt sie die gesetzlichen Vorgaben für die Bachelor- und Master-Studiengänge. „Vor allem der Theorie-Praxis-Wechsel zwischen Hochschule und Unternehmen gelingt der FHDW überzeugend“ erklärte Prof. Dr. Kerstin Fink. 

In einer Systemakkreditierung wird das Qualitätssicherungssystem einer Hochschule daraufhin überprüft, ob es so funktioniert, dass die Hochschule für die Qualität ihrer Studiengänge garantieren kann. An der FHDW hat die Akkreditierungsagentur FIBAA nach den Vorgaben des bundesweiten Akkreditierungsrates das Qualitätssicherungssystem überprüft. Dabei wurden z. B. die Lehrveranstaltungen, das Prüfungssystem und das Management von Lehrbeauftragten begutachtet.

FIBAA – Foundation for International Business Administration Accreditation
Die FIBAA ist eine europäische, international ausgerichtete Agentur für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in der wissenschaftlichen Bildung, die insbesondere für Employability, Internationalisierung, Anwendungsorientierung und Stakeholderdialog steht.

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Freuten sich über die erfolgreiche Systemakkreditierung der Hochschule (v. l.): FHDW-Kanzler Georg Herrmann, FHDW-Präsident Prof. Dr. Stefan Nieland, FIBAA-Geschäftsführerin Prof. Dr. Kerstin Fink und die FHDW-Vizepräsidenten Hartmut Klein und Prof. Dr. Eckhard Koch. Foto: Silke Fischer, FHDW

04.12.2018: FHDW in Bielefeld lud zur Diskussion über zukunftsorientierte Fachkräftesicherung

Regionale Netzwerke forcieren

Der Bedarf an Fachkräften und jungen Menschen, die eine Karriere auf fachlicher Ebene anstreben, bleibt ungebrochen hoch. Im Zuge der Mitarbeitergewinnung und -bindung gewinnt dabei der Faktor Regionalität an Bedeutung. Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) lud zusammen mit der Joblocal GmbH am Donnerstag, den 29.11.2018 ein, in den Ravensberger Park ein, um über zukunftsorientierte Fachkräftesicherung für Unternehmen in Ostwestfalen-Lippe zu debattieren. Rund 60 Vertreter von Unternehmen und Schulen verfolgten die Fachvorträge zur Bedeutung von regionalen Jobportalen, technologischen Trends im Recruiting und berufsnahen Aus- und Weiterbildungsformen im Hochschulwesen.

Prof. Dr. Thomas Jensen, Leiter des FHDW-Campus Bielefeld, sprach darüber, wie Unternehmen und Schulen bei dem riesigen Angebot von Studiengängen und vor allem Studienmodellen den Überblick behalten und für Mitarbeiter oder Schüler die richtige Auswahl bzw. eine individuelle Beratung geben können. „Neben der klassischen universitären Ausbildung entscheiden sich immer mehr Unternehmen dazu, ein duales Studium anzubieten, weil es ein Vorteil ist, junge Talente bereits frühzeitig mit den immer spezifischeren Anforderungen im Betrieb vertraut zu machen“, so Jensen. Zudem wies er auf die Möglichkeiten eines berufsbegleitenden Studiums als Wertschätzung gegenüber dem Arbeitnehmer und somit Werkzeug der Mitarbeiterbindung hin.

Anschließend erinnerte Prof. Dr. Micha Bergsiek an den Trend, dass trotz Internationalisierung die Perspektive in der heimischen Region für viele junge Menschen wieder ein entscheidender Faktor sei. Dementsprechend sei es für Unternehmen zwingend notwendig, ihre Werbeaktivitäten an regionalen Gesichtspunkten und Netzwerken zu platzieren.

„Eine repräsentative Umfrage bei Unternehmen und Schulen fand heraus, dass 90 Prozent der Stellen regional besetzt werden, aber viele Unternehmen der Region den Schülern nicht bekannt sind“, so Bergsiek. Um diesen Erkenntnissen entgegenzuwirken, wurde eine Plattform gegründet, die ausschließlich regionale Unternehmen mit ihren Stellenanzeigen präsentiert. Als Unterstützer dieser Plattform bestätigte der Vertreter des BVMW, Udo Wiemann, die Notwendigkeit, regionale Netzwerke zu forcieren. Die heimischen Unternehmen erhielten so die Möglichkeit, ihre Bekanntheit zu steigern und sich als attraktiver Arbeitgeber vorzustellen.

Dieser Vortrag diente als Überleitung für Dominic Bönisch, Gründer und Geschäftsführer der Joblocal GmbH. Dominic Bönisch berichtete über Herausforderungen im Recruiting und Konsequenzen für das Personalwesen. Dabei ging er auf technologische Trends sowie die zukünftige Bedeutung der Arbeitgeberattraktivität im Recruiting ein. Bei der immer größeren Fülle von Angeboten und den Präferenzen von Bewerbern ist es wichtig, sich als attraktiver Arbeitgeber für die gewünschten Zielgruppen mit technischem Verständnis zu positionieren.

Beim anschließenden Get-together wurde in den Gesprächen zwischen Gästen und Referenten immer wieder deutlich, dass vor allem die Thematik der intelligenten Bündelung von Werbemaßnahmen zur zielgruppengerechten Ansprache für die Unternehmen von Bedeutung ist. Alle Gesprächspartner waren sich einig, dass man mit der Auswahl von richtigen Strategien durchaus in der Lage ist, die exponentiell wachsenden Möglichkeiten der Digitalisierung für das Personalwesen zu kanalisieren. 

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Im Gespräch zu digitalen Trends im Recruitiing (v. l.): Dominic Bönisch, Joblocal GmbH; Udo Wiemann, BVMW; Prof. Dr. Micha Bergsiek, FHDW; Carmen Tetzlaff, Christina Kassis, beide Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG; Philipp Bruskolini, HEGLA GmbH & Co. KG; Prof. Dr. Thomas Jensen, FHDW

05.11.2018: FHDW in Bergisch Gladbach lud zum Wirtschaftsforum zum Thema DSGVO

Mittelstand und Behörden sind teilweise überfordert

Wie sieht es ein halbes Jahr nach Inkrafttreten der DSGVO in der EU mit der Umsetzung aus? Darüber sprachen an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) zwei ausgewiesene Fachleute: Die unternehmerische Sicht stellte Ralf Gogolin (Geschäftsführer des IT-Beratungsunternehmens HEGO GmbH) dar. Welche juristischen Folgen die Datenschutz-Grundverordnung hat, zeigte Fachanwalt Dr. Matthias Rudolph (Anwaltskanzlei Frey) auf.

Die befürchtete große Abmahnwelle blieb aus. Dennoch haben viele Unternehmen noch großen Aufholbedarf bei der Umsetzung der gesetzlichen Regeln, die seit dem 25. Mai 2018 durch die Datenschutz-Grundverordnung innerhalb der Europäischen Union Pflicht sind. „Es hapert vor allem noch bei kleinen Unternehmen und beim Mittelstand“, stellte Ralf Gogolin auf dem Wirtschaftsforum der FHDW fest. Gogolin ist Geschäftsführer der HEGO Informationstechnologie GmbH in Wermelskirchen. Das Unternehmen berät Firmen u. a. in Fragen des Datenschutzes. Viele kleine und mittelständische Betriebe sind demnach noch nicht wirklich fit, um den neuen Anforderungen in vollem Umfang gerecht zu werden. „Der Datenschutz schließt aber keinen aus“, sagte Ralf Gogolin. Wer ein kleines Auto fahre, müsse sich ja schließlich auch an die Straßenverkehrsordnung halten.

Welche konkreten juristischen Folgen ein unsachgemäßer Umgang mit personenbezogenen Daten haben kann, erläuterte der zweite Gast auf dem Wirtschaftsforum. Dr. Matthias Rudolph berät als Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht bei der Kölner Kanzlei Frey Mandaten bei den Prozessen der Digitalisierung. Die große befürchtete Abmahnwelle sei nicht ins Rollen gekommen, so der Anwalt. In mehreren Beispielen nannte er aber eine Reihe von Gerichtsurteilen, die sich auf die DSGVO bezogen. Es ging um Videos, die ein Friseur von seinen Kunden ohne deren Wissen ins Netz gestellt hatte, um die Besonderheiten bei journalistischen Veröffentlichungen und um Videoaufzeichnungen, die ein Unternehmen zur Überwachung macht und abspeichert. Spannend sei vor allem der Prozess in der Urteilssprechung: „Es wird sich noch eine umfangreiche Kasuistik entwickeln“, sagte Rudolph angesichts der noch verhältnismäßig wenigen Einzelfällen.

Interessant war auch Gogolins Blick auf die unterschiedliche Ausstattung der Landes-Behörden, die Anfragen zur DSGVO zu bearbeiten haben. In Berlin habe sich die Anfragezahl seit Mai verfünffacht, in Schleswig-Holstein konnten Anfragen zeitweise nur noch schriftlich beantwortet werden, meistens ging es um nicht gelöschte Mitarbeiter-Accounts, um E-Mail-Werbung und das generelle „Recht auf Vergessenwerden“, also die Löschung personenbezogener Daten. Ein gutes Urteil vom Experten bekam dabei die Stelle der nordrhein-westfälischen Landesbeauftragten für Datenschutz, Helga Block. „Es findet eine zügige Bearbeitung grundlegender Verstöße, im Regelfall innerhalb drei Wochen, statt und die Zusammenarbeit hat gut funktioniert“, so seine Erfahrung. 

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Dr.-Ing. Alexander Brändle (r.) begrüßte zwei Datenschutz-Fachleute an der FHDW in Bergisch Gladbach: Ralf Gogolin von der Wermelskirchener HEGO GmbH (M.) und Dr. Matthias Rudolph von der Kölner Anwaltskanzlei Frey. Foto: Klaus Pehle, FHDW

29.10.2018: 71 Bachelor-Absolventen an FHDW in Bergisch Gladbach verabschiedet

Pinkwart: „Private Hochschulen sind Schnellboote des Hochschulsystems“ 

Andreas Pinkwart (FDP) sprach am Samstag, 27. Oktober, als Festredner auf der Bachelorverabschiedung der FHDW Bergisch Gladbach. Der NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie bezeichnete die privaten Hochschulen als „Schnellboote des Hochschulsystems“ und als „Brückenbauer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft“.

Er hat einen Doktor in Politik, leitete selbst eine Hochschule in Leipzig und unterrichtete als Professor für Betriebswirtschaft an der Universität Siegen: Prof. Dr. Andreas Pinkwart war am Samstag, 27. Oktober, als Festredner zu Gast auf der feierlichen Verabschiedung von über 70 Studierenden der Fachhochschule der Wirtschaft Bergisch Gladbach (FHDW), die im Kasino der Bayer AG auf dem Gelände des Chemparks in Leverkusen ihre Bachelorurkunden erhielten. Pinkwart hob dabei den Stellenwert der privaten Hochschulen und des dualen Studiums hervor: „Die privaten Hochschulen leisten eine ganz wichtige Funktion im Hochschulsystem. Sie sind Schnellboote, gehen mit vielen Innovationen voran, was neue Studienangebote und neue Formate betrifft. Dazu gehört auch das duale Studium der Hochschulen, weil sie sehr stark den Blick auf die Praxisorientierung, die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft legen und damit Brückenbauer sind, die wir brauchen.“ Der Minister sieht das duale Studium auch zunehmend wertgeschätzt: „Es ist zentral für den Aufstieg von Menschen, die neben einer beruflichen auch eine akademische Qualifizierung erreichen können und das wollen ja immer mehr junge Menschen: Hochschule und Beruf miteinander verbinden.“

71 Studierende erhielten am Samstagabend ihre Abschlussurkunden für das erfolgreich absolvierte duale Studium in den Studiengängen Wirtschaftinformatik und Betriebswirtschaft. Betriebswirtin Julia Reiländer (23) aus Bergisch Gladbach-Bensberg ist nach den drei Jahren sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben: „Die FHDW war die richtige Hochschule für mich. Ich hatte vorher schon eine Ausbildung als Bankkauffrau gemacht und wollte für das Studium nicht ganz raus aus der Praxis.“ An der FHDW wechseln die Studierenden obligatorisch alle drei Monate zwischen Theoriephasen an der Hochschule  und Praxisphasen in Partnerunternehmen. So haben sie die Möglichkeit, die Theorie direkt in der Praxis anzuwenden: „Ich habe während des Studiums bei einem Bensberger Personaldienstleister als Personalreferentin gearbeitet. Vor allem in meiner letzten Praxisphase habe ich die Prozesse im Unternehmen modelliert und das Prozessmanagement mitgestaltet, da konnte ich einige Punkte aus den Vorlesungen mit einbringen und das passte auch gut zu meiner Bachelor-Thesis, die ich im Bereich Prozessmanagement geschrieben habe.“ Reiländer wird jetzt voll in den Beruf einsteigen, zusätzlich will sie aber an der FHDW den berufsbegleitenden Masterstudiengang IT-Management and Information Systems beginnen. „Das ist für mich der Schritt, das Studium vollständig abzuschließen und mit dem IT-Management geht für mich auch noch einmal eine ganz neue Tür auf.“

„Wir haben viel gemeinsam erlebt und das heute ist ein sehr schöner Abschluss“, freute sich ihr Kommilitone Lennart Wörmer über den festlichen Abend im Bayer-Kasino. „Es war sicherlich eine anstrengende Zeit, aber wir haben sehr, sehr viel gelernt. Auch für mich war der Bezug zu den Partnerunternehmen der ausschlaggebende Grund, hier zu studieren“, so der gebürtige Hamburger, der am Samstagabend um 0.00 Uhr auch noch gleich seinen 24. Geburtstag feiern konnte. Der Studierende der Wirtschaftsinformatik mit der Spezialsierung Software Engineering absolvierte seine Praxisphasen beim Microsoft-Partner Cluster Reply und war in den drei Jahren an der FHDW auch verantwortlich für die Organisation zahlreicher Events wie zuletzt der „Technology Night 2018“, die Studierenden und Gästen Einblicke in die Zukunfts-Konzepte smarter Mobilität bot. „Das zeichnet die FHDW aus: Dass man sich auch über das reine Studium um die Interessen der Studierenden kümmert.“

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  1. Bild: Als Festredner konnte Dr.-Ing. Alexander Brändle (links) den Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, begrüßen. Foto: Klaus Pehle, FHDW
  2. Bild: Julia Reiländer und Lennart Wörmer haben ihre Bachelor-Urkunden im traditionellen Talar überreicht bekommen, jetzt wollen sie neben dem Beruf noch den Master an der FHDW in Bergisch Gladbach machen. Foto: Klaus Pehle, FHDW 
  3. Bild: Der NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, Prof. Dr. Andreas Pinkwart, war Festredner bei der FHDW in Bergisch Gladbach zu Gast. Foto: Klaus Pehle, FHDW

25.10.2018: FHDW in Bergisch Gladbach arbeitet mit IT-Spezialist Nösse zusammen

Neue Kooperation mit Leverkusener IT-Unternehmen

IT-Unternehmen haben zunehmend Schwierigkeiten, an qualifiziertes Personal zu kommen. Das Leverkusener Unternehmen Nösse hat dazu jetzt einen Kooperationsvertrag mit der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) unterzeichnet.

Das IT-Unternehmen Nösse bietet IT-Produkte und -Dienstleistungen wie Dokumentenmanagement, Optimierung von Rollout-Prozessen, Server- und Storagelösungen an: „Wir haben die unternehmerische Größe, IT aus einer Hand anzubieten“, beschreibt Geschäftsführer André Nösse das umfassende Portfolio des Unternehmens mit Sitz in Leverkusen. „Wir sind aber auch klein genug, das für unsere Kunden auf sehr dynamische Weise zu erledigen. Daher sind wir vor allem für Kunden aus dem mittelständischen Bereich interessant.“

Als Partnerunternehmen sind die großen Namen der Branche mit Nösse verbunden, etwa 80 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei Nösse tätig. Damit das auch in Zukunft so bleibt, ist die Geschäftsführung natürlich auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs. „Grundsätzlich ist es schwierig geworden, an qualifizierte IT-Fachleute heranzukommen und das wird in Zukunft auch nicht einfacher werden.“ Aus diesem Grund hat Nösse nun einen Kooperationsvertrag mit der FHDW in Bergisch Gladbach unterschrieben. „Wir wollen an junge Talente kommen, also Kontakte zu Studierenden zu haben, die auf der einen Seite die theoretische Ausbildung an der FHDW bekommen und integrativ dazu bei uns die praktische Begleitung.“ In Zukunft können also Studierende die Praxisphasen ihres dualen Bachelor-Studiums an der FHDW (Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik) bei der Firma Nösse in Leverkusen absolvieren. „Es geht darum, gute Leute für das Unternehmen zu gewinnen, die dann auch anschließend ihre Karriere hier bei uns fortsetzen“, so der Geschäftsführer, der den Vertrag gemeinsam mit Dr.-Ing. Alexander Brändle, Leiter des Campus der FHDW in Bergisch Gladbach, unterschrieben hat. „Wir freuen uns über die Kooperation. Es ist ein weiterer Partner, bei dem unsere Studierenden nicht nur die Praxis in Unternehmen kennenlernen, sondern auch schon während des Studiums praktische Projekte umsetzen und so die Theorie direkt anwenden können.“

„Das ist sehr vorausschauend“, sagt Nösse zum im Oktober an der FHDW neu gestarteten Studium mit der Spezialisierung Cyber Security. „Das Thema Security wird uns in langer Zukunft noch intensiv begleiten, deshalb ist das sicher ein Studiengang mit viel Perspektive. Wir selber haben im Unternehmen in dem Bereich Security ein enormes Wachstum erlebt in den letzten drei Jahren.“

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André Nösse (links) und Dr.-Ing. Alexander Brändle unterzeichnen den Kooperationsvertrag zwischen Nösse Datentechnik und der FHDW in Bergisch Gladbach. Foto: FHDW 

08.10.2018: Begrüßung für neue Studierende an FHDW in Bergisch Gladbach

Digitale Stadt-Rallye für Erstsemester

Mit einer extra programmierten App für eine digitale Stadt-Rallye begrüßten Dozenten und Studierende der FHDW am Montag, 1. Oktober, über 100 neue Studierende, die zum Wintersemester 2018/2019 ihr duales Bachelor-Studium in Bergisch Gladbach beginnen. 

Gute Stimmung herrschte am Montagnachmittag im Headquarter, das FHDW-Studierende der Wirtschaftsinformatik in einem Vorlesungsraum eingerichtet hatten. Auf zwei Beamerprojektionen konnten sie beobachten, dass die Stadtrallye-App für die Erstsemester bestens funktioniert. Zum ersten Mal lief diese klassische Einführungsveranstaltung, bei der die Studienanfänger die Stadt, die Hochschulumgebung und sich selbst untereinander kennenlernen sollen, voll digital ab. Dafür hatten die Wirtschaftsinformatiker von Dozent Peter Tutt gesorgt. Die Studierenden hatten im vergangenen Semester eine App entwickelt, die sich die Erstsemester am Montag im Google Play Store downloaden konnten, im Hintergrund hatten sie eine sich permanent aktualisierende Datenbank laufen und auf dem sogenannten Dashboard im Headquarter liefen alle Informationen für die Studierenden zusammen: Sie konnten über die Tracking-Funktion beobachten, wo sich die zehn Gruppen jeweils befinden, welche Aufgaben sie richtig oder falsch gelöst hatten und sie bekamen direkt die Handy-Fotos angezeigt, die von den Stadtrallye-Teilnehmern in der App hochgeladen wurden. Denn auch die Fotos waren Teil der Aufgaben der Stadtrallye. Die führte die neuen Studierenden unter anderem zu einem griechischen Lokal, in dem FHDW-Studierende Rabatt bekommen, zu einem Fitnessstudio, vor dem sie sich bei kreativen Hebefiguren fotografieren mussten und zum Rathaus, dessen Entstehungszeit sie in die App eintragen mussten. „Wir haben sehr lustige Ergebnisse, alles läuft gut, ein sehr guter Start für die App“, kommentierte Celine Losen, eine der Wirtschaftsinformatik-Studierenden im Headquarter, den Verlauf. Doch plötzlich gibt es doch noch Aufregung. Eine der Gruppen taucht auf der Tracking-Map vor der Westküste Afrikas auf. Das sorgt aber nur kurz für Unruhe, denn der Fehler ist schnell geklärt. „Eine der Gruppe hat wohl die Standortbestimmung ausgestellt, also ein Anwendungsfehler, kein Fehler in der App“, stellt Losen beruhigt fest.

Draußen ist die Stimmung offenbar groß. Witzige Fotos von verkleideten Erstsemestern kommen aus einem Kostümhandel in der Innenstadt, andere schicken ihre Fotos mit dem FHDW-Logo über die App nach Gronau. „Das war gut gemacht. Wir haben Spaß gehabt, haben uns auch untereinander ein bisschen kennengelernt“, kommentiert Studienbeginner Phillip Schiffbauer aus Overath seinen ersten Tag an der FHDW. Mit in seiner Gruppe die 21jährige Melina Peters. „Die Rallye war der lustige Teil, davor gab es ja schon die wichtigen Informationen für unser Studium“, sagt die Neu-Studierende Betriebswirtschaft an der FHDW. In der Informationsveranstaltung zuvor hatten Dozenten und Dr.-Ing. Alexander Brändle als Leiter des FHDW-Campus in Bergisch Gladbach die Neulinge mit allen Infos zum Studienbeginn versorgt. „Die App zeigt sehr gut, was wir hier vor allem im Bereich der Wirtschaftsinformatik machen“, betonte Brändle den ernsten Teil hinter der Spaß-App, an dem die Studierenden ein Semester gearbeitet hatten. Mit Server-Station, einer sich selbst synchronisierenden Datenbank, dem GPS-Tracking und auch einem Live-Chat für den Support unterwegs war die Stadtrallye-App für die Wirtschaftsinformatiker eine Herausforderung. „Das Thema in dem Semester war Digitalisierung und die Stadtrallye war bisher ja analog, also ein gutes Beispiel dafür, wie man Vorgänge digital transformiert“, so Dozent Peter Tutt. Und es funktionierte. „Das Feedback ist durchaus positiv und alles hat gut geklappt“, so Losen. 

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Unter anderem mussten die neuen Studierenden auch lustige Figuren aus Luftballons formen, die von der Jury bewertet wurden. Foto: Klaus Pehle, FHDW

07.09.2018: Mountainbike-Studie von FHDW und „Das Bergische“

Der Mountainbiker im Bergischen liebt vor allem die Natur

Bergisch Gladbach. Studierende der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) haben für „Das Bergische“ eine Studie zum Mountainbike-Tourismus im Bergischen Land durchgeführt. Fazit: Die Region hat großes Potenzial, die Infrastruktur ist aber noch ausbaufähig. 

Wie sieht eigentlich der typische Mountainbiker im Bergischen aus? Eine der Ausgangsfragen, mit denen zwölf Studierende des Studiengangs Betriebswirtschaft mit der Spezialisierung Tourismus und Eventmanagement an der FHDW in Bergisch Gladbach an das Thema Mountainbiking im Bergischen herangegangen sind. In Kooperation mit der Tourismusagentur für das Bergische Land, „Das Bergische“, haben die angehenden Tourismus-Manager im Rahmen der Vorlesung „Destination Management“ eine Studie zum Thema erarbeitet.  

Persönlich und online hat die Gruppe unter der Leitung der FHDW-Dozentin Ina Zinkernagel dazu die Biker im Bergischen befragt. Der Durchschnitts-Mountainbiker in der Region ist demnach zwischen 30 und 40 Jahre alt (40 Prozent), überwiegend männlich (92 Prozent), fährt zu zweit oder in der Gruppe (73 Prozent) Strecken von 20 bis 30 Kilometer (61 Prozent) und kommt zum Großteil aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis (34 Prozent). „Außerdem haben wir festgestellt, dass die Mountainbiker hier in der Region vor allem die Natur schätzen: Schöne, naturnahe Strecken, die abwechslungsreiche Landschaft, es sind hauptsächlich Tourenfahrer, die hierherkommen und die finden auch das, was sie suchen“, sagt Zinkernagel. Hier ist eine deutliche Abgrenzung zu spezialisierten Destinationen wie etwa Winterberg im Sauerland auszumachen. Dort ziehen extra angelegte Downhill-Strecken mit ihren steilen Abfahrten eine hohe Zahl an Mountainbikern aus einem großen Einzugsgebiet an.  

In anderer Form sei aber auch im Bergischen die Infrastruktur ausbaufähig. Nur einige wenige Gastronomen und Hoteliers sind der Studie nach im Bergischen auf die Bedürfnisse der Mountainbiker eingestellt. Außerdem fehle es an Streckenbeschilderungen, die neben dem Komfort für die Biker auch eine stärkere Besucherlenkung und damit eine Konfliktvermeidung mit anderen Waldnutzern wie etwa Wanderern zur Folge hätte. Häufiger schon kam es im Bergischen zu unschönen Aktionen, die sich zum Beispiel mit über die Strecke gespannten Drahtseilen gegen die Mountainbike-Nutzung richteten.  

Auch Verpflegungsmöglichkeiten direkt an der Strecke oder größere Events, Mountainbikeschulen oder Verleihstationen, wie es sie etwa in der Eifel oder im Sauerland gibt, sind hier Fehlanzeige. „Denkbar wären auch Touristikpakete in Kombination mit kulinarischen Programmen oder Wellnessangeboten“, sagt Zinkernagel.  

Nur wenige der hier aktiven Mountainbiker kommen bisher von weiter her. Bei den Befragungen kamen 34 Prozent aus dem Rheinisch-Bergischen, 13 Prozent aus dem Oberbergischen Kreis und 18 Prozent aus dem Großraum Köln, die übrigen 35 Prozent aus Nordrhein-Westfalen. „Durch die Landschaft und auch schon einige attraktive Strecken hat die Region sicher mehr Potenzial“, glaubt Zinkernagel. Vor allem unter dem Aspekt des generell ansteigenden Inlandstourismus in Deutschland. „Wir haben ein überproportionales Wachstum des Deutschland-Tourismus, das spürt jede Destination und will natürlich auch daran teilhaben. Daher stellt sich auch die Region hier neu auf.“  

Bei „Das Bergische“ nimmt man die Ergebnisse der Studie in die Arbeit auf. Geschäftsführer Tobias Kelter: „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Studenten der FHDW sich in ihrer Studie dem Thema Mountainbike-Tourismus im Bergischen angenommen haben. Sie haben da sehr professionell gearbeitet. Die Ergebnisse werden wir in unsere zukünftige Arbeit einfließen lassen. Das Thema hat in unserer Region in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen und es ist absolut richtig, dass es zurzeit noch an einer Besucherlenkung mangelt. Hier hoffen wir in den kommenden Jahren in Abstimmung mit allen Betroffenen und in enger Zusammenarbeit mit dem Naturpark Bergisches Land Regelungen zu finden, die einerseits den Besuchern ein attraktives Netz an Mountainbike-Wegen zur Verfügung stellen und andererseits die Belange von Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Naturschutz berücksichtigen.“

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  1. Bild: Studierende der FHDW in Bergisch Gladbach bei der Arbeit an der Studie über Mountainbiken im Bergischen Land. Foto: FHDW, Fotograf Ina Zinkernagel
  2. Bild: Der Schöllerhof in Odenthal ist einer der Hotspots für Mountainbiken im Bergischen. Hier haben die Studierenden die Biker befragt. Foto: FHDW, Fotograf Ina Zinkernagel
  3. Bild: Auf Initiative von FHDW-Dozentin Ina Zinkernagel haben die Studierenden mit der Naturarena/„Das Bergische“ zusammengearbeitet. Foto: FHDW, Fotograf Ina Zinkernagel

06.09.2018: Kooperation zwischen FHDW und dem Städtischen Gymnasium Hochdahl

Schülerstudium, Wirtschaftsinformatik und mehr für Hochdahler Schüler

Erkrath/Mettmann. Die Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) und das Städtische Gymnasium Hochdahl in Erkrath erweitern ihre bereits seit längerem bestehende Zusammenarbeit im Bereich Berufsorientierung. Zur Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages trafen sich die Leiter des Gymnasiums und der Fachhochschule am 06.09.2018 in Hochdahl.


Die Zusammenarbeit zwischen dem Gymnasium Hochdahl und dem Campus Mettmann der FHDW erreicht eine neue Stufe. Schon vor den Sommerferien nahm eine Schülergruppe an einem Bewerbungstraining der Fachhochschule teil, während die leistungsstarken Informatik-Schüler dem Vortrag eines erfolgreichen Spieleentwicklers und FHDW-Absolventen exklusiv an der Schule mit großem Interesse folgten. Dank der neuen Kooperation zwischen Gymnasium und Hochschule sollen nun weitere Angebote etabliert werden. Neben interessanten Bausteinen im Bereich der Studien- und Berufsorientierung können die Schüler ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zu den Themen Wirtschaft, Informatik und Digitalisierung erweitern.

Ein Fokus der Kooperation ist es, die Schülerinnen und Schüler noch besser auf die Zeit nach dem Abitur vorzubereiten. Mit dem gemeinsamen Know-how der Lehrer und Professoren sollen auch Hemmschwellen gegenüber Hochschulen abgebaut werden. „Dafür bieten wir den Schülern des Gymnasiums Hochdahl viele Kontaktmöglichkeiten direkt an der Hochschule“, sagt Prof. Dr. Andreas Brandt, Leiter der FHDW in Mettmann. Diese sollen beispielsweise schon früh die unterschiedlichen Modelle der Hochschulbildung und dabei auch die Vorteile eines dualen Studiums kennenlernen.

Zusammen mit seiner Kollegin Stefanie Bäumler vom Career Service der FHDW besuchte Prof. Brandt das Gymnasium Hochdahl in Erkrath, um gemeinsam mit der stellvertretenden Schulleiterin Ricarda Thöne und der Informatiklehrerin Dr. Eva Dyllong den Vertrag zur Kooperation zwischen den beiden Bildungseinrichtungen zu unterzeichnen. „Dank der Zusammenarbeit können wir besonders begabten Schülern und Schülerinnen in den Fächern Wirtschaft und Informatik noch bessere Fördermöglichkeiten anbieten“, sagt Ricarda Thöne. Eine Möglichkeit ist das „Schülerstudium“. Die erbrachten Prüfungsleistungen lassen sich dann bei einem späteren Studium an der FHDW sogar anrechnen.

„Wir schaffen eine absoluteWin-win-Situation“, so Thöne, „beide Seiten können von dieser Kooperation nur profitieren“. Auch Prof. Brandt begrüßt die enge Zusammenarbeit. „Ich freue mich auf einen regen Austausch mit den Fachlehrern zu Themen wie Informationstechnologie, Medienpädagogik und Digitalisierung“, sagt der Hochschulleiter der FHDW.

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Unterzeichnung des Kooperationsvertrags im Gymnasium Hochdahl: Die stellvertretende Leiterin des Gymnasiums Hochdahl in Erkrath, Ricarda Thöne, und der Leiter der FHDW in Mettmann, Prof. Dr. Andreas Brandt.

04.09.2018: FHDW in Paderborn feiert 25-jähriges Jubiläum

Paderborn. Rund 7.000 Studierende haben in den vergangenen 25 Jahren ihren Abschluss an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) gemacht. „Dabei hatten fast alle schon ihren Arbeitsvertrag in der Tasche“, so Professor Stefan Nieland, Präsident der FHDW in NRW beim Festakt zum 25. Geburtstag. 

Stellvertretend für diese Absolventen gratulierten Carsten Linnemann, Mitglied des Deutschen Bundestags und Vorsitzender der CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung, sowie Peter Schriewersmann, Key Account Director bei Arvato UK. Beide bewerteten ihr Studium an der FHDW als eine Initialzündung für ihre Karriere. Linnemann sagte darüber hinaus, „dass die FHDW einen weiten akademischen Horizont und einen gesunden Menschenverstand vermittelt.“

„Genau das war der Plan bei der Gründung der FHDW: jungen Menschen eine gute Basis für die Karriere zu bieten“, sagten Nieland und Georg Herrmann, Geschäftsführer der FHDW in NRW. „Damals war die FHDW eine der ersten privaten Hochschulen in NRW, abgesehen von den kirchlichen Hochschulen. Erster zu sein beim Studienangebot, war immer unser Ziel.“ Als erste Hochschule bot die FHDW duale Diplom-Studiengänge an und als erste schuf sie ein Angebot für berufsbegleitende Studiengänge in NRW sowie zusammen mit der Telekom einen Studiengang mit integriertem E-Learning. Ebenso gelang der FHDW am schnellsten die Umstellung von Diplom- auf Bachelor- und Masterstudiengänge. „Vorne zu sein, das ist auch unsere Marschrichtung für die Zukunft“, betonten die beiden FHDW-Verantwortlichen.

Wesentlicher Bestandteil für das Studium an der FHDW sind die Partnerschaften mit insgesamt 650 Unternehmen, bei denen die Studierenden ihre dreimonatigen Praxisphasen pro Semester absolvieren. „Zusammen mit diesen Firmen entwickeln wir unsere Studiengänge, mit langfristigen Perspektiven. Letztlich ist der Bedarf in den Unternehmen dafür verantwortlich, dass unsere Studienangebote marktgerecht sind. Die FHDW hilft den Unternehmen beim Finden, Binden und Entwickeln von Fach- und Führungskräften“, erläuterten Nieland und Herrmann. Das kann so weit gehen, dass spezielle Angebote für einzelne Unternehmen konzipiert werden. Wie das Beispiel Bertelsmann zeigt: Hier wurde ein Programm aufgelegt, dass die interne Ausbildung bei Bertelsmann und das Studium an der FHDW eng miteinander verzahnt, wie Klaus Röttger, Leiter kaufmännische Ausbildung Bertelsmann, sagte. Oft werden diese Studiengänge auch als Blaupause für andere Unternehmen genutzt.

Weitere Glückwünsche zum 25-jährigen Jubiläum kamen von Dr. Friedrich Keine, Vorstand des Fördervereins der FHDW und Vorstand der VerbundVolksbank OWL. Der Förderverein zeichnet insbesondere innovative Abschlussarbeiten an der FHDW aus. Dass diese Auszeichnungen den Namen „Franz-Wagner-Preis“ tragen, ist mehr als eine Erinnerung an einen der Gründerväter der FHDW. Professor Wagner stand der FHDW fast 20 Jahre als Lenker und Vordenker vor. Für Nieland steht fest, dass „er die Grundlage für alle Entwicklungen an der FHDW gelegt hat. Diese Grundlagen sind es, die uns auch heute noch erfolgreich am Markt agieren lassen.“ Auch wenn sich die Hochschullandschaft weiter dynamisch entwickele und „uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Aber das ist letztlich unser Selbstverständnis: Erster zu sein, persönlich und mit Erfolg“, stimmten Nieland und Herrmann zusammenfassend überein.

Bildunterschrift
Gratulierten der FHDW zum 25-jährigen Jubiläum (v. l.): Georg Herrmann, Kanzler der FHDW, Dr. Carsten Linnemann, MdB und FHDW-Absolvent, Peter Schriewersmann, Key Account Director (North) Arvato UK und FHDW-Absolvent, Klaus Röttger, Leiter kaufmännische Ausbildung Bertelsmann, Prof. Dr. Stefan Nieland, Präsident der FHDW, und Dr. Friedrich Keine, Vorstand VerbundVolksbank OWL und Vorstand des FHDW-Wirtschaftsforums e. V.


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