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Duales Studium in Steuerrecht – mit steuerrechtlichem Spezialwissen Karrierechancen sichern

BWL-Studium mit der Spezialisierung Steuerrecht- Abschluss Bachelor of Arts (B.A.)

Das duale Studium in Betriebswirtschaft mit der Spezialisierung Steuerrecht ist ein typisches Sprungbrett für die Karriere in der Steuerberatung. Aber auch andere Berufsfelder stehen nach einem erfolgreichen Abschluss offen.  Mit dem Abschluss können die Absolventen auch beispielsweise eine berufliche Tätigkeit bei Versicherungen und Banken, in Rechtsanwalts-, Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungskanzleien oder in Personal- und Rechtsabteilungen starten.

Die steuerberatenden Berufe – Voraussetzungen und Berufsbild

Ein attraktives Berufsziel für Absolventen der Spezialisierung Steuerrecht ist das des Steuerberaters. Diese Berufsbezeichnung darf nur verwenden, wer die sehr anspruchsvolle Steuerberaterprüfung bestanden hat. Voraussetzung für die Zulassung zu dieser Prüfung ist wiederum eine Mindestanzahl an berufspraktischen Jahren in einer Steuerkanzlei. Wer ein Studium in Betriebswirtschaft mit mindestens sechs Semestern Regelstudienzeit abgeschlossen hat, muss für die Zulassung zur Prüfung zusätzlich drei Jahre Berufserfahrung nachweisen können. Zum Vergleich: Steuerfachangestellte brauchen dafür zehn Jahre.

Steuerberater üben eine sehr anspruchs- und verantwortungsvolle Tätigkeit aus, weshalb die strengen berufsrechtlichen Regelungen begründet sind. Entsprechend gut sind die Verdienstmöglichkeiten. Steuerberater können sowohl in einer eigenen kleinen Kanzlei als auch in größeren Gesellschaften als Partner tätig sein. Dabei arbeiten sie für Unternehmen wie für Privatpersonen. Sie erstellen Steuererklärungen, überprüfen Bescheide und vertreten die Interessen Ihrer Mandanten gegenüber dem Finanzamt. Weiterhin beraten sie steuergestaltend. Das heißt, sie optimieren die Steuerlast im Rahmen der bestehenden Möglichkeiten. In Zusammenarbeit mit ihren Mitarbeitern unterstützen Steuerberater ihre Mandanten bei Buchführungs- und Jahresabschlussarbeiten, beraten in betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten und können auch als Insolvenzverwalter tätig sein. Bestimmte Leistungen dürfen ausschließlich von dieser Berufsgruppe angeboten werden.

Studienstart

Bergisch Gladbach Bielefeld Paderborn
Oktober 2020 Oktober 2020 Oktober 2020
Oktober 2021 Oktober 2021 Oktober 2021

Organisation des dualen Studiums

Ein duales Studium in Betriebswirtschaft mit der Spezialisierung Steuerrecht kann der erste Schritt zu diesem Beruf sein. Das Typische an einem dualen Studium an der FHDW ist die Kombination des theoretischen Studiums mit praktischer Tätigkeit, welche quartalsweise wechselt. Damit werden die Anforderungen der zukünftigen Arbeitgeber an das Steuerrecht-Studium optimal abgedeckt. Für den Schwerpunkt Steuerrecht und Bilanzierung bieten sich als Praxisunternehmen Steuerkanzleien oder größere Steuerberatungsgesellschaften an. In jedem Fall stimmen sich Hochschule und Praxisunternehmen sowohl zeitlich als auch inhaltlich ab. Ein duales Studium auf diesem Gebiet dauert sechs und führt zu dem Abschluss Bachelor of Arts (B.A.).

Inhalte des Studiums und der Praxisphasen

In Zusammenarbeit mit Steuerberatern und Unternehmensvertretern hat die FHDW die Kombination aus wirtschaftswissenschaftlichen, rechtlichen und speziell steuerrechtlichen Modulen entwickelt. Damit werden die Anforderungen der zukünftigen Arbeitgeber an das Steuerrecht-Studium optimal abgedeckt. Zur Ausbildung im Bereich Wirtschaft gehört betriebswirtschaftliches und volkswirtschaftliches Wissen, wobei die Betriebswirtschaft dominiert. Dazu gehören Grundlagen aller Gebiete, beispielsweise Finanzierung, Management und Controlling. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Rechnungswesen und der betriebswirtschaftlichen Steuerlehre. Zu den juristischen Inhalten zählen unter anderem Wirtschaftsverfassungs- und Verwaltungsrecht, Handels- und Wirtschaftsstrafrecht sowie öffentliches Recht. Den Schwerpunkt bildet jedoch das Steuerrecht. Dieses umfasst:

  • wichtige Steuerarten (Einkommen-, Körperschaft-, Gewerbe- und Umsatzsteuer)
  • Abgabenordnung und Finanzgerichtsordnung
  • internationales Steuerrecht

Schlüsselqualifikationen ergänzen dieses Fachwissen. Die Tätigkeiten während der Praxisphasen in der Steuerkanzlei richten sich nach dem Stand der Kenntnisse. Typisch sind zunächst Buchführungsarbeiten, später die Mitwirkung bei Jahresabschlüssen und Steuererklärungen. Auch Kostenrechnungen, Finanzplanungen und andere betriebswirtschaftlich orientierte Leistungen gehören zum Aufgabenspektrum.

SemesterModule
1Einführung in die Betriebswirtschaft, Einführung in die Wirtschaftsinformatik und Digitalisierung, Externes Rechnungswesen, Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftsrecht, Praxisphase
2Marketing, Wirtschaftsstatistik, Wissenschaftliches Arbeiten und Präsentieren, Business English I, Grundlagen des Steuerverfahrens-, des Umsatzsteuer und des Einkommenssteuerrechts, Praxisphase
3Internes Rechnungswesen, Mikroökonomie, Projektmanagement, Business English II, Systeme, Besteuerung von Personenunternehmen und Kapitalgesellschaften, Praxisarbeit mit Praxisphase
4Investition und Finanzierung, Geschäftsprozessmanagement, Makroökonomie, Operations Management, Spezialgebiete und internationale Fragen des Steuerrechts, Praxisphase
5Human Resource Management, Controlling, Entrepreneurship, Implementierung digitaler Geschäftsprozesse, Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, Praxisphase
6Unternehmensführung und Change Management, Value Chain Management, Seminar:  
Ausgewählte Themen der Betriebswirtschaft, Bachelor-Thesis, Kolloquium, Praxisphase
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Studiengebühren

36 Monate x 640 € = insg. 23.040 €
Zusätzliche einmalige Prüfungsgebühr: 1.500 €

Hier finden Sie Hinweise zur Studienfinanzierung.

Gute Gründe für ein duales Studium

Im Gegensatz zu einem rein theoretischen Hochschulstudium hat ein dualer Studiengang an der FHDW mehrere Vorteile. Der wichtigste Pluspunkt sind die sehr guten Einstellungschancen im Partnerunternehmen nach dem Studium. Eine Einarbeitungsphase ist in diesem Fall nicht mehr notwendig. Aber auch wenn es mit der Übernahme nicht klappen sollte, sind die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt ausgesprochen gut. Der Berufseinstieg erfolgt in jedem Fall ohne Praxisschock. Weiterhin trägt die Kombination aus Theorie und anwendbarem Wissen bereits während des Studiums zum besseren Verständnis der oft komplexen Zusammenhänge und zur Motivation bei. Nicht zuletzt spielt die finanzielle Seite eine Rolle, denn die meisten Praxispartner zahlen während des gesamten Studiums eine Ausbildungsvergütung.

Hier finden Sie die Voraussetzungen für den Studiengang.

Was machen Sie nach dem Studium?

Während der Praxisphasen im Wirtschaftsrecht-Studium lernen Sie verschiedene Unternehmensbereiche kennen. Sie sehen, wo Ihre Interessengebiete liegen und testen Ihre Stärken. Nach dem Studium finden Sie Ihre Einsatzmöglichkeiten z. B. in folgenden Unternehmensbereichen:

  • Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
  • Steuerberaterkanzleien
  • Steuerabteilungen von Unternehmen

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