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„Ein paar Stunden für die Bewerbung zu investieren, ist nichts im Vergleich dazu, wie man in den Jahren des Studiums vom Stipendium profitieren kann. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“

Erfahrungsbericht zum FHDW Stipendium von Lia-Sophie Krüger, Bachelor-Studiengang International Business, 2015 – 2018, Bielefeld

FHDW Stipendiatin Lia-Sophie Krüger

Wie sind Sie auf das Stipendium aufmerksam geworden und was hat Sie besonders daran interessiert?

Ich bin über die Homepage der FHDW auf das Stipendium gestoßen. Besonders interessiert hat mich zunächst die finanzielle Unterstützung, ohne die mir ein duales Studium ohne ein festes Partnerunternehmen wahrscheinlich nicht möglich gewesen wäre. Den Wert der ideellen Förderung habe ich vor dem Studium noch nicht wirklich erkannt, was sich aber im Laufe des Studiums geändert hat. Gerade nach Ende des Studiums wird mir bewusst, wie viel mir z. B. die Coachinggespräche und Seminare gebracht haben.

Wie empfanden Sie den Bewerbungsprozess für das Stipendium?

Ich habe den Bewerbungsprozess als sehr angenehm empfunden. Ein persönliches Auswahlgespräch an der FHDW ist kein Problem, weil alle Mitarbeiter super freundlich sind. Das Motivationsschreiben war für mich die größte Hürde. Schwierig war für mich, mir bewusst zu machen, was ich überhaupt schon geleistet habe und wieso ich so ein Stipendium überhaupt verdienen würde.

Welche Tipps würden Sie anderen Bewerbern geben?

Mein Tipp ist, sich nicht zu verstecken. Vielleicht empfindet man einen kleinen Nebenjob oder eine ehrenamtliche Tätigkeit, z. B. AGs in der Schule, als selbstverständlich an, aber das ist es nicht. Man darf sich bei der Bewerbung ruhig bewusstmachen, was man in seinem Leben bereits alles gemacht hat, obwohl man es nicht musste oder gern tat. Genau solche Dinge habe ich auch gemacht und sie haben mir zum Stipendium verholfen. Ein paar Stunden für die Bewerbung zu investieren, ist nichts im Vergleich dazu, wie man in den Jahren des Studiums vom Stipendium profitieren kann. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!

Welche Veranstaltungen und Leistungen des Stipendiums haben Ihnen am besten gefallen?

Am besten gefallen haben mir die gemeinsamen Treffen mit den anderen Stipendiaten. Das Essen und das gemeinsame Miteinander in entspannter Atmosphäre waren einfach super und ich denke gern daran zurück.

Auch gut gefallen haben mir die Einsätze auf (Ausbildungs-)Messen, da ich viel über den Kontakt mit potenziellen Bewerbern und anderen Unternehmen gelernt habe. An meinen ersten Praktikumsplatz bin ich auch über eine Messe gekommen und ich glaube, ohne das Stipendium würde man diese Möglichkeit gar nicht unbedingt nutzen, wobei man davon wahnsinnig profitieren und Kontakte knüpfen kann.

Wie schätzen Sie die Betreuung von Ihren Mentoren im Rahmen des Stipendiums ein?

Sehr gut! Sie hatten immer ein offenes Ohr. Man kann immer zu ihnen kommen, egal ob es Probleme gibt, man noch einen Praktikumsplatz sucht oder Hilfe beim Schreiben der Bewerbung benötigt. 

Würden Sie anderen empfehlen, sich auf das Stipendium zu bewerben?

Ich würde jedem empfehlen, sich zu bewerben, auch wenn eventuell ein Partnerunternehmen oder die Eltern die Studiengebühren bezahlen oder wenn man denkt, dass man es sowieso nicht bekommt, weil man z. B. zu schlechte Noten hat. Es kostet vielleicht einen Tag, sich in Ruhe hinzusetzen und alle Unterlagen für die Bewerbung vorzubereiten, aber verglichen mit allem, was man bei dem Stipendium bekommen kann, also sowohl die finanzielle als auch die ideelle Förderung, ist es die Arbeit wirklich wert.

    Ob man geeignet ist, kann man selbst vielleicht gar nicht einschätzen. Die Studiengruppen sind schließlich klein und die Chance, gefördert zu werden, ist von daher gar nicht so gering. Und es wäre ja schade, es nicht zu versuchen, wenn man das Stipendium eigentlich bekommen würde. 

    Wie geht es nun für Sie beruflich weiter?

    Zurzeit mache ich einen Master an einer staatlichen Universität, da ich gerne weiterhin Vollzeit studieren wollte. Nebenbei arbeite ich im Rechnungswesen & Controlling als Aushilfe. Nach meinem Master-Studium möchte ich wahrscheinlich im Controlling anfangen – vielleicht ja in einem der vielen Unternehmen, die ich in meiner Zeit an der FHDW kennenlernen konnte.

    Fazit

    Am meisten gebracht haben mir im Rahmen des Stipendiums die Coachinggespräche. Ich bin eine engagierte Studentin, die gerne allen helfen will und sich oft zu viel zumutet. Erst in den Coachinggesprächen habe ich angefangen, vieles zu reflektieren, mir Ziele zu setzen und zu überdenken, wie ich diese erreiche, ohne mich dabei komplett zu überfordern.