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„Traut euch, eine Bewerbung für das Stipendium zu versenden – es lohnt sich wirklich!“

Erfahrungsbericht zum FHDW Stipendium von Anna Lenke, Bachelor-Studiengang International Business, 2014 – 2017, Bielefeld

FHDW Stipendiatin Anna Lenke

Was haben Sie vor dem Studium gemacht?

Bevor das Studium an der FHDW im Oktober 2014 losging, habe ich im Juni 2014 am Friedrich-List-Berufskolleg in Herford die Allgemeine Hochschulreife erworben. Dort hatte ich den Bildungszweig European Studies belegt, der bereits erste englische Handelskorrespondenzerfahrungen und internationale betriebswirtschaftliche Hintergründe vermittelte. Anschließend bin ich im Juli 2014 für drei Monate nach Ghana gegangen, um dort in einem Kinderdorf einen Freiwilligendienst zu leisten und die Kinder vor Ort zu betreuen. Daran schloss sich direkt das Studium an der FHDW in Bielefeld an. 

Wie sind Sie auf das Stipendium aufmerksam geworden und was hat Sie besonders daran interessiert?

Auf das FHDW-Stipendium bin ich auf dem Studien- und Karrieretag im Februar 2014 in Bielefeld aufmerksam geworden. Besonders interessiert hat mich das umfangreiche Programm des Stipendiums, da FHDW-Studierende nicht nur finanziell unterstützt werden, sondern von verschiedenen Leistungsangeboten profitieren, die individuelle Kompetenzen und Persönlichkeiten fördern.

Besonders begeistert haben mich die zusätzlichen fachspezifischen Veranstaltungen, Tagungen sowie persönlichkeitsfördernden Coachings, die mich auf das Berufsleben vorbereiten. Darüber hinaus gefiel mir das Angebot, Teil des Messeteams der FHDW zu werden und die FHDW vor Ort auf den verschiedensten Messen und Informationsveranstaltungen zu repräsentieren.

Wie lief der Bewerbungsprozess für Sie und welche Tipps würden Sie anderen Bewerbern geben?

Nachdem ich alle wichtigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, sonstige Zertifikate) per E-Mail eingereicht habe, wurde mir der Eingang der Bewerbung bestätigt und mir ein Zeitraum mitgeteilt, in dem ich mit einer Rückmeldung rechnen kann. So konnte ich den weiteren Verlauf des Bewerbungsprozesses für mich selbst gut planen. Der Bewerbungsprozess war also sehr transparent. Von Anfang an hat mir die Mitarbeiterin aus dem Career Service in Bielefeld die Bewerbungsfrist mitgeteilt und mir das weitere Verfahren erklärt. Wenn ich zwischendurch Fragen hatte, konnte ich mich immer bei dem Career Service melden.

Nach Sichtung der Bewerbungen wurde ich zu einem Vorstellungsgespräch in Bielefeld eingeladen, in dem ich meine Motivation und mein außerschulisches Engagement begründet habe. Natürlich bin auch ich vor dem Vorstellungsgespräch sehr aufgeregt gewesen, denn ich wusste nicht genau, was auf mich wartet.Als ich dann aber vor Ort gewesen bin und das Gespräch begann, habe ich mich sehr wohl gefühlt und die Anspannung fiel langsam ab.

Welche Veranstaltungen und Leistungen des Stipendiums haben Ihnen am besten gefallen? 

Am besten gefallen haben mir persönlich die Coachings, die in der Regel nach den Praxisphasen stattfanden. Hierbei konnte ich ganz offen mit meiner Mentorin aus dem Career Service über meine Anliegen sprechen. Die Coachings haben mir geholfen herauszufinden, welchen beruflichen Weg ich einschlagen möchte. Durch verschiedene Persönlichkeitstest wurden meine Stärken und Schwächen analysiert, sodass ich dann gezielt in den nachfolgenden Praxisphasen darauf achten konnte, was ich schon gut kann und wo ich mich noch entwickeln muss.  

In den Coachings geht es wirklich um die eigene Person und das eigene Entwicklungspotenzial. Zu Beginn war es etwas seltsam, sich mit einer noch fremden Person über die eigenen Ziele und Wünsche zu unterhalten. Innerhalb der drei Jahre habe ich meine Mentorin aber sehr gut kennengelernt und ich habe mich auf die Coachinggespräche sehr gefreut, da ich sehr viel Neues über mich selbst herausgefunden habe.

Darüber hinaus haben mir die Treffen mit den anderen Stipendiaten sehr gut gefallen. In einem regelmäßigen Abstand haben wir uns mit den Stipendiaten der anderen Semester, dem Career Service und dem Campusleiter getroffen. So konnte ich Studierende aus anderen Kursen kennenlernen und mit ihnen in Kontakt treten.

Wie empfanden Sie die Betreuung von Ihren Mentoren?

Während der drei Jahre wurde ich im Rahmen des Stipendiums sehr gut betreut. Bei Fragen konnte ich immer zu meiner Mentorin gehen, die immer ein offenes Ohr für meine Anliegen hatte. Da ich mich für wechselnde Partnerunternehmen während meines Studiums entschieden hatte, bin ich mit meiner Mentorin in einem sehr engen Kontakt gewesen. Wir sind zusammen potenzielle Unternehmen durchgegangen, die zu meinen Vorstellungen und Wünschen passen. Ich bin sehr froh, dass ich diese intensive Betreuung während meines Studiums gehabt habe. Ich habe mich immer willkommen und wohl gefühlt!

Würden Sie anderen empfehlen, sich auf das Stipendium zu bewerben?

Das Stipendium der FHDW ist eine großartige Chance! Ich empfehle wirklich jedem, sich für das Stipendium zu bewerben. Wenn ihr noch zweifelt, ob ihr euch das Studium aus finanzieller Sicht leisten könnt, weil ihr beispielsweise viele unterschiedliche Unternehmen kennenlernen möchtet, dann zögert nicht länger und bewerbt euch! Neben der finanziellen Unterstützung habt ihr die Chance, euch auch persönlich weiterzuentwickeln und herauszufinden, in welchem Bereich ihr später arbeiten möchtet. Es gibt zahlreiche Abteilungen in Unternehmen, beispielsweise Personal, Marketing, Finanzen, Vertrieb. Da ist es zu Beginn eines Studiums natürlich verständlich, dass man nicht genau weiß, was einem am besten gefällt. Das Stipendium hilft euch dabei, die Praxisphasen zu reflektieren und euch darüber Gedanken zu machen, in welchem Bereich ihr euch vorstellen könntet zu arbeiten.

Das FHDW Stipendium ist wirklich ein tolles Programm! Und zusätzlich habt ihr noch die Möglichkeit, bei Veranstaltungen mit den Studierenden der anderen Semester, Professoren und Unternehmensvertreter ins Gespräch zu kommen! Was hindert euch also noch an einer Bewerbung?!

Wie geht es nun für Sie beruflich weiter?

Nach meinem Bachelor-Studium an der FHDW in Bielefeld habe ich ein Jahr lang bei der FHDW im International Office und Career Service gearbeitet. Anschließend bin ich für ein berufsbegleitendes Master-Studium im Bereich Wissenschaftsmarketing an die TU Berlin gewechselt. In Berlin bin ich zunächst als Assistentin für das Forum Wissenschaftskommunikation bei Wissenschaft im Dialog tätig gewesen und habe bei der Vorbereitung und Durchführung der Tagung assistiert. Hierbei bin ich u. a. für die Absprachen mit den Referenten verantwortlich gewesen sowie der Erstellung der Tagungsmaterialien. Zurzeit arbeite ich neben meinem Master-Studium Teilzeit bei der Stiftung Haus der kleinen Forscher im Team Presse, Public Affairs und Digitale Kommunikation. Hier bin ich für den täglichen Pressespiegel und das wöchentliche Nachrichtenmonitoring zuständig sowie für Presseanfragen und Pressemitteilungen.

Fazit

Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, sich für das FHDW Stipendium zu bewerben. Wie beschrieben ist der Bewerbungsprozess wirklich kein Hexenwerk! Ihr solltet euch im Voraus Gedanken machen, warum ihr euch für das Stipendium bewerbt. Was erhofft ihr euch? Was könnt ihr für Stärken einbringen? Warum seid ihr der richtige Kandidat bzw. die richtige Kandidatin? Welche Erfahrungen habt ihr bereits gesammelt? Engagiert ihr euch außerschulisch, beispielsweise in einer Jugendgruppe? Schreibt alle diese Sachen unbedingt in euer Motivationsschreiben. Traut euch, eine Bewerbung für das Stipendium zu versenden – es lohnt sich wirklich!!