Navigation

Pressecenter

Pressemitteilungen

Pressemitteilung 03.11.2017: FHDW-Studie zur Gestaltung des altersgerechten Arbeitens

FHDW-Studie: Gestaltung des altersgerechten Arbeitens mildert Fachkräftemangel

Leistungsfähigkeit und Motivation älterer Mitarbeiter erhalten

Es gilt als unbestritten, dass der demografische Wandel maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung unserer Gesellschaft hat. Während in der öffentlichen Diskussion die Frage der Rentenversicherung im Vordergrund steht, gibt es andere Aspekte, die trotz ihrer Bedeutung bisher kaum diskutiert werden. In Rahmen eines geförderten Forschungsprojektes hat die private Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) das Thema „Arbeit alter(n)sgerecht gestalten“ in Ostwestfalen-Lippe untersucht. Ergebnis: Wenn Unternehmen die Potenziale älterer Mitarbeiter rechtzeitig erkennen, können sie diese auch effektiv nutzen und so die Folgen des drohenden Fachkräftemangels mildern. 

Insbesondere wird es darum gehen, so das Ergebnis der von der FHDW durchgeführten Untersuchung, dass sich Unternehmen darum kümmern sollten, die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und die Motivation der Mitarbeiter möglichst langfristig zu erhalten. Während in der Praxis eher davon ausgegangen wird, dass die Fähigkeiten im Alter abnehmen, tritt Professor Dr. Angelika Röchter, verantwortlich für die Untersuchung an der FHDW, dafür ein, „nicht nur defizitär, also nur auf den Mangel beschränkt, auf diese Herausforderung zu schauen, sondern die Stärken älterer Mitarbeiter zu erkennen und sich aktiv mit deren Nutzung auseinanderzusetzen.“ Zahlreiche Unternehmen haben demnach bereits Maßnahmen zur Gesundheitsförderung, der ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen und der Flexibilisierung von Arbeitszeiten umgesetzt. „Was bisher kaum umgesetzt wird, sind Maßnahmen, die gezielt auf den Erhalt der Leistungsfähigkeit und Motivation älterer Mitarbeiter ausgerichtet sind“, erläutert Röchter die vorhandenen Defizite. Im Argen liegt Röchter zufolge auch, dass es noch viel zu selten eine rechtzeitige und altersgerechte Laufbahnplanung gibt. Auch die altersgerechte Ausgestaltung von Arbeitsinhalten und die gezielte Weiterbildung älterer Mitarbeiter komme noch zu kurz. Insbesondere Führungskräfte sieht Röchter in der Verantwortung, ihrer Schlüsselrolle an dieser Stelle gerecht zu werden. Allerdings haben bisher nur knapp ein Drittel der befragten Unternehmen ihre Führungskräfte in dieser Thematik sensibilisiert.

Hingegen sei erfreulich, dass schon rund 60 Prozent der befragten Unternehmen die Notwendigkeit bereits erkannt haben und auch ältere Beschäftigte (jenseits der Marke von 55 Jahren) einstellen, immerhin weitere 18 Prozent der Unternehmen stehen dem offen gegenüber. Etwa die Hälfte der Befragten (44 Prozent) beschäftigen bereits heute sogar Mitarbeiter über die Regelarbeitszeit von 65 Jahren hinaus, weitere knapp 40 Prozent sehen dies als Option.

In Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsinitiative im Kreis Höxter (WIH) wird die FHDW zu diesem Thema einen weiterführenden Informationsaustausch für Unternehmen anbieten. Dabei sollen Themen wie die Förderung des Wissenstransfers, altersgerechte Teams, frühzeitige Laufbahnplanung, altersgerechte Gestaltung der Arbeit und die Qualifizierung/Weiterbildung älterer Mitarbeiter im Mittelpunkt stehen. Interessierte Unternehmen können sich per Mail an die FHDW wenden: info@fhdw.de.

Pressemitteilung 03.11.2017
FHDW-Studie zur Gestaltung des altersgerechten Arbeitens

Pressemitteilung 03.11.2017

Pressemitteilung 10.04.2017: Abi Quiz Night – 2. Preis für Gymnasium Schloß Neuhaus

2. Preis für Gymnasium Schloß Neuhaus

Die Neuauflage der Abi Quiz Night der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) sah mit dem Carolus-Magnus-Gymnasium aus Marsberg einen verdienten Sieger. Nach zwei Wissensrunden mit insgesamt 30 Fragen sowie zwei Interaktivspielen konnten sich die Marsberger Gymnasiasten gegenüber ihren Konkurrenten durchsetzen. Als Lohn winkte ein Siegerscheck über 1.000 Euro, der zweckgebunden für Abifeierlichkeiten verwendet werden muss. Nach spannendem Kampf mussten sich die Lokalmatadoren vom Gymnasium Schloß Neuhaus mit dem Fantasienamen „Die Grillmeister“ mit dem zweiten Platz und 500 Euro zufrieden geben. Der Scheck für den dritten Platz und somit 250 Euro gingen an das Team „Simple Minds“ vom Gymnasium Delbrück. Insgesamt nahmen 21 Teams aus 13 weiterführenden Schulen der Umgebung teil. 

Bildunterzeile:
2. Platz, das Team „Die Grillmeister“ vom Gymnasium Schloß Neuhaus
Bild: FHDW (zur Veröffentlichung freigegeben)

Pressemitteilung 10.04.2017
2. Preis für Gymnasium Schloß Neuhaus


Pressemitteilung 10.04.2017

Pressemitteilung 13.03.2017: Die Qual der Berufswahl – Forum zur Nachwuchsgewinnung

Die Qual der Wahl - Forum zur Nachwuchsgewinnung

Viele Schüler sind ratlos angesichts der vielen Berufsmöglichkeiten. Eltern auch. Trotzdem sind sie meistens die wichtigsten Berater für ihre Kinder. Die Auswahl an Möglichkeiten der heutigen Berufswelt sind gewaltig. Gut 9.500 grundständige Studiengänge bieten deutsche Hochschulen an, dazu kommen noch etwa 350 Ausbildungsberufe und eine Vielzahl an weiteren Berufsmöglichkeiten. Wie wählt man also das Passende aus? Das macht nicht nur Jugendliche hilflos, sondern auch deren Eltern, die zunehmend als Berufsberater für ihre Kinder fungieren, dieser Rolle aber angesichts der unüberschaubaren Möglichkeiten nicht mehr gerecht werden können. 

Zwei Jahre vor Beendigung der Schulzeit sollte man sich mit dem Thema der Ausbildungswahl intensiv auseinandersetzen. Aber wie und wo kann man sich wertfrei informieren? FHDW-Professor Dr. Micha Bergsiek untersuchte das Suchverhalten von Schülern drei weiterführender Schulen in OWL und stellte seine Erkenntnisse auf einem Wirtschaftsforum von FHDW und bib International College in Paderborn vor. Ist der bewährte Praxiseinblick in Unternehmensabläufe die Informationsgrundlage oder vielleicht die Social-Media-Kanäle, wie Facebook, Instagram und Co., die von Jugendlichen gern benutzt werden? Überraschenderweise spielen die sozialen Netzwerke bei der Informationsbeschaffung über Ausbildungsmöglichkeiten keine große Rolle. Dagegen sind die direkt von suchenden Unternehmen gelieferten Informationen die am meisten benutzten Quellen. Eltern und Internet-Jobportale folgen bei der Suche nach Informationen an zweiter bzw. dritter Stelle.

Im Rahmen der Beschaffung der entsprechenden Informationen spielt die Schule aus Schülersicht eine durchaus wichtige Rolle. Zudem bilden sich häufig die Interessen für bestimmte Berufsbilder im gerade erst im Unterricht aus. Erwartungsgemäß fiel die Umfrage bei der Frage nach speziellen Ausbildungsformen aus. Während das Interesse bei Gymnasiasten an einem klassischen Studium sehr hoch war, präferieren die Absolventen von Berufskollegs doch eher eine duale Ausbildung. Das duale Studium indes wird von beiden Gruppen als erstrebenswert angesehen. Schwerpunktmäßig ging es in der Befragung um das Interesse von Schülern an IT-Berufen, gibt doch die fortschreitende Digitalisierung unserer zukünftigen Berufswelt eine deutliche Richtung vor.

Das IT-Interesse der befragten Schüler hält sich jedoch noch in Grenzen. 51 % der Befragten zeigen IT-Interesse, wobei hier der Anteil von männlichen Befragten mit 68 % deutlich über dem der weiblichen Befragten mit 11 % liegt.

Zu vermuten ist allerdings eine Zunahme des Interesses in den nächsten Jahren, da das Thema auch medial immer mehr an Bedeutung gewinnt. Schon jetzt gab es innerhalb der letzten zwei vergangenen Jahre eine Steigerung von ca. 10 % derer, die Interesse an IT-Berufen bekunden. Die vorgestellten Ergebnisse und die daraus resultierenden Konsequenzen diskutierten anschließend Vertreter einheimischer Unternehmen auf einer Podiumsdiskussion.

Bildunterzeile:
Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (von links): Frank Lammersen (bib), Dietmar Papenkordt (poe GmbH), Uwe Ulbrich (Net at Work GmbH), Christian Fachin (Fachin & Friedrich Systems and Solutions KG), Prof. Dr. Christian Ewering (FHDW), Prof. Dr. Micha Bersiek (FHDW), Prof. Dr. Stefan Nieland (FHDW)

Pressemitteilung 13.03.2017
Die Qual der Berufswahl –
Forum zur Nachwuchsgewinnung

Pressemitteilung 13.03.2017

Medienecho 2018


Kontakt

 Georg Herrmann Georg Herrmann vCard

 +49 5251 301-100