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Pressemitteilungen

08.10.2019│Bergisch Gladbach: Wissensfrühstück an der FHDW

Kaffee und Brötchen, O-Saft und Wissen

Zum ersten Mal hatte die Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) zum Wissensfrühstück eingeladen. Die Kompakt-Vorträge zur digitalen Transformation in der Personalgewinnung hörten sich rund 50 interessierte Gäste an – anschließend wurde diskutiert.

Nein, es gab nicht nur Kaffee und Brötchen. Es gab auch köstliche und frische Frucht-Joghurts, O-Saft, Obst und darüber hinaus jede Menge Neues zu erfahren. Und das wollten sich rund 50 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Personalverantwortliche anhören. Sie waren am Dienstagmorgen, 8. Oktober, um 8.30 Uhr, mit Frühstückshunger und Wissensdurst zum ersten Human Resources-Wissensfrühstück zur Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) gekommen. Das Thema war offenbar gut gewählt: „Die digitale Transformation der Personalgewinnung“. „Wir sind ja auch für Sie auf der Suche nach Nachwuchs“, begrüßte Dr.-Ing. Alexander Brändle die Gäste. Der Leiter des FHDW-Campus in Bergisch Gladbach freute sich über die große Zahl an Gästen zur Premiere des neuen Veranstaltungsformates.

Rund zwei Millionen Fachkräfte fehlen zurzeit in Deutschland. Die Tendenz ist steigend. Für das Jahr 2030 prognostiziert Prof. Dr. Micha Bergsiek sogar 5,2 Millionen. Bergsiek ist Leiter des DZNF der FHDW (Deutsches Zentrum für nachhaltiges Wirtschaften und Fachkräftesicherung) und war am Dienstagmorgen einer der eingeladenen Referenten. Bei einer konstant niedrigen Arbeitslosenquote (zurzeit 4,9 Prozent) stellen diese Zahlen die Unternehmen vor eine der größten Herausforderungen der Zukunft. Bergsiek nannte aber auch Lösungen. Im Kreis Höxter zum Beispiel haben sich Unternehmen zusammengeschlossen, um gemeinsam Analysen des zukünftigen Arbeitsmarktes und ein aktives Arbeitgebermarketing zu betreiben. Ein Ergebnis davon: „Viele der Unternehmen waren in der Region gar nicht bekannt, obwohl darunter Weltmarktführer waren“, so Bergsiek, der am DZNF auch Studien zu Methoden der Jobsuchende bei Jugendlichen durchgeführt hat. Demnach stehen Eltern als Ratgeber bei der Berufswahl ganz oben auf der Liste, die Jobsuche wird eher am PC zu Hause als auf dem Handy erledigt und soziale Medien spielen eine untergeordnete Rolle. „Sie nutzen eher Jobportale“, so Bergsiek.

„Kein Onlinemarkt ist so schwierig wie der bei Jobs“, warnte Dominic Bönisch vor einer Überschätzung der Jobportale, von denen mittlerweile rund 1.000 in Deutschland aktiv sind. Bönisch muss es wissen, er hat die mittlerweile zur Funke Mediengruppe gehörende Joblocal GmbH gegründet und ist dort Geschäftsführer. Das Unternehmen betreibt regional ausgerichtete Jobportale. „Jeder Job hat eine bestimmte Zielgruppe“, so seine Erfahrung. In der Konsequenz müsse auch für jeden einzelnen Job eine spezifische Personalsuche gestartet werden. „Das ist zwar viel Arbeit, bringt aber Recruiting-Erfolg.“ Besonderen Stellenwert bei der erfolgreichen Arbeitnehmersuche haben für Bönisch eine klare Arbeitgebermarke und eine durchgehend transparente Unternehmenskultur. „Das, was bei uns auf der Homepage steht, ist auch das, was wir machen“, nahm er die Joblocal GmbH als Beispiel.

Nicht nur die Vorzüge des Unternehmens selbst, sondern auch die Merkmale der Region eines potenziellen Arbeitgebers kann bei der Personalsuche hilfreich sein. Das machte Lars Wolfram von Talents Connect am Beispiel Daimler deutlich. Das Unternehmen suchte für das Werk Gaggenau im Nordschwarzwald Personal. „Gaggenau hat eine extrem hohe Lebensqualität und dadurch hat man Leute dafür begeistert, dort hinzuziehen“, so Wolfram, Gründer und Chief Operating Officer von dem Kölner Unternehmen Talents Connect, das Unternehmen softwarebasiert bei der Personalgewinnung unterstützt.

Nach den drei Vorträgen konnten die Gäste des Wissensfrühstücks den Referenten noch Fragen stellen, sich untereinander austauschen und natürlich noch einmal ausgiebig frühstücken. „Das war eine gelungenen Veranstaltung, schön, dass so viele interessierte Besucherinnen und Besucher gekommen sind“, kommentierte Brändle als Gastgeber den Auftakt zur Wissensfrühstück-Reihe.

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Die Referenten des FHDW-Wissensfrühstücks (v.l.n.r.): Prof. Dr. Micha Bergsiek (Leiter DZNF der FHDW), Dominic Bönisch (Joblocal GmbH), Aylin Bruns und Lars Wolfram (Talents Connect) und Gastgeber Dr.-Ing. Alexander Brändle (Leiter des FHDW-Campus Bergisch Gladbach). Foto: Klaus Pehle/FHDW

01.10.2019│Bergisch Gladbach: Unternehmen erfolgreich bei Akquise von IT-Nachwuchs

Tag der offenen Tür

Über 40 Unternehmen präsentierten sich am 28.09.2019 auf dem Tag der offenen Tür an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW). Vor allem im IT-Bereich sind die Personalverantwortlichen intensiv auf der Suche nach jungen Menschen, die sich für ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik entscheiden und die Praxisphasen in ihrem Unternehmen absolvieren.

Wirtschaftsinformatiker sind gesuchte Leute. Seit sieben Jahren kommt daher das zur Talanx-Gruppe gehörende Versicherungsunternehmen HDI zu dem zwei Mal im Jahr stattfindenden Tag der offenen Tür der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW). Hier können die zukünftigen Abiturienten direkt mit Vertretern der Unternehmen in Kontakt kommen, die als FHDW-Partner die Praxisphasen des dualen Studiums anbieten. „Wir haben in der HDI-Systeme AG sehr viele unbesetzte IT-Stellen“, erklärt Zackes Harnischmacher. Er ist Ausbildungsleiter für Fach- und Wirtschaftsinformatik in dem Unternehmen, das vor drei Jahren eine Ausbildungsoffensive gestartet hat, um diese Stellen besetzen zu können. 2016 waren es zwei Wirtschaftsinformatik-Studierende, die ihre Ausbildung am Standort Köln begannen, im September 2019 waren es schon elf neue Wirtschaftsinformatiker. „2020 könnte diese Zahl auf 15 ansteigen“, sagt Harnischmacher, der auch am vergangenen Samstag wieder erfolgreich Werbung für das duale Studium machte. „Seit 2012 ist der HDI bei bisher jedem Tag der offenen Tür dabei und wir haben hier von Beginn an großen Erfolg bei der Rekrutierung junger Studierenden. Auch dieses Mal haben sich unsere Erwartungen erfüllt. Die erste Bewerbung habe ich bereits am Sonntag erhalten.“

Für Harnischmacher und sein Unternehmen scheint der Tag der offenen Tür ein passgenaues Format zu sein. „Über die FHDW bekommen wir regelmäßig mehr als 50 Prozent unserer Studierenden. Von den neun aus 2018 waren es fünf, bei den elf aus 2019 schon sechs.“ Positiv ist für den Ausbildungsleiter auch die Tendenz bei Bewerberinnen. „In der klassischen IT sind Frauen derzeit noch – aus meiner Sicht grundlos – in der Minderheit. Daran sollten Unternehmen arbeiten, denn warum sollten wir als Unternehmen auf circa 50 Prozent der potenziellen Kandidaten verzichten? 2018 waren sieben unserer neun neuen Studierenden Frauen.“

Dr.-Ing. Alexander Brändle leitet den Campus der FHDW in Bergisch Gladbach, hielt selbst am Samstag einen Einführungsvortrag und zeigte sich zufrieden mit dem Tag der offenen Tür. „Es waren sehr viele Interessierte hier und ich glaube, sowohl die Unternehmen als auch wir als Hochschule konnten zeigen, dass wir den jungen Menschen sowohl in der Wirtschaftsinformatik als auch in der Betriebswirtschaft Leuten ein spannendes Studium mit vielversprechenden Perspektiven bieten.“ Die dualen Studiengänge an der FHDW dauern drei Jahre, Theorie- und Praxisphasen wechseln sich ab. „Was die Studierenden hier an Theorie vermittelt bekommen, können sie in den Unternehmen direkt in die Praxis umsetzen“, erklärt Brändle. „Außerdem sind wir durch den engen Kontakt mit den Unternehmen immer auf dem Laufenden, was unsere Absolventen an Know-how benötigen.“

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  1. 40 Unternehmen präsentierten sich am Samstag auf dem Tag der offenen Tür an der FHDW in Bergisch Gladbach. Foto: Gisela Quadflieg/FHDW
  2. Zackes Harnischmacher, Ausbildungsleiter für Informatik bei der HDI, im Gespräch mit einem interessierten Schüler. Foto: Klaus Pehle/FHDW

09.09.2019│Bergisch GladbachZum zehnten Mal beim Stadtlauf dabei

FHDW-Läuferin Dritte beim Gladbacher Stadtlauf

Nicole Scholz ist als Drittbeste der Gesamtwertung ins Ziel beim Bergisch Gladbacher Stadtlauf gekommen. Die Teilnahme des Teams der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) am Bergisch Gladbacher Stadtlauf hat Tradition: Am Freitagabend war es schon das zehnte Mal, dass Studierende und Dozenten der FHDW zum Auftakt des Stadt- und Kulturfestes durch die City liefen.

Eine super Zeit lief am Freitagabend Nicole Scholz vom Team der FHDW beim 24. Bergisch Gladbacher Stadtlauf. Mit 38 Minuten und 40 Sekunden absolvierte die 20-jährige FHDW-Läuferin die 10-Kilometer-Distanz des Hauptlaufs. Nur zwei Konkurrentinnen waren schneller, Scholz sicherte sich den dritten Platz in der Gesamtwertung – und auch in ihrer Altersklasse WH (weiblich, 20 bis 30 Jahre). „Ich hatte schon große Erwartungen, weil ich eine gute Vorbereitung hinter mir hatte. Dann lief es sehr gut für mich, die Bedingungen waren gut und das super Publikum hat einen mitgerissen. Vielen Dank dafür“, so die Sportlerin, die ursprünglich aus Siegen stammt und das Lauftraining als Ergänzung zum Schwimmen beim TV Dillenburg angefangen hatte. Letztes Jahr ist Scholz dann zum ersten Mal einen Halbmarathon während ihres Auslandsaufenthaltes in Perth (Australien) gelaufen, der Stadtlauf in Gladbach war erst ihr zweiter Laufwettbewerb. In einem Verein trainiert Scholz zurzeit nicht, im Oktober beginnt sie ihr Studium Business Management an der FHDW: „Vielen Dank, dass ich Teil des FHDW-Teams sein durfte“, zeigte sie trotz individueller Klasse Teamgeist. 

Das FHDW-Team bestand aus insgesamt 20 Studierenden und Dozenten der FHDW. Manche liefen die 3-Kilometer-Strecke, manche trauten sich die zehn Kilometer zu und drei Läuferinnen und Läufer gingen sogar über beide Distanzen an den Start. Dozent Dr. Markus Borschbach zum Beispiel nahm an beiden Läufen teil und auch die Wirtschaftsinformatik-Studierende Susanne Hahn: „Ich laufe auch so ab und zu, habe aber jetzt nicht speziell für den Lauf trainiert“, so die 20-Jährige aus Bergisch Gladbach-Refrath. Sie war es auch, die die anderen Studierenden per E-Mail motiviert hatte, teilzunehmen. „Ich bin stolz, ja, auf jeden Fall“, sagt Carina Daffe aus Lindlar. Die 26-Jährige studiert Business Management, lief die drei Kilometer durch die Gladbacher City, nachdem sie von ihrer Studienkollegin überredet wurde, sich zum ersten Mal überhaupt zu einem Stadtlauf anzumelden. „Ich bin eigentlich sonst nicht so sportlich, aber es hat echt Spaß gemacht.“

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Mit der Startnummer 214 ging Nicole Scholz (20) vom FHDW-Team an den Start des 24. Bergisch Gladbacher Stadtlaufs. Sie wurde Dritte in der Gesamtwertung. Zum zehnten Mal war die FHDW beim Gladbacher Stadtlauf dabei. Foto: Klaus Pehle/FHDW

30.08.2019│Bergisch GladbachEltern-Infoabende an der FHDW

Studierende immer jünger – Eltern entscheiden mit 

Die Studierenden in Deutschland werden jünger. Immer früher gehen junge Menschen auf die Suche nach einem passenden Studienplatz. Und immer häufiger sind die Eltern in die Entscheidungsfindung involviert. Die Fachhochschule der Wirtschaft veranstaltet daher nun regelmäßig Eltern-Infoabende.

 19 Jahre ist das Durchschnittsalter, mit dem junge Menschen heute in Deutschland mit dem Studium beginnen. Laut den Statistiken des Bundesbildungsministeriums lag das Alter im Wintersemester 2008 noch bei 21,3 Jahren. Das heißt auch, dass sich die jungen Menschen heute schon spätestens im Alter von etwa 17 Jahren mit der Frage beschäftigen sollten, was sie studieren wollen und welche Studienform die richtige für sie ist. Zunehmend ziehen angehende Abiturienten dabei ihre Eltern zu Rate und damit die angemessen mitreden können, veranstaltet die Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) regelmäßig Infoabende – ausschließlich für die Eltern.

„Mein Sohn macht nächstes Jahr Abitur und ich kann mir für ihn eine Ausbildung, aber auch ein Studium vorstellen“, sagte eine vierfache junge Mutter aus Overath, die in der letzten Augustwoche zum Eltern-Infoabend der FHDW gekommen waren. „Daher interessieren wir uns für ein duales Studium.“ Dass Eltern heute immer häufiger in die Karriereplanung der jungen Menschen involviert sind, stellt Dr.-Ing. Alexander Brändle auch auf den zwei Mal jährlich stattfindenden Tagen der offenen Tür fest. „Es kommt immer mehr vor, dass die zukünftigen Abiturienten gemeinsam mit ihren Eltern kommen“, berichtet der Leiter des FHDW-Campus in Bergisch Gladbach. „Aus diesem Grund haben wir den Eltern-Infoabend eingerichtet.“

In einer ausführlichen Präsentation stellte Brändle den Eltern, die vorwiegend aus dem Rheinisch-Bergischen und dem Rhein-Sieg-Kreis gekommen waren, die Pros und Contras eines dualen Studiengangs vor. Ein duales Studium an der FHDW eignet sich vor allem für Studierende, die eine überdurchschnittliche Begeisterung für ihr Studienfach mitbringen – die sich am Ende bezahlt macht: „90 Prozent unserer Absolventen haben noch vor Beendigung des Studiums einen Arbeitsvertrag in der Tasche“, so Brändle. Das liegt vor allem daran, dass die jungen Menschen während der drei- bis sechsmonatigen Praxisphasen stark in die operativen Prozesse eines Unternehmens eingebunden werden und eine oder mehrere Unternehmenskulturen über drei Jahre (so lange dauert das duale Studium) kennengelernt haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie die Praxisphasen in den drei Jahren bei ein und demselben oder bei wechselnden Unternehmen absolvieren. „Der hohe Praxisanteil unseres dualen Studiums macht die Absolventen interessant für die Wirtschaft, weil sie schneller in die Abläufe in Unternehmen integriert werden können“, so Brändle.

Der Eltern-Infoabend endete mit einem Rundgang durch die Räume der Fachhochschule im Zentrum von Bergisch Gladbach und mit vielen Einzelgesprächen der Eltern mit Brändle und Prof. Dr. Frank Wallau, an der FHDW Dekan für Betriebswirtschaft. „Es war sehr interessant und alle Bereiche wurden vorgestellt“, so die junge Mutter aus Overath. Ein wenig überrascht war sie vom wenig werblichen Charakter der Veranstaltung. „Es war sehr authentisch, sehr ehrlich und es wurde auch auf die Fallstricke bei einem dualen Studium hingewiesen. So können wir uns jetzt Gedanken machen, ob es das Richtige für meinen Sohn ist.“

Der nächste Infoabend zum dualen Studium (für Schülerinnen, Schüler und Eltern) findet am Donnerstag, 12. September um 18 Uhr an der FHDW statt. Am Samstag, 28. September, stellen sich ab 10 Uhr auf dem Tag der offenen Tür auch über 40 FHDW-Partnerunternehmen vor Ort vor, die noch aktuell Stipendien zu vergeben haben. In der Regel übernehmen diese Unternehmen auch die Studiengebühren und zahlen den Studierenden ein Gehalt.

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Die Studierenden werden immer jünger, die Eltern sind häufiger an dem Prozess der Studienauswahl beteiligt. Die FHDW reagiert mit speziellen Eltern-Infoabenden darauf. Foto: Ina Zinkernagel/FHDW

27.08.2019│Bergisch Gladbach: Schnuppertage an der FHDW 

Vor dem Ferienende noch zwei Tage in die Hochschule 

Die letzten zwei Tage der Sommerferien nutzten einige Schülerinnen und Schüler in Bergisch Gladbach, um reale Hochschulluft zu schnuppern. An der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) konnten sie gemeinsam mit Studierenden höherer Semester Vorlesungen der Studienfächer Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft besuchen, mit den Studierenden und Dozenten in Kontakt kommen sowie wichtige Fragen zum Ablauf der dualen Studiengänge mit dem Career-Service besprechen.

Nicht nur ein Studium selbst, auch die Organisation auf dem Weg zum Bachelor kann eine Herausforderung für junge Menschen sein. Nadja Cornelius weiß das gut. Sie arbeitet für den Career Service an der FHDW in Bergisch Gladbach. Der Career Service unterstützt die Studierenden an der Hochschule bei allen organisatorischen Angelegenheiten bis zum Abschluss, die Arbeit des Teams setzt aber schon vor dem Start des Studiums an. So führte Cornelius auch die 14 Schülerinnen und Schüler durch die zwei Tage des Schnupperstudiums, das am Montag und Dienstag zukünftige Abiturienten auf den Einstieg ins Studium vorbereiten soll. 

Denn da ging es neben den inhaltlichen Fragen im Studium zum Beispiel auch um den modularen Aufbau eines Bachelor-Studiums, um Fragen rund um die Praxisphasen des dualen Studiums und um Credit Points. Credit Points erhalten Studierende für besuchte Veranstaltungen oder abgegebene Hausarbeiten und sie sind ein Richtwert für den zeitlichen Arbeitsaufwand, den man als Studierender im Durchschnitt dafür aufwenden muss. „Was sind Module, wie funktionieren die Credit Points? Für jemanden, der noch nie davon gehört hat, kann das schon verwirrend sein“, sagt Cornelius. „Daher stehen wir mehrmals am Tag mit den Schnupperstudierenden im Austausch, aber natürlich auch zu den Inhalten der Vorlesungen, die sie besuchen.“

Bei den Schnuppertagen besuchen die Schülerinnen und Schüler reguläre Vorlesungen. Der 17-jährige Lennard zum Beispiel macht im nächsten Jahr sein Abitur am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach, interessiert sich für ein Betriebswirtschaftsstudium. „Ich wollte einfach mal erleben, wie so eine Vorlesung wirklich abläuft.“ So saß er am Montagmorgen in der Vorlesung „Investition“. Gemeinsam mit Studierenden und seinem Schulkameraden Lukas (16), der 2021 Abitur macht. „Der Professor hat sich darum gekümmert, dass wir eine Ahnung davon bekommen, um was es geht“, sagt Lukas, der anschließend noch die Vorlesung „Finanzierung“ besuchte. „Das war schon sehr anspruchsvoll, immerhin war die Vorlesung für das vierte Semester, aber es war eine angenehme Stimmung.“

In der Mittagspause konnten die beiden Cornelius berichten, wie sie die Unterrichtssituation erlebt haben. „Mir ist natürlich wichtig, ob sie etwas mitbekommen haben“, so Cornelius, die bei den Gesprächen in der Pause auch von dem Leiter des FHDW-Campus, Dr.-Ing. Alexander Brändle und dem BWL-Dekan der FHDW, Prof. Dr. Frank Wallau, unterstützt wurde. Dabei ging es auch um spezifische inhaltliche Fragen rund um das Studium der Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik und um die Kooperationen mit den Partnerunternehmen der Fachhochschule.

Die Partnerunternehmen nehmen die Studierenden der FHDW in den Praxisphasen auf, in der Regel kommen sie auch für Studiengebühren und teilweise auch für den Lebensunterhalt der dualen Bachelor-Studierenden auf. „Die, die jetzt wirklich an einem Studium bei uns interessiert sind“, so Brändle, „habe ich geraten, zu unserem Tag der offenen Tür am 28. September zu kommen. Dort stellen sich unter anderem auch über 40 Partnerunternehmen vor.“ 

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Nadja Cornelius vom Career Service der FHDW in Bergisch Gladbach begleitete die Schnupperstudierenden über zwei Tage lang. Foto: Klaus Pehle/FHDW 

08.07.2019│Bergisch Gladbach: FHDW-Beachvolleyball-Turnier

Dozenten siegen mit Olympiasieger 

Im Sommer 2012 holte der deutsche Beachvolleyballer Jonas Reckermann olympisches Gold in London. Am Sonntag stand bei der WM in Hamburg wieder ein deutsches Team kurz vor einem großen internationalen Turniersieg, doch für Julius Thole und Clemens Wickle wurde es leider nur Silber. Wieder dabei am Rothenbaum war aber der 40-jährige Reckermann. Er war am Samstag als Co-Kommentator des ZDF beim Finale der Frauen im Einsatz. Noch am Freitag (5.7.) war der Ex-Profi und TV-Sportexperte zu Gast beim Beachvolleyball-Turnier der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach. 

17 Mannschaften mit insgesamt 120 Studierenden der FHDW-Campusse in Bergisch Gladbach, Mettmann, Paderborn, Bielefeld und Marburg hatten hier gegeneinander gespielt. Olympiasieger Reckermann kommentierte das Finale, überreichte anschließend den Siegerpokal an das nach dem Dozenten und Coach Peter Tutt benannte Team „Tatütatutti“ und unterstützte in einem finalen Showmatch erfolgreich das Team der FHDW-Dozenten gegen die Siegermannschaft. Das ging 16:14 für die Dozenten aus. „Beachvolleyball ist super, es ist natürlich mein Lieblingssport und mein erster Eindruck ist, die haben hier alle sehr viel Spaß dabei, und das ist auch gut“, war er vom Einsatz der FHDW-Studierenden beeindruckt. „Beachvolleyball ist sehr gesund, ich habe es während des Studiums auch als Ausgleich gemacht. Man braucht schon eine gute Ausdauer und auch Kraft und es ist für jeden geeignet. Außerdem hält es auch den Geist auf Trab“, warb der fünfmalige Deutsche Meister für seinen Sport.

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  1. Auf der Beachvolleyball-Anlage im „Alten Freibad“ überreichte der Olympiasieger von 2012, Jonas Reckermann, der Siegermannschaft „Tatütatutti“ den Gewinnerpokal. Foto: Klaus Pehle/FHDW
  2. Von 14 bis 18 Uhr kämpften die Mannschaften der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) im „Alten Freibad“ gegeneinander, anschließend gab es eine Party. Foto: Klaus Pehle/FHDW
  3. Beachvolleyball-Olympiasieger Jonas Reckermann mit einem Team und Fans vor den Finals in Bergisch Gladbach. Foto: Klaus Pehle/FHDW
  4. Einen von Jonas Reckermann handsignierten Ball gab es für Dozent Peter Tutt, den Coach des Siegerteams. Foto: Klaus Pehle/FHDW

03.06.2019│Bergisch Gladbach: Wirtschaftsforum zur DSGVO

Datenschutzverordnung bewirkt mehr als allgemein bekannt 

Ein Jahr nach Inkrafttreten der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zogen zwei Experten an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) Bilanz. Ihr Fazit: Die DSGVO belastet kleine und mittelständische Unternehmen mit hohem Arbeitsaufwand, sorgt aber auch bei den Datenschutzrichtlinien der Global Player für Verbrauchersicherheit.

„Ich stimme den Nutzungsbedingungen von Google zu und habe die Datenschutzerklärung gelesen.“ Der Satz ist wohl fast jedem bekannt, wird täglich tausende Male zustimmend angeklickt, ist aber unter Berücksichtigung der DSGVO nicht unbedingt rechtskonform. „Dazu gibt es eine klare Aussage des Kammergerichts Berlin und das heißt: Das lassen wir so nicht durchgehen.“ Dr. Matthias Rudolph ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht in der Kölner Anwaltskanzlei Frey und war zum Wirtschaftsforum der FHDW in Bergisch Gladbach gekommen, um die praktischen Folgen der DSGVO ein Jahr nach dem Inkrafttreten der EU-Verordnung aufzuzeigen.

Vor allem zwei Urteile des Kammergerichts Berlin waren dabei für viele der Gäste überraschend. Weit verbreitet ist das Vorurteil, die DSGVO würde ihre eigentliche Zielsetzung, den Verbraucher gegen das Datensammeln der großen Konzerne zu schützen, verfehlen. Das Kammergericht Berlin hat allerdings schon in zwei Fällen die Datenschutzrichtlinien von Google und dem Apple Shop angemahnt.  Konkret hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen gegen die Datenschutzhinweise der Konzerne in ihrer Version von 2012 geklagt. Entscheidend war dabei das komplexe Regelwerk, das hinter den Einwilligungserklärungen durch die Nutzer steht. Diese seien im Fall Google nur nach rechtlicher Prüfung für die User wirklich verständlich, zu redundant formuliert, außerdem würde dem Unternehmen dadurch gestattet, auch vom Nutzer bereits zurückgezogene Daten weiterhin zu speichern. Bei Apple bemängelte das Gericht unter anderem, dass die Verarbeitung persönlicher Daten nicht zur eigentlichen Vertragserfüllung erforderlich sei. „Mit diesen Fällen sind klare Maßstäbe für zukünftige Entscheidungen gesetzt worden“, machte Rudolph die Bedeutung der Urteile aus dem Jahr 2018 deutlich.

Wie die Umsetzung der DSGVO bei den deutschen Unternehmen läuft, erklärte der zweite Experte des Abends. Ralf Gogolin ist Geschäftsführer des Wermelskirchener IT-Beratungsunternehmens HEGO GmbH, das Unternehmen unter anderem im Bereich Datenschutz berät. „27 Prozent aller deutschen Unternehmen haben die DSGVO bislang umgesetzt“, berichtete er. Auch er vertritt die Meinung, die DSGVO sei besser als ihr Ruf. Unter anderem Fake-News hätten die Verordnung in Misskredit gebracht. So war zum Beispiel eine Meldung im Umlauf, Namensschilder an Haustüren müssten nun aus Datenschutzgründen abmontiert werden. „Das hat eine nicht so besonders positive Stimmung erzeugt, dabei hat die DSGVO das Bewusstsein für den Datenschutz erhöht und das war ja auch ihr Ziel.“ Die Anzahl der Beschwerden bei den Aufsichtsbehörden in Nordrhein-Westfalen stieg von 4.400 Fällen im Jahr 2017 auf 12.000 im vergangenen Jahr, bis Mai 2019 waren es für das laufende Jahr schon 4.800. Um einer Beschwerde zu entgehen, müssen Unternehmen aktiv werden und das verursacht Kosten. Die größten Probleme bei der Umsetzung, so Gogolin, haben kleinen und mittelständische Unternehmen sowie Vereine.  

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Ralf Gogolin (HEGO GmbH, Wermelskirchen), Dr. Matthias Rudolph (Anwaltskanzlei Frey, Köln) und Dr.-Ing. Alexander Brändle, Leiter des FHDW-Campus Bergisch Gladbach. Foto: Klaus Pehle/FHDW

23.05.2019│Bergisch Gladbach: Europawochen an der FHDW

Vier Tage vor der Europa-Wahl in Deutschland standen bei den Europawochen der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) die Studierenden im Mittelpunkt: SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil war nach Bergisch Gladbach gekommen, um exklusiv mit den jungen Menschen über die entscheidenden Themen der Europawahl zu diskutieren.

Lebhaft ging es zu bei der Diskussion. Lars Klingbeil (41), seit Dezember 2017 Generalsekretär der SPD, stellte sich am vergangenen Mittwoch den Fragen von rund 120 Studierenden der Fachhochschule der Wirtschaft sowie Schülerinnen und Schülern des „bib International College“. Der Besuch Klingbeils war die letzte Veranstaltung der Europawochen der FHDW. Mit der Veranstaltungsreihe wollte die Fachhochschule vor allem ihre Studierenden motivieren, sich auf politischer Ebene mit dem Thema Europa auseinanderzusetzen. Das war auch Klingbeils Anliegen. „Ich glaube, dass diese Wahl für euch sehr wichtig sein wird und ich wünsche mir, dass Europa nach der Wahl stärker ist.“

Die jungen Menschen fragten Klingbeil zum Aufbau einer europäischen Armee, nach Förderungsmöglichkeiten von Umwelttechnologie und Maßnahmen zum Klimaschutz, nach der Bedeutung von Gentechnik für den Standort Deutschland und natürlich nach dem neuen Grundrenten-Konzept der SPD „Das kann sehr schnell kommen“, unterstützte Klingbeil den Vorschlag seines Generalsekretär-Vorgängers Hubertus Heil (SPD), seit 2018 Minister für Arbeit und Soziales. Wann denn genau, wollten die Diskutanten wissen. „Wenn die CDU ihren Widerstand aufgibt“, seine Antwort. Klingbeil würdigte aber auch Leistungen seines GroKo-Kollegen Jens Spahn (CDU). Der Gesundheitsminister mache „einen guten Job“. Klingbeil schaute sich vor der Diskussion die FHDW an und ließ sich über die Strukturen der privaten Hochschule informieren. „Hier hätte ich auch gerne studiert“, war er von den Räumen und der Atmosphäre angetan. Vor allem lobte er die Arbeit der Fachhochschule bei der Digitalisierung des Mittelstandes und Unternehmen der Old Economy. „Ich glaube, dass dies das Entscheidende für Deutschland sein wird.“

Der Mittelstand war am Abend zuvor Thema bei der Veranstaltung der FHDW in den Räumen der RheinEnergie in Köln. Prof. Frank Wallau, Dekan für Betriebswirtschaft an der FHDW und Experte für die Ökonomie des Mittelstands, referierte dort über das Verhältnis der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland zur EU: „Von der Warenfreiheit haben viele profitiert, das sieht man an der Exportsumme. Die europäischen Partner sind da sehr wichtig, 60 Prozent aller deutschen Exporte gehen in die EU. Die Steuern werden aber hier gezahlt und hier entstehen Arbeitsplätze, was wiederum den Konsum hierzulande ankurbelt“, so Wallau vor interessierten Bürgern und Unternehmern. „Man kann es nicht wirklich in konkreten volkswirtschaftlichen Zahlen ausdrücken, aber der Mittelstand hat von den offenen Grenzen, vom Binnenmarkt, profitiert. Auf der anderen Seite haben wir natürlich durch Richtlinien und Verordnungen aus Brüssel viel Bürokratie, die aber in den letzten Jahren systematisch abgebaut wurden. Die Frage, was die Umsetzung von Richtlinien und Verordnungen in den Unternehmen kostet, muss für die nächste EU-Kommission ganz nach oben auf die Prioritätenliste.“

„Ich glaube, mit unseren Europawochen haben wir dazu beigetragen, dass die Europawahl in der Öffentlichkeit präsenter geworden ist und bei unseren Studierenden zu einem europäischeren Bewusstsein geführt hat. Genau das war auch unser Anliegen“, so das Fazit von Dr.-Ing. Alexander Brändle. Der Leiter des Campus der FHDW in Bergisch Gladbach war erfreut über das Engagement der Studierenden, die zahlreich zu den Veranstaltungen erschienen waren und sich in den Diskussionen interessiert und gut informiert zeigten. 

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  1. Lars Klingbeil, seit Ende 2017 Generalsekretär der SPD, war am Mittwochmorgen zu Gast an der FHDW. Die Diskussionsrunde mit Studierenden war die letzte Veranstaltung der FHDW-Europawochen. Foto: Klaus Pehle/FHDW
  2. Eine lebhafte Diskussion erlebten die Studierenden der FHDW mit Lars Klingbeil, Generalsekretär der SPD, am Mittwoch. Foto: Klaus Pehle/FHDW

20.05.2019Paderborn: Wirtschaftsforum zu Cyber Security

Schutz vor Gefahren aus dem Netz

Wenn es um Angriffe aus dem Netz geht, gibt nur zwei Arten von Unternehmen: Die einen, die angegriffen werden und die anderen, die nicht wissen, dass sie angegriffen werden. So eindeutig schätzt Professor Ralf Schumann, Leiter des Kompetenzzentrums „Information Security“ an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach, die immensen Gefahren im Internet ein. Als einer von drei Referenten beim Wirtschaftsforum an der FHDW in Paderborn stellte er Instrumente und Abläufe zum Schutz von Unternehmen vor Angriffen aus dem Netz dar.

Aber wo anfangen? Durch die Kommunikation von Maschinen – Stichwort Industrie 4.0 und Digitalisierung – steigt die Komplexität und es entstehen Unmengen neuer Daten, die es zu schützen gilt. Hinzu kommt, dass oft nicht klar sei, wo die schützenswerten Dateien im Unternehmen oder in der sogenannten Cloud, gespeichert sind. Beteiligte aus IT, Produktion und zum Bespiel der Personalabteilung müssen „an einen Tisch geholt werden, damit die Problemlage für alle klar wird“, so Schumann.

Neben definierten Regeln, wer was mit Daten machen kann, steht die Klassifizierung nach Risiken von schützenswerten Daten ganz oben auf der Liste der Aufgaben, wenn Unternehmen ihre IT-Infrastruktur aufbauen oder aktualisieren. Und das ist ein dauerhafter Prozess. Denn die Zahl der Bedrohungen aus dem Netz wächst rasant: Gab es vor knapp zehn Jahren rund 45 Millionen schadhafte Dateien, sind heute rund 800 Millionen Malware-Dateien bekannt, wie Christoph Alme, Leiter der Anti Malware Entwicklung bei McAfee in Paderborn, klar macht. Während früher die Schadprogramme von Angreifern selbst geschrieben wurden, kann man diese heute im Darknet (die anonyme Kommunikation im Internet) kaufen, um komplette Inhalte von Computern zu verschlüsseln. Ziel dieser Angriffe ist die Erpressung von Geld. Alme warnt aber davor, auf diese Erpressung einzugehen: „Wer weiß, ob nach Bezahlung die Daten überhaupt noch verfügbar oder lesbar sind.“ Er empfiehlt, direkt die Polizei oder den Hersteller der Anti-Viren-Software zu kontaktieren.

Tim Philipp Schäfers kennt die Probleme von der Anwenderseite. Er ist als Cyber Security Consultant bei der Oetker Daten- und Informationsverarbeitung (OEDIV) tätig, die alle Unternehmen der Oetker-Gruppe im Bereich IT betreut. Schäfers machte unter anderem auf die Gefahren aus dem sogenannten Social Engineering aufmerksam. Hier würden über beliebte Netzwerke wie XING oder Linkedin konkret Personen in Unternehmen angesprochen, um sie zu täuschen und so in die Unternehmensnetzwerke einzudringen. Aufgrund der Informationen aus diesen Netzwerken, können so gezielt Angriffe gesteuert werden, warnt Schäfers.

Den steigenden Bedarf von Unternehmen nach IT-Sicherheit setze die FHDW mit einem eigenen Schwerpunkt „Cyber Security“ innerhalb der Wirtschaftsinformatik um, wie Professor Christian Ewering, Dekan für Informatik an der FHDW, sagt. In enger Abstimmung mit IT-Verantwortlichen aus Unternehmen entstand ein Lehrplan, der die Studierenden auf die anstehenden Aufgaben in der Praxis vorbereitet. Weitere Informationen unter: www.fhdw.de und im Infokasten.

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Die Referenten des FHDW-Wirtschaftsforums stellten Konzepte für den Schutz von Daten vor Angriffen aus dem Netz dar: (v. l.): Christoph Alme, McAfee Paderborn, Prof. Dr. Christian Ewering an der FHDW, Dekan für Informatik, Prof. Dr. Ralf Schumann, FHDW, und Tim Schäfers, Oetker Daten- und Informationsverarbeitung. Bildnachweis: FHDW

14.05.2019│Bergisch Gladbach: FHDW-Themenwochen Europa

Konkurrenzfähige Wirtschaft und umfassender Klimaschutz

Zum Auftakt der Europawochen an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) waren der nordrhein-westfälische Staatsminister Christoph Dammermann (FDP) und Klimaforscher Prof. Dr. Niklas Höhne zu Gast. Beide waren von den Bergisch Gladbacher Ortsverbänden der Parteien eingeladen worden, Dammermann von der FDP und Höhne von den Grünen. Die FHDW stellte die Räume und das technische Equipment.

Der digitale Wandel, die nordrhein-westfälische Wirtschaft und der Klimaschutz waren die Hauptthemen der ersten beiden Abende der Europawochen an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW). Den Start machte Staatssekretär Christoph Dammermann. Die FDP in Bergisch Gladbach hatte ihren Parteikollegen aus dem nordrhein-westfälischen Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie eingeladen, um über „Nordrhein-Westfalens Chancen in einem erneuerten Europa“ zu sprechen und das Thema mit den Gästen zu diskutieren. Dammermann sieht Europa vor allem in einem starken wirtschaftlichen Wettbewerb mit Nord-Amerika und China. Der 51-Jährige erinnerte sich dabei an seine ersten Online-Buchbestellungen. Die liefen noch über „buch.de“. Die Plattform aus Münster ist Vergangenheit, an die populären Onlinehändler aus den USA kommt kaum ein deutsches Unternehmen ran. „Da stehen wir in einem massiven Wettbewerb.“ Er habe keine Angst davor, dass die Digitalisierung Arbeitsplätze vernichten werde. „Aber ich mache mir Sorgen, dass sie in einer anderen Region zu finden sind.“ Einer europaweit einheitlichen Sozialpolitik erteilte er eine Abfuhr, forderte aber stärkere wirtschaftliche Kooperationen innerhalb der EU, um die Stellung im globalen Markt nicht zu verlieren. „Wir sind reich im Erwirtschaften – noch …“, warnt er. Eine Chance sieht Dammermann in der Transformation, die der Wirtschaft im Bereich Klimaschutz bevorsteht. Man müsse Industrieland bleiben und gleichzeitig die Wende mit innovativer Technologie hinbekommen. „Dann werden alle sagen: Seht mal Deutschland.“

Dass Klimapolitik in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, machte nicht nur die Gästezahl am nächsten Abend klar. Die rund 90 Zuhörer und Zuhörerinnen (bei Dammermann waren es etwa 50) diskutierten nach dem gut verständlichen Vortrag „Das Klima und wir – von der internationalen Klimadiskussion bis zum persönlichen Beitrag“ von Prof. Dr. Niklas Höhne eifrig. Die Grünen in Bergisch Gladbach hatten den Mitautoren am UN-Weltklimabericht und Gründer des Kölner New Climate Institute an die FHDW eingeladen. Höhne machte deutlich, dass die bisher getroffenen Ziele der Politik, die CO2-Emissionen einzudämmen, weder ausreichen noch einzuhalten sind: „Die Maßnahmen reichen nicht.“ Aufgrund von Nachbesserungen und engeren Emissionswerten in der nahen Zukunft hält der Physiker eine Begrenzung der Erderwärmung um maximal 1,5 Grad aber für realistisch. Auch aus wirtschaftlicher Perspektive. Auf 50 Jahre gesehen würden die Kosten für klimaschützende Maßnahmen und den Umbau der Wirtschaft 2 bis 5 Prozent des wirtschaftlichen Wachstums in Industrieländern schlucken. Im Verhältnis zu den Kosten von Klimaschäden eine geringe Zahl: „Es kostet 20 Prozent, wenn man nichts tut.“

Begrüßt wurden beide Gäste der Europawochen von Prof. Dr. Frank Wallau. Der Dekan für Betriebswirtschaft an der FHDW wird selbst den nächsten Vortrag halten: Am Dienstag, 21. Mai um 18 Uhr spricht der Experte für mittelständische Wirtschaft in der Zentrale der RheinEnergie (Parkgürtel 24, Köln) zum Thema „Mittelstand und Europa, Fluch und Segen?“. Anmeldungen sind möglich auf https://www.fhdw.de/europa2019.html.
 

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  1. Prof. Dr. Niklas Höhne, Mit-Autor des Weltklimaberichtes der UN und Gründer des New Climate Institute, zu Gast an der FHDW. Foto: Gisela Quadflieg/FHDW
  2. Staatssekretär Christoph Dammermann (2.v.r.) mit Prof. Dr. Frank Wallau, Dekan für Betriebswirtschaft an der FHDW, Anita Rick-Blunck, Vorsitzende der FDP in Bergisch Gladbach, und der FDP-Europakandidatin für den Rheinisch-Bergischen Kreis, Annina Frangenberg. Foto: Klaus Pehle/FHDW 
     

03.05.2019│Bergisch Gladbach: Global Azure Bootcamp

Microsoft-Geschäftsführerin zu Gast an der FHDW

Rund 120 Vertreter von Unternehmen verschiedenster Branchen nahmen am Samstag, 27. April 2019, am Microsoft Global Azure Bootcamp an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) teil. Als Keynote-Speakerin des global durchgeführten Trainings für die Cloud-Plattform Azure war die Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, Sabine Bendiek, zu Gast. 

Bill Gates Vision lebt und entwickelt sich weiter. „Seine große Vision war es, dass auf jedem Schreibtisch ein Computer steht“, blickt Sabine Bendiek zurück an die Anfänge ihres Unternehmens, das der damalige Student Gates 1975 gründete. In ihrer Keynote-Speech zum Global Azure Bootcamp an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach machte die Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland deutlich, dass mit dieser Vision auch das Ziel verbunden war, eine Demokratisierung der Arbeitswelt zu erreichen. Die ist längst Alltag geworden ist und entwickelt sich bis heute weiter. Beim Cloud-Computing stehen Anwendern auf einer Plattform im Netz alle Daten und alle Anwendungen über einen Internetanschluss zur Verfügung. Durch die Auslagerung von Daten und Programmen auf externe Server braucht der Anwender heute keinen leistungsstarken Rechner mit großem Speicher mehr. Und er kann sich über individuell eingerichtete Anwendungen genau die Programmumgebung schaffen, die er für seine Arbeit braucht.

Wie das mit dem Microsoft-Produkt Azure funktioniert, lernten rund 120 Vertreter von Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen in dem von Microsoft durchgeführten Global Azure Bootcamp an der FHDW. Der Trainingstag war einer von 13 in Deutschland, weltweit gab es rund 250 dieser Bootcamps. „Wir sind stolz darauf, dass Microsoft das Bootcamp hier bei uns durchgeführt hat“, sagt Dr.-Ing. Alexander Brändle, der den FHDW-Campus in Bergisch Gladbach leitet und den Trainingstag mit einer Begrüßungsrede eröffnete. Unter den Teilnehmern konnte er auch einige Vertreter von Partnerunternehmen der FHDW begrüßen. In den Studiengängen Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft wird an der FHDW viel Wert auf die Vermittlung von digitalen Kompetenzen gelegt. „Daher passt das Bootcamp gut hierher“ so Brändle, der selbst vor seiner Hochschultätigkeit in der Entwicklungsabteilung von Microsoft beschäftigt war.

Mit dem fortschreitenden Einsatz der digitalen Technologie ist auch eine weitere Umstrukturierung der Arbeitswelt verbunden. Da Systeme, Pattformen, Anwendungen und Dienste von Anbietern wie Microsoft permanent weiterentwickelt werden, müssen auch die Anwender stetig auf dem Laufenden gehalten werden. Das wiederum müsse auch zu einem Umdenken in Gesellschaft und Politik führen, fordert Bendiek: „90 Prozent der heutigen Bildungskosten in Deutschland entfallen auf die ersten 25 Lebensjahre eines Menschen, da müssen wir noch ein bisschen dran arbeiten.“
 

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  1. Sabine Bendiek, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, vor den Teilnehmern des Global Azure Bootcamps an der FHDW in Bergisch Gladbach. Foto: Alexander Brändle/FHDW
  2. Sabine Bendiek
     

18.03.2019│Bergisch Gladbach: Tag der offenen Tür 

AXA Services Germany GmbH neuer Kooperationspartner der FHDW 

Am Samstag, 16. März 2019, waren insgesamt 36 Unternehmen als Kooperationspartner auf dem Tag der offenen Tür an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW). Zufrieden waren alle – auch das jüngste Partnerunternehmen der FHDW: die AXA Services Germany GmbH. 

Die Tinte unter dem Kooperationsvertrag zwischen der AXA Services Germany GmbH und der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach (FHDW) war noch nicht ganz trocken, da hatte sich für Helmut Schmidt die Fahrt von Köln nach Bergisch Gladbach schon gelohnt. „Wir hatten schon einige gute Gespräche mit Interessenten“, zog er gegen Samstagmittag ein erstes Fazit zum Tag der offenen Tür an der FHDW.

Der Geschäftsführer der AXA Services Germany GmbH war nicht nur zur Vertragsunterzeichnung in die Kreisstadt gekommen, er führte auch zahlreiche Gespräche mit künftigen Abiturienten, die sich für ein duales Studium der Wirtschaftsinformatik an der FHDW interessieren. Bei der AXA Services Germany GmbH, die deutschlandweit rund 280 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, können die Studierenden im Rahmen dieses Studiums in Zukunft ihre Praxisphasen absolvieren.

Hauptsächlich ist die AXA Services Germany GmbH im Bereich der IT-Dienstleistungen für den AXA-Konzern tätig. „Daher suchen wir Wirtschaftsinformatiker, vor allem in den Bereichen Entwicklung und Cyber Security“, erklärt Schmidt. „Im Bereich Cyber Security merken wir in der gesamten AXA-Gruppe, dass das Thema eine immer größere Bedeutung bekommt und dass wir da immer mehr qualifizierte Mitarbeiter brauchen. Und die sind mittlerweile nicht mehr einfach zu finden. Von daher ist es für uns ein spannendes Thema, dass die FHDW genau diesen Studiengang anbietet.“ Seit Herbst 2018 haben Studierende der Wirtschaftsinformatik an der FHDW die Möglichkeit, sich mit der Spezialisierung Cyber Security im Studium auf das Thema IT-Sicherheit zu fokussieren. „Das bietet uns ganz neue Optionen, junge, qualifizierte Menschen für dieses Thema zu gewinnen und unseren Bedarf an Mitarbeitern in diesem Bereich zu decken“, so Schmidt.

 Die Mehrzahl der Unternehmen, die sich neben Dozenten und Mitarbeitern der FHDW auf dem Tag der offenen Tür präsentierten, war auf der Suche nach IT-lern. „Das bietet den Interessenten, die heute hier sind, natürlich sehr aussichtsreiche Karrierechancen“, sagt Dr.-Ing. Alexander Brändle, der den Campus der FHDW in Bergisch Gladbach leitet. „Und im Regelfall übernehmen die Unternehmen auch die Studiengebühren.“

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  1. Helmut Schmidt (rechts, Geschäftsführer AXA Services Germany GmbH), Nicole Knährich (Mitte, Ausbildungsleitung AXA Services Germany GmbH) und Prof. Dr. Frank Wallau (Dekan BWL, FHDW) unterzeichneten auf dem Tag der offenen Tür am Samstag einen Kooperationsvertrag. Foto: Klaus Pehle/FHDW
  2. Auch Soennecken war auf der Suche nach Interessenten für das duale Studium. Foto: Klaus Pehle/FHDW

22.02.2019│Paderborn: Wirtschaftsforum "Abenteuer China: Markt, Innovation, Technologie"

Enviplan aus Lichtenau erobert den chinesischen Markt

Von Produktpiraterie und langwierigen Markenstreitigkeiten war die Rede. Aber auch von absolut vertrauensvoller Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern. Einig waren sich alle Referenten beim Wirtschaftsforum der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in ihrem Urteil: Der chinesische Markt bietet deutschen Unternehmen sehr gute Aussichten für ihre Geschäfte. 

Ganz unterschiedliche Strategien kommen zum Tragen, wenn deutsche Unternehmen in China aktiv werden. Ob mit Kooperationspartnern oder in sogenannten Joint Ventures oder eben in Lizenzmodellen, wie die Lichtenauer Enviplan es versucht hat, um auf dem chinesischen Markt Fuß zu fassen. Spezialisiert auf die Klärung von Abwasser hat sich Roland Damann, Geschäftsführer der enviplan Ingenieurgesellschaft, intensiv mit dem chinesischen Markt auseinandergesetzt.

Allem voran mit der Wettbewerbssituation. Immerhin gibt es über 1.000 Wettbewerber in China. Aber mit patentierten Verfahren, bei denen jede Anlage eine Einzelfertigung ist, konnte er mit Lizenzen den Markteintritt im Reich der Mitte optimal organisieren: „Aufgrund der technischen Spezialisierung und unserem Know-how aus über 300 Projekten weltweit wussten wir, was wir wollen und was wir können“, erläutert Damann dem Publikum. Inzwischen zählt der chinesische Lizenznehmer Shuimu zu den Top 10 der chinesischen Start-ups in der Umwelttechnik. Und die Aussichten sind rosig: In den kommenden Jahren werden 20.000 kommunale Kläranlagen gebaut oder erweitert. Für Damann liegt auf der Hand: „Natürlich sind wir klein, aber scheinbar marktgerecht innovativ. Und das ist entscheidend.“

Das zu den 15 größten Süßwarenherstellern weltweit zählende Haller Unternehmen August Storck verfolgt eine andere Strategie. „Wir liefern ausschließlich Fertigwaren nach China“, erläutert Gunnar Schweitzer, bei Storck zuständig für die Fertigwarendisposition in Asien.

Überrascht wurde Storck von dem Hype um Knoppers, der das Unternehmen vollkommen unvorbereitet traf. Aufgrund verschiedener Lebensmittelskandale wie Gammelfleisch und Speiseöl entwickelte sich die Nachfrage nach ausländischen Lebensmitteln in atemberaubender Geschwindigkeit. „In China gibt es eine gut situierte Mittelschicht von rund 100 Millionen Menschen, die sich diese leisten können. Durch die sozialen Medien wie WeChat beschleunigen solche Hypes umso mehr“, wie Schweitzer sagt. Diese rasante Entwicklung ging sogar soweit, dass versucht wurde Knoppers-Bestände aus anderen Ländern aufzukaufen, um sie in China zu vertreiben.

Aufgrund der langen Transportwege sei zudem wegen der relativ kurzen Mindesthaltbarkeit für das Milchcremeprodukt ein ganz anderes Problem entstanden: „Mit einer dreimal dickeren Folie konnten wir das aber lösen, und haben inzwischen eine Haltbarkeit von 12 Monaten für den chinesischen Markt realisiert“, so Schweitzer weiter.

Von enormen Wachstumsraten bei der E-Mobilität in China berichtetet Christoph Hoene, Geschäftsführer der gleichnamigen Unternehmensberatung aus Stuttgart. „E-Mobilität in China ist auf der Überholspur. Auch wenn der chinesische Markt eine enorme Nachfrage nach Batterien erzeuge, ist sich Hoene sicher, dass chinesische Autohersteller bald auch den Weltmarkt mit ihren E-Autos bedienen könnten.

Nach dem Start von Tesla sind in China eine Vielzahl neuer Unternehmen gegründet worden, die sich auf die alternative Antriebsart für Fahrzeuge spezialisiert haben. Dieses Geschäft haben deutsche Unternehmen schlichtweg verpasst, so Hoene. Erst langsam versuchten sie Fuß zu fassen, wie beispielsweise VW, das sich gemeinsam mit General Motors am chinesischen Autohersteller NIO beteiligt habe. „Auch wenn der chinesische Markt eine enorme Nachfrage nach Batterien erzeuge, ist sich Hoene sicher, dass chinesische Autohersteller bald auf den Weltmarkt mit ihren E-Autos bedienen könnten. Ein Beispiel dafür sei CATL (Contemporary Amperex Technology Co): Der größte Batteriezellen-Hersteller in China möchte auch weltweit der größte Anbieter werden und plant die Fertigung von Batterien für die E-Mobilität in Thüringen.

Dieses Investment zeige, dass der Zug auch in die andere Richtung unterwegs ist und sich deutsche Unternehmen auf einen starken Wettbewerb auf den Märkten der Zukunft im eigenen Land einstellen müsse, so Professor Langemeyer, Prodekan Betriebswirtschaft an der FHDW. 

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Stellten Strategien für das China-Geschäft deutscher Unternehmen vor (v. l.): Christoph Hoene, Hoene Consult, Stuttgart; FHDW-Prodekan Betriebswirtschaft, Prof. Dr. Heiner Langemeyer; Roland Damann, Geschäftsführer enviplan Ingenieurgesellschaft Lichtenau, und Gunnar Schweitzer, August Storck KG, Halle. Bildnachweis: FHDW

01.02.2019│Paderborn: Städtisches Gymnasium Delbrück gewinnt Abi Quiz Night

Paderborn. Am 29.01.2019 ging es für 23 Teams aus 15 weiterführenden Schulen um alles: Zu gewinnen gab es 1.000 € für die Abiturkasse.

In zwei spannenden Quizrunden mit je 20 Fragen und einem Interaktivspiel setzte sich das Städtische Gymnasium Delbrück durch und nahm das Preisgeld mit nach Hause. Ganz knapp dahinter sicherte sich das Team vom Gymnasium Theodorianum in Paderborn den zweiten Platz mit 500 € Preisgeld. Den dritten Platz belegte das Freiherr-vom-Stein-Gymnasium aus Hamm und konnte somit 250 € für die Jahrgangskasse gewinnen. 

Die Abi Quiz Night der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) war, wie bereits in den vergangenen Jahren, komplett ausgebucht. „In diesem Jahr unterstützten uns auch zwei Partnerunternehmen bei dem Event: Axon aus Paderborn sponserte das Interaktivspiel "Juggling a Soccer Ball" und Bertelsmann organisierte die Verpflegung für die rund 120 Schüler“, erklärt Benjamin Meinhardt aus dem Career Service, der gemeinsam mit Dajana Deppenmeier das Event moderierte.

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Das Siegerteam vom Städtischen Gymnasium Delbrück. Foto: Maria Behling/FHDW

21.01.2019│Bergisch Gladbach / Mettmann: Bachelor-Urkunden an 33 Studierende

FHDW verabschiedet Studierende mit Feierstunde

Bergisch Gladbach. 33 Absolventen des dualen Studiums an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) haben am Freitag, 18. Januar 2019, im Bensberger Kardinal Schulte Haus ihre Bachelor-Urkunden erhalten. 

Es ist der Abschluss ihres dreijährigen dualen Studiums: 33 Absolventen der FHDW haben am Freitagabend in Bensberg ihre Bachelor-Urkunden erhalten. 27 davon hatten ihr Studium in Bergisch Gladbach absolviert, sechs am FHDW-Campus Mettmann. Nach der Begrüßung durch den Leiter des Campus in Bergisch Gladbach, Dr.-Ing. Alexander Brändle, betonte Gastrednerin Angela Sommerfeld (Human Resources Director BNP Paribas Lease Group Deutschland) den Vorteil eines aus Praxis- und Theoriephasen kombinierten dualen Studiums: „Die Studierenden können sich dadurch sehr schnell bei uns einbringen, die Auffassungsgabe ist sehr hoch. Sie wechseln während ihrer Zeit bei uns die Abteilungen und man merkt, dass sie sich sehr schnell in neue Themen einarbeiten können. Wir haben fertige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wenn sie ihr Studium abgeschlossen haben“, sagt die Personalverantwortliche eines der führenden Leasinganbieters in Deutschland mit Sitz in Köln.

Von den Studierenden aus Bergisch Gladbach haben 15 ihren Abschluss in Wirtschaftsinformatik gemacht, zwölf in Betriebswirtschaft. Zu den Gästen zählten viele Vertreter der Partnerunternehmen der FHDW, unter anderem vom Landschaftsverband Rheinland, der Rheinenergie, Steinmüller und HDI.
 

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  1. Gastrednerin war am Freitagabend Angela Sommerfeld (Human Resources Director BNP Paribas Lease Group Deutschland), hier mit Maren Bank, die ihre Praxisphasen bei der BNP Paribas Lease Group Deutschland gemacht hat und Dr.-Ing. Alexander Brändle, Leiter FHDW-Campus Bergisch Gladbach. Foto: Klaus Pehle/FHDW
  2. Zum Abschluss der Urkundenübergabe warfen die Absolventen fröhlich ihre traditionellen Hüte in die Luft. Foto: Oliver Siebenborn/FHDW

15.01.2019FHDW erfolgreich systemakkreditiert

Qualität im Studium von höchster Stelle bescheinigt

Die private Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) hat den Prozess der Systemakkreditierung erfolgreich absolviert. Damit wird bestätigt: Die Hochschule garantiert für höchste Qualität ihrer Studiengänge.

In einer Feierstunde überreichte die Geschäftsführerin der Akkreditierungsagentur FIBAA, Prof. Dr. Kerstin Fink, dem Präsidium der FHDW die Akkreditierungsurkunde. „Die Systemakkreditierung ist noch kein Standard an deutschen Hochschulen, sondern etwas Besonderes, bedeutet sie doch eine starke qualitative Weiterentwicklung“, betonte sie. Bundesweit sind insgesamt nur 73 Hochschulen systemakkreditiert, davon sechs in Nordrhein-Westfalen.

„Mit der Systemakkreditierung erhält die FHDW ein großes Stück Autonomie. Künftig können wir unsere Studiengänge selbst akkreditieren und schneller an den Start bringen", erklärte FHDW-Präsident Prof. Dr. Stefan Nieland. „Die Urkunde der FIBAA spiegelt aber auch wider, dass es uns erfolgreich gelingt, junge Menschen in den Beruf zu bringen“, erläutert Hartmut Klein, FHDW-Vizepräsident für Studium und Qualitätssicherung. „Jeder, der an der FHDW studiert, vertraut darauf, dass wir unseren Job richtig machen – dieser Verantwortung werden wir gerecht.“

Bereits im Dezember 2018 schloss die FHDW das über zwei Jahre andauernde Projekt der Systemakkreditierung erfolgreich ab. Die Gutachter der Akkreditierungsagentur FIBAA fällten nach eingehender Prüfung ihre positive Entscheidung: Die FHDW ist in der Lage, die geforderten Qualitätsstandards in Studium und Lehre dauerhaft zu gewährleisten. Damit erfüllt sie die gesetzlichen Vorgaben für die Bachelor- und Master-Studiengänge. „Vor allem der Theorie-Praxis-Wechsel zwischen Hochschule und Unternehmen gelingt der FHDW überzeugend“ erklärte Prof. Dr. Kerstin Fink. 

In einer Systemakkreditierung wird das Qualitätssicherungssystem einer Hochschule daraufhin überprüft, ob es so funktioniert, dass die Hochschule für die Qualität ihrer Studiengänge garantieren kann. An der FHDW hat die Akkreditierungsagentur FIBAA nach den Vorgaben des bundesweiten Akkreditierungsrates das Qualitätssicherungssystem überprüft. Dabei wurden z. B. die Lehrveranstaltungen, das Prüfungssystem und das Management von Lehrbeauftragten begutachtet.

FIBAA – Foundation for International Business Administration Accreditation
Die FIBAA ist eine europäische, international ausgerichtete Agentur für Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in der wissenschaftlichen Bildung, die insbesondere für Employability, Internationalisierung, Anwendungsorientierung und Stakeholderdialog steht.

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Freuten sich über die erfolgreiche Systemakkreditierung der Hochschule (v. l.): FHDW-Kanzler Georg Herrmann, FHDW-Präsident Prof. Dr. Stefan Nieland, FIBAA-Geschäftsführerin Prof. Dr. Kerstin Fink und die FHDW-Vizepräsidenten Hartmut Klein und Prof. Dr. Eckhard Koch. Foto: Silke Fischer, FHDW


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