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Planspiel

Als Schüler Unternehmer sein

Wer sich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessiert, muss damit nicht bis zum Studium zu warten. Die FHDW kommt in die Schulen und lädt die Schüler zu Unternehmensplanspielen ein. Dabei können sie ihre wirtschaftlichen Ambitionen testen. 

Die Teilnehmer konkurrieren mit anderen (Planspiel-)Unternehmen am simulierten Markt. Durch ihre Entscheidungen beeinflussen sie den Erfolg ihres Unternehmens. So erkennen die Schüler Unternehmenszusammenhänge und die internen und externen Faktoren, die den wirtschaftlichen Erfolg beeinflussen. Sie erleben hautnah typische Zielkonflikte in der Unternehmensführung. Sie lernen, betriebswirtschaftliche Methoden und Informationsmittel einzusetzen, mit Unsicherheit bei Entscheidungen umzugehen und Entscheidungen im Team - auch unter Zeitdruck - zu fällen. 

Haben auch Sie Interesse, Ihre Schüler für zwei Nachmittage in die Welt der Wirtschaft zu schicken? Gern besuchen wir Sie in Ihrer Schule, um Sie persönlich über das Planspiel zu informieren.  

Erfahrungsberichte der Schüler
 

Goerdeler-Gymnasium Paderborn

26. Juni 2020
Planspiel-Finale
Max Jordan, Anna Karrasch, Hussein El-Bazzal und Linnea Kolthammer, 11. Kl. Goerdeler-Gymnasium Paderborn, berichten:

Der 22. Juni 2020 wird uns mit Sicherheit nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Wir hatten uns in der Vorrunde für das Finale des FHDW-Planspiels qualifiziert und traten nun gegen vier weitere Finalisten an, nämlich Schüler/innen des Gymnasiums Delbrück, der Gesamtschule Elsen, des Gymnasiums Schloß Neuhaus und des Friedrich-Spee-Gymnasiums Rüthen. An diesem Tag nahmen wir vier Schüler/innen also als Vertreter des SOWI-LKs des Goerdeler-Gymnasiums am Finale des FHDW-Unternehmensplanspiels 2020  teil, … und siegten!

Zunächst einmal waren wir sehr erstaunt, da wir in den ersten zwei Runden „nur“ Zweiter waren. Als dann unser Schulname in der letzten und entscheidenden Runde nun doch als erster Platz genannt wurde, freuten wir uns sehr! Wir hatten es also doch durch Teamgeist und Willen gemeistert. Die Prämie für den ersten Platz beträgt 250 Euro, die wir natürlich dankend entgegennehmen und für unsere Abiturfeier ausgeben werden.

Ungewöhnlich war für uns alle die Situation, dass wir an Computern, jeder von zuhause aus, miteinander online kommunizieren mussten. Eine Geduldsprobe und noch mehr Adrenalin, denn man konnte seiner Körpersprache keinen Ausdruck geben. Auch wenn es diesmal ein komplett anderes Teamspiel war, hat uns diese Möglichkeit einiges für unsere Zukunft gelehrt. Abstandsregeln einhalten aufgrund des Corona-Virus, kann auch gute Dinge mit sich bringen!

Das Planspiel hat uns allen extrem viel Freude bereitet, da wirtschaftliches Rechnen in dieser Form nicht an einer Schule unterrichtet wird, und es eigentlich immer Freude bereitet neue Fertigkeiten zu erlernen. Wir danken der FHDW für Einblicke in die Wirtschaft, Herrn Jäsche dafür, dass Sie die Einführung zum Planspiel gemacht haben, Frau Prior, dass alles einwandfrei verlaufen ist und unserer Sozialwissenschaftslehrerin Frau Stuke, dass Sie immer an uns geglaubt hat.  

Autor: Hussein El-Bazzal

Gesamtschule Paderborn-Elsen

25. Januar 2020
Ein sehr spannender Wettstreit!
Celine Stengel, 12. Kl. Gesamtschule Paderborn-Elsen, berichtet

Am 23.01.2020 haben zehn Schülerinnen und Schüler aus dem Leistungskurs und vier Schülerinnen und Schüler aus dem Grundkurs  Sozialwissenschaften am Planspiel "TOPSIM Basics" der FHDW teilgenommen. Thema des Planspiels ist das Entwickeln von Unternehmensstrategien und das Treffen von Entscheidungen unter Betrachtung der möglichen Folgen.

Zu Beginn hat uns der Dozent der FHDW, Herr Jäsche, eine ausführliche Einführung in die grundlegenden Mechanismen der Wirtschaft gegeben. Im Anschluss hat er uns mit dem Ablauf des Planspiels vertraut gemacht. Das Hauptaugenmerk liegt dabei vor allem darin herauszufinden, ob den Schülern der Umgang mit unternehmerischen Entscheidungen und das Entwickeln von Handlungsstrategien Freude bereitet und sinnvoll  ist. Wir sollten dabei in die Rolle eines Unternehmensvorstands schlüpfen und uns im Diskurs für einen erfolgversprechenden Unternehmenskurs entscheiden. Der Dozent hat uns die alternativen Wege vorgeschlagen, dass wir entweder über einen den Konsumenten lockenden Preis oder über eine gute Qualität zum Erfolg kommen können. Ein Mittelweg ist auch möglich.

Im Anschluss an die Einführung haben wir drei Gruppen à vier bis fünf Schülerinnen und Schüler gebildet. Unsere Aufgabe war es nun zu entscheiden, wie wir mit unserem imaginären Druckerunternehmen zum größtmöglichen Erfolg kommen. Dazu mussten wir uns erst einmal in ein umfassendes Informationsmaterial einarbeiten.

Wir spielten drei Runden und in jeder Runde mussten wir unsere Entscheidungen über das Marketing, die Entwicklung, die Produktion, die Produktionswege, die Finanzen, die Lieferung, das Personalwesen, den Preis und allgemeine Unternehmenthemen treffen und diese verantworten.

Aufgrund des Informationsmaterials und den unterschiedlichen Szenarien in den unterschiedlichen Phasen kam es zu einem abwechslungsreichen Spielverlauf. Am Ende jeder Periode teilte jede Gruppe dem Dozenten ihre Entscheidungen mit. Danach wurde allen Gruppen ein umfangreicher Bilanzbericht ausgehändigt, um sich auf die neue Periode vorbereiten zu können.  Am Ende der letzten Periode drohte sich das anbahnende Ergebnis doch noch zu wenden. Aufgrund von Fehlern in den Entscheidungen der konkurrierenden Gruppen konnte sich das von Anfang an führende Team dann doch den Sieg in diesem insgesamt sehr spannenden Wettstreit sichern.

Dieses Planspiel hat uns einen intensiven Einblick in unternehmerische Entscheidungssituationen gegeben. Trotz einiger Längen in den Entscheidungssituationen, war es insgesamt ein sehr kurzweiliges Erlebnis und dürfte einigen der am Planspiel teilnehmenden Schülerinnen und Schüler in ihrer beruflichen Entscheidungsfindung für ihre Zukunft sicher helfen.

Gesamtschule Paderborn-Elsen

25. Januar 2019
Wir haben viel für die Zukunft mitgenommen!
Celine Stengel, 12. Kl. Gesamtschule Paderborn-Elsen, berichtet

Am 25.01.2019 haben die beiden sozialwissenschaftlichen Leistungskurse der Qualifikationsphase 1 an dem Unternehmensplanspiel „TOPSIM Basics“ der FHDW teilgenommen.

Um 8:30 Uhr haben wir uns mit dem Dozenten der FHDW, Herrn Jäsche, in der Schule getroffen. Herr Jäsche gab uns zunächst eine ausführliche Einführung in das Planspiel. In erster Linie sollten wir für uns herausfinden, ob es uns Spaß macht, solche Entscheidungen zu treffen und ob wir uns das für unsere Zukunft vorstellen könnten. Auf der anderen Seite sollten wir uns aus der Perspektive von Unternehmern mit der Wirtschaft beschäftigen. Im Unterricht haben wir häufig die Seite der Arbeitnehmer beleuchtet, jedoch in diesem Spiel haben wir die Seite der Arbeitgeber gut kennen gelernt.

Dann hat Herr Jäsche uns den genauen Ablauf des Planspiels erklärt. Wir sollten uns in fünf zufällig ausgewählten Gruppen in einen Raum zurückziehen und uns eine gute Strategie überlegen, einen Drucker zu verkaufen. Die Gruppenzusammensetzung erfolgte per Zufallsprinzip, da wir in der Realität auch mit unterschiedlichen und fremden Menschen zusammenarbeiten würden. Herr Jäsche stellte uns als Entscheidungsoptionen drei unterschiedliche Verkaufsstrategien vor. Demnach könnten wir den Drucker günstig und mit entsprechend hoher Stückzahl verkaufen oder wir könnten den Drucker teuer vermarkten und würden weniger verkaufen. Die dritte Möglichkeit bestünde darin, dass wir uns für einen Mittelweg entscheiden könnten.

Wir spielten drei Runden und in jeder Runde mussten wir unsere Entscheidungen über das Marketing, die Entwicklung, die Produktion, die Produktionswege, die Finanzen, die Lieferung, das Personalwesen, den Preis und über allgemeine Entscheidungen, welche das Unternehmen betreffen, begründen. Auf der Basis von umfassendem Informationsmaterial wurde uns erklärt, wie der finanzielle Stand des Unternehmens ist und eine genauere Beschreibung der aktuellen Lage des Unternehmens gegeben.

Anschließend haben wir uns in unseren Gruppen in den zugeteilten Räumen zurückgezogen und haben uns einen Überblick über die Situation verschafft. Wir haben uns dann die Arbeit aufgeteilt, da es ziemlich aufwendig war, sich einen Überblick zu verschaffen. Nach jeder Runde wurden unsere Ideen  beziehungsweise unsere Entscheidungen von einem Computer ausgewertet. Danach gab es dann eine Besprechung, wer weiter vorne liegt und einen ausführlichen Bericht, welcher uns auch unsere Fehleinschätzungen aufzeigte.

Nach jeder Runde gab es ein Ranking, wer von den mitspielenden Gruppen am meisten verkauft und den höchsten Gewinn erwirtschaftet hatte. Nach der dritten Runde wurden die Gewinner gekürt und wir haben alle ein Teilnahmezertifikat der FHDW erhalten.

Dieses Planspiel hat uns einen intensiven Einblick in unternehmerische Entscheidungssituationen gegeben. Allerdings hätten wir viel mehr Zeit gebraucht, um einen richtigen Durchblick zu bekommen. Abschließend kann man sagen, dass uns das Planspiel gerade am Anfang ziemlich Spaß gemacht hat. Allerdings wurde es im Spielverlauf dann immer komplizierter und zog sich teilweise auch in die Länge. Aber die Mühe hat sich gelohnt, da wir durch das Planspiel viel für unsere Zukunft und für unser wirtschaftliches Verständnis haben mitnehmen können. 



Mauritius-Gymnasium Büren

23. und 28. Januar 2013
Eva Koch, 13. Klasse Mauritius-Gymnasium Büren, berichtet

Wenn man das Wort Planspiel hört, denkt man vielleicht zuerst an lustige Spiele, die man als Erwachsener nur deshalb mitmacht, damit einem kleine Kinder nicht vor Langeweile auf die Nerven gehen. Doch damit ist man bei diesem Spiel auf der falschen Spur: Das Planspiel ist nicht für Kinder gedacht, sondern für Erwachsene oder, um genauer zu sein, für Studenten, Auszubildende, Führungskräfte und auch für Schüler: Also für uns!

Bei dem Planspiel handelt es sich um die Simulation eines Marktes, in dem Unternehmen miteinander konkurrieren. Während des Spiels treten mehrere Gruppen gegeneinander an. Jede dieser Gruppen leitet ein fiktives Unternehmen, das Drucker produziert und verkauft. Während mehrerer Perioden muss jedes Team versuchen, die Prognosen für die Kosten und den Umsatz seines Unternehmens so zu berechnen, dass es am Ende einen möglichst hohen Gewinn erzielt.

Während der zwei Nachmittage (23. und 28. Januar 2013), an denen das Spiel stattfand, konnten wir die im Unterricht besprochenen theoretischen Zusammenhänge eines Marktes anwenden und praktische Erfahrungen sammeln. Wir erhielten eine Übersicht über die wichtigsten Strukturen, die Finanzen und die Personalpolitik in einem Unternehmen und mussten uns selbst ein Konzept überlegen, mit dem wir unser Unternehmen leiten wollten. Anhand unserer Erfolge oder Misserfolge konnten wir dann unsere Strategie nach jeder Periode überarbeiten und verbessern.

Wir mussten aber nicht nur unsere eigenen Entscheidungen überdenken, sondern auch unsere Konkurrenz immer scharf im Auge behalten. Durch den Wettbewerb, der unter den Gruppen entstand, entwickelten wir mehr Begeisterung und Interesse für die wirtschaftlichen Zusammenhänge, als es im rein theoretischen Unterricht möglich wäre. Während des Planspiels stellten sich uns jedoch auch mehrere Herausforderungen. So war es in den ersten Perioden sehr schwierig, alle Kostenaspekte einzuberechnen. Nach jeder Periode musste die Lage des Marktes und des Unternehmens neu beurteilt werden.

So bot uns das Planspiel nicht nur neue Herausforderungen, sondern half uns auch bei der Berufsorientierung. Jeder Teilnehmer konnte am Ende des Planspiels beurteilen, ob ihm diese Aufgaben Spaß gemacht haben und er sich auch in seiner beruflichen Zukunft über den Bereich der Wirtschaft weiter informieren möchte.


Die FHDW spielte mit Schülern dieser Schulen

  1. Bad Driburg  Gymnasium St. Kaspar, Neuenheerse
  2. Bad Salzuflen  Rudolph-Brandes-Gymnasium, Gymnasium im Schulzentrum Aspe
  3. Bielefeld  Helmholtz-Gymnasium, Gymnasium Heepen, Gymnasium am Waldhof
  4. Büren  Liebfrauen-Gymnasium, Mauritius-Gymnasium
  5. Brakel  Berufskolleg Brede
  6. Delbrück  Städtisches Gymnasium Delbrück
  7. Gütersloh  Wirtschaftsgymnasium des Reinhard-Mohn-Berufskollegs
  8. Hamm  Landschulheim Schloss Heessen
  9. Herford  Ravensberger Gymnasium, Königin-Mathilde-Gymnasium
  10. Lippstadt  Gymnasium Schloß Overhagen
  11. Nottuln  Gymnasium Nottuln
  12. Paderborn  Gesamtschule Paderborn-Elsen, Goerdeler-Gymnasium, Gymnasium St. Michael, Gymnnasium Schloß Neuhaus, Reismann-Gymnasium, Westfalen-Kolleg
  13. Recklinghausen  Hittorf-Gymnasium
  14. Rheda-Wiedenbrück  Einstein-Gymnasium
  15. Rietberg  Gymnasium Nepomucenum
  16. Senden  Joseph-Haydn-Gymnasium

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