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Planspiel

Als Schüler Unternehmer sein

Wer sich für Betriebswirtschaft interessiert, muss damit nicht bis zum Studium zu warten. Die FHDW kommt in die Schulen und lädt die Schüler zu Unternehmensplanspielen ein, bei denen sie ihre wirtschaftlichen Ambitionen testen können.

Die Teilnehmer konkurrieren mit anderen (Planspiel-)Unternehmen am simulierten Markt. Durch ihre Entscheidungen beeinflussen sie den Erfolg ihres Unternehmens. So erkennen die Schüler Unternehmenszusammenhänge und die internen und externen Faktoren, die den wirtschaftlichen Erfolg beeinflussen. Sie erleben hautnah typische Zielkonflikte in der Unternehmensführung. Sie lernen, betriebswirtschaftliche Methoden und Informationsmittel einzusetzen, mit Unsicherheit bei Entscheidungen umzugehen und Entscheidungen im Team - auch unter Zeitdruck - zu fällen. 

Haben auch Sie Interesse, Ihre Schüler für zwei Nachmittage in die Welt der Wirtschaft zu schicken? Gern besuchen wir Sie in Ihrer Schule, um Sie persönlich über das Planspiel zu informieren.  

Was sagen die Schüler?

Gesamtschule Paderborn-Elsen

25. Januar 2019
Celine Stengel, 12. Klasse Gesamtschule Paderborn-Elsen, berichtet
 

Am 25.01.2019 haben die beiden sozialwissenschaftlichen Leistungskurse der Qualifikationsphase 1 an dem Unternehmensplanspiel „TOPSIM Basics“ der FHDW teilgenommen.

Um 8:30 Uhr haben wir uns mit dem Dozenten der FHDW, Herrn Jäsche, in der Schule getroffen. Herr Jäsche gab uns zunächst eine ausführliche Einführung in das Planspiel. In erster Linie sollten wir für uns herausfinden, ob es uns Spaß macht, solche Entscheidungen zu treffen und ob wir uns das für unsere Zukunft vorstellen könnten. Auf der anderen Seite sollten wir uns aus der Perspektive von Unternehmern mit der Wirtschaft beschäftigen. Im Unterricht haben wir häufig die Seite der Arbeitnehmer beleuchtet, jedoch in diesem Spiel haben wir die Seite der Arbeitgeber gut kennen gelernt.

Dann hat Herr Jäsche uns den genauen Ablauf des Planspiels erklärt. Wir sollten uns in fünf zufällig ausgewählten Gruppen in einen Raum zurückziehen und uns eine gute Strategie überlegen, einen Drucker zu verkaufen. Die Gruppenzusammensetzung erfolgte per Zufallsprinzip, da wir in der Realität auch mit unterschiedlichen und fremden Menschen zusammenarbeiten würden. Herr Jäsche stellte uns als Entscheidungsoptionen drei unterschiedliche Verkaufsstrategien vor. Demnach könnten wir den Drucker günstig und mit entsprechend hoher Stückzahl verkaufen oder wir könnten den Drucker teuer vermarkten und würden weniger verkaufen. Die dritte Möglichkeit bestünde darin, dass wir uns für einen Mittelweg entscheiden könnten.

Wir spielten drei Runden und in jeder Runde mussten wir unsere Entscheidungen über das Marketing, die Entwicklung, die Produktion, die Produktionswege, die Finanzen, die Lieferung, das Personalwesen, den Preis und über allgemeine Entscheidungen, welche das Unternehmen betreffen, begründen. Auf der Basis von umfassendem Informationsmaterial wurde uns erklärt, wie der finanzielle Stand des Unternehmens ist und eine genauere Beschreibung der aktuellen Lage des Unternehmens gegeben.

Anschließend haben wir uns in unseren Gruppen in den zugeteilten Räumen zurückgezogen und haben uns einen Überblick über die Situation verschafft. Wir haben uns dann die Arbeit aufgeteilt, da es ziemlich aufwendig war, sich einen Überblick zu verschaffen. Nach jeder Runde wurden unsere Ideen  beziehungsweise unsere Entscheidungen von einem Computer ausgewertet. Danach gab es dann eine Besprechung, wer weiter vorne liegt und einen ausführlichen Bericht, welcher uns auch unsere Fehleinschätzungen aufzeigte.

Nach jeder Runde gab es ein Ranking, wer von den mitspielenden Gruppen am meisten verkauft und den höchsten Gewinn erwirtschaftet hatte. Nach der dritten Runde wurden die Gewinner gekürt und wir haben alle ein Teilnahmezertifikat der FHDW erhalten.

Dieses Planspiel hat uns einen intensiven Einblick in unternehmerische Entscheidungssituationen gegeben. Allerdings hätten wir viel mehr Zeit gebraucht, um einen richtigen Durchblick zu bekommen. Abschließend kann man sagen, dass uns das Planspiel gerade am Anfang ziemlich Spaß gemacht hat. Allerdings wurde es im Spielverlauf dann immer komplizierter und zog sich teilweise auch in die Länge. Allerdings hat sich die Mühe doch gelohnt, da wir durch das Planspiel viel für unsere Zukunft und für unser wirtschaftliches Verständnis haben mitnehmen können. 


Gesamtschule Paderborn-Elsen

18. Januar 2018
Miriam Schulte und Regina Beck , 12. Klasse Gesamtschule Paderborn-Elsen, berichten
 

Am 18. Januar 2018 hat unser Sozialwissenschaftsleistungskurs der Qualifikationsphase I unter Anleitung des FHDW-Dozenten Andreas Jäsche am Unternehmensplanspiel „TOPSIM Basics“ der FHDW teilgenommen. Bei „TOPSIM Basics“ handelt es sich um ein computergestütztes Simulationsspiel, das der marktwirtschaftlichen Wirklichkeit nachgebildet ist. Wir trafen uns um 8:30 Uhr in der Schule und erhielten auch direkt eine Einführung in das Planspiel, um dieses verstehen zu können. Unsere Aufgabe war es, ein Unternehmen zu führen, das Drucker herstellt und diese sollten wir möglichst effizient verkaufen. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt und spielten insgesamt drei Runden. In den Gruppen mussten wir jeweils entscheiden, wie teuer wir die Drucker verkaufen, ob wir dafür Werbung benötigen oder ob wir die Ökologie mit einbeziehen. 

Wir konkurrierten mit den anderen drei Gruppen und nach jeder Runde wurde anhand unserer Zahlen und Rechnungen ermittelt, welche Gruppe die meisten Drucker gewinnbringend verkauft und somit die Runde gewonnen hat. Gegen 15 Uhr war das Planspiel zu Ende und alle Schüler erhielten im Nachhinein ein Teilnahmezertifikat. Die Lernziele dieses Planspiels waren das Erkennen von unternehmerischen Zusammenhängen und die Einführung in betriebswirtschaftliche Grundlagen und Denkweisen. In diesem Zusammenhang bekamen wir Einblick in die Vermittlung von BWL-Grundkenntnissen und wurden für die Folgen von unternehmerischen Entscheidungen sensibilisiert. Das Planspiel hat uns wirklich Spaß gemacht, denn es war mal etwas anderes als der normale Sozialwissenschaftsunterricht und man erhielt einen kleinen Einblick wie Unternehmen handeln, um den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.


Mauritius-Gymnasium Büren

23. und 28. Januar 2013
Eva Koch, 13. Klasse Mauritius-Gymnasium Büren, berichtet

Wenn man das Wort Planspiel hört, denkt man vielleicht zuerst an lustige Spiele, die man als Erwachsener nur deshalb mitmacht, damit einem kleine Kinder nicht vor Langeweile auf die Nerven gehen. Doch damit ist man bei diesem Spiel auf der falschen Spur: Das Planspiel ist nicht für Kinder gedacht, sondern für Erwachsene oder, um genauer zu sein, für Studenten, Auszubildende, Führungskräfte und auch für Schüler: Also für uns!

Bei dem Planspiel handelt es sich um die Simulation eines Marktes, in dem Unternehmen miteinander konkurrieren. Während des Spiels treten mehrere Gruppen gegeneinander an. Jede dieser Gruppen leitet ein fiktives Unternehmen, das Drucker produziert und verkauft. Während mehrerer Perioden muss jedes Team versuchen, die Prognosen für die Kosten und den Umsatz seines Unternehmens so zu berechnen, dass es am Ende einen möglichst hohen Gewinn erzielt.

Während der zwei Nachmittage (23. und 28. Januar 2013), an denen das Spiel stattfand, konnten wir die im Unterricht besprochenen theoretischen Zusammenhänge eines Marktes anwenden und praktische Erfahrungen sammeln. Wir erhielten eine Übersicht über die wichtigsten Strukturen, die Finanzen und die Personalpolitik in einem Unternehmen und mussten uns selbst ein Konzept überlegen, mit dem wir unser Unternehmen leiten wollten. Anhand unserer Erfolge oder Misserfolge konnten wir dann unsere Strategie nach jeder Periode überarbeiten und verbessern.

Wir mussten aber nicht nur unsere eigenen Entscheidungen überdenken, sondern auch unsere Konkurrenz immer scharf im Auge behalten. Durch den Wettbewerb, der unter den Gruppen entstand, entwickelten wir mehr Begeisterung und Interesse für die wirtschaftlichen Zusammenhänge, als es im rein theoretischen Unterricht möglich wäre. Während des Planspiels stellten sich uns jedoch auch mehrere Herausforderungen. So war es in den ersten Perioden sehr schwierig, alle Kostenaspekte einzuberechnen. Nach jeder Periode musste die Lage des Marktes und des Unternehmens neu beurteilt werden.

So bot uns das Planspiel nicht nur neue Herausforderungen, sondern half uns auch bei der Berufsorientierung. Jeder Teilnehmer konnte am Ende des Planspiels beurteilen, ob ihm diese Aufgaben Spaß gemacht haben und er sich auch in seiner beruflichen Zukunft über den Bereich der Wirtschaft weiter informieren möchte.


Die FHDW spielte mit Schülern dieser Schulen

  1. Bad Driburg  Gymnasium St. Kaspar, Neuenheerse
  2. Bad Salzuflen  Rudolph-Brandes-Gymnasium, Gymnasium im Schulzentrum Aspe
  3. Bielefeld  Helmholtz-Gymnasium, Gymnasium Heepen, Gymnasium am Waldhof
  4. Büren  Liebfrauen-Gymnasium, Mauritius-Gymnasium
  5. Brakel  Berufskolleg Brede
  6. Delbrück  Städtisches Gymnasium Delbrück
  7. Gütersloh  Wirtschaftsgymnasium des Reinhard-Mohn-Berufskollegs
  8. Hamm  Landschulheim Schloss Heessen
  9. Herford  Ravensberger Gymnasium, Königin-Mathilde-Gymnasium
  10. Lippstadt  Gymnasium Schloß Overhagen
  11. Nottuln  Gymnasium Nottuln
  12. Paderborn  Gesamtschule Paderborn-Elsen, Goerdeler-Gymnasium, Gymnasium St. Michael, Gymnnasium Schloß Neuhaus, Reismann-Gymnasium, Westfalen-Kolleg
  13. Recklinghausen  Hittorf-Gymnasium
  14. Rheda-Wiedenbrück  Einstein-Gymnasium
  15. Rietberg  Gymnasium Nepomucenum
  16. Senden  Joseph-Haydn-Gymnasium