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Planspiel TOPSIM

Als Schüler Unternehmer sein

Wer sich für Betriebswirtschaft interessiert, muss damit nicht bis zum Studium zu warten. Die FHDW kommt in die Schulen und lädt die Schüler zu Unternehmensplanspielen ein, bei denen sie ihre wirtschaftlichen Ambitionen testen können.

Die Teilnehmer konkurrieren mit anderen (Planspiel-)Unternehmen am simulierten Markt. Durch ihre Entscheidungen beeinflussen sie den Erfolg ihres Unternehmens. So erkennen die Schüler Unternehmenszusammenhänge und die internen und externen Faktoren, die den wirtschaftlichen Erfolg beeinflussen. Sie erleben hautnah typische Zielkonflikte in der Unternehmensführung. Sie lernen, betriebswirtschaftliche Methoden und Informationsmittel einzusetzen, mit Unsicherheit bei Entscheidungen umzugehen und Entscheidungen im Team - auch unter Zeitdruck - zu fällen. 

Haben auch Sie Interesse, Ihre Schüler für zwei Nachmittage in die Welt der Wirtschaft zu schicken? Gern besuchen wir Sie in Ihrer Schule, um Sie persönlich über TOPSIM zu informieren.  

Impressionen

TOPSIM an der Gesamtschule Paderborn-Elsen, 18. Januar 2018

Was sagen die Schüler?

Gesamtschule Paderborn-Elsen

18. Januar 2018
Miriam Schulte und Regina Beck , 12. Klasse Gesamtschule Paderborn-Elsen, berichten
 

Am 18. Januar 2018 hat unser Sozialwissenschaftsleistungskurs der Qualifikationsphase I unter Anleitung des FHDW-Dozenten Andreas Jäsche am Unternehmensplanspiel „TOPSIM Basics“ der FHDW teilgenommen. Bei „TOPSIM Basics“ handelt es sich um ein computergestütztes Simulationsspiel, das der marktwirtschaftlichen Wirklichkeit nachgebildet ist. Wir trafen uns um 8:30 Uhr in der Schule und erhielten auch direkt eine Einführung in das Planspiel, um dieses verstehen zu können. Unsere Aufgabe war es, ein Unternehmen zu führen, das Drucker herstellt und diese sollten wir möglichst effizient verkaufen. Wir wurden in vier Gruppen eingeteilt und spielten insgesamt drei Runden. In den Gruppen mussten wir jeweils entscheiden, wie teuer wir die Drucker verkaufen, ob wir dafür Werbung benötigen oder ob wir die Ökologie mit einbeziehen. 

Wir konkurrierten mit den anderen drei Gruppen und nach jeder Runde wurde anhand unserer Zahlen und Rechnungen ermittelt, welche Gruppe die meisten Drucker gewinnbringend verkauft und somit die Runde gewonnen hat. Gegen 15 Uhr war das Planspiel zu Ende und alle Schüler erhielten im Nachhinein ein Teilnahmezertifikat. Die Lernziele dieses Planspiels waren das Erkennen von unternehmerischen Zusammenhängen und die Einführung in betriebswirtschaftliche Grundlagen und Denkweisen. In diesem Zusammenhang bekamen wir Einblick in die Vermittlung von BWL-Grundkenntnissen und wurden für die Folgen von unternehmerischen Entscheidungen sensibilisiert. Das Planspiel hat uns wirklich Spaß gemacht, denn es war mal etwas anderes als der normale Sozialwissenschaftsunterricht und man erhielt einen kleinen Einblick wie Unternehmen handeln, um den größtmöglichen Gewinn zu erzielen.

Mauritius-Gymnasium Büren

23. und 28. Januar 2013
Eva Koch, 13. Klasse Mauritius-Gymnasium Büren, berichtet

Wenn man das Wort Planspiel hört, denkt man vielleicht zuerst an lustige Spiele, die man als Erwachsener nur deshalb mitmacht, damit einem kleine Kinder nicht vor Langeweile auf die Nerven gehen. Doch damit ist man bei diesem Spiel auf der falschen Spur: Das Planspiel ist nicht für Kinder gedacht, sondern für Erwachsene oder, um genauer zu sein, für Studenten, Auszubildende, Führungskräfte und auch für Schüler: Also für uns!

Bei dem Planspiel handelt es sich um die Simulation eines Marktes, in dem Unternehmen miteinander konkurrieren. Während des Spiels treten mehrere Gruppen gegeneinander an. Jede dieser Gruppen leitet ein fiktives Unternehmen, das Drucker produziert und verkauft. Während mehrerer Perioden muss jedes Team versuchen, die Prognosen für die Kosten und den Umsatz seines Unternehmens so zu berechnen, dass es am Ende einen möglichst hohen Gewinn erzielt.

Während der zwei Nachmittage (23. und 28. Januar 2013), an denen das Spiel stattfand, konnten wir die im Unterricht besprochenen theoretischen Zusammenhänge eines Marktes anwenden und praktische Erfahrungen sammeln. Wir erhielten eine Übersicht über die wichtigsten Strukturen, die Finanzen und die Personalpolitik in einem Unternehmen und mussten uns selbst ein Konzept überlegen, mit dem wir unser Unternehmen leiten wollten. Anhand unserer Erfolge oder Misserfolge konnten wir dann unsere Strategie nach jeder Periode überarbeiten und verbessern.

Wir mussten aber nicht nur unsere eigenen Entscheidungen überdenken, sondern auch unsere Konkurrenz immer scharf im Auge behalten. Durch den Wettbewerb, der unter den Gruppen entstand, entwickelten wir mehr Begeisterung und Interesse für die wirtschaftlichen Zusammenhänge, als es im rein theoretischen Unterricht möglich wäre. Während des Planspiels stellten sich uns jedoch auch mehrere Herausforderungen. So war es in den ersten Perioden sehr schwierig, alle Kostenaspekte einzuberechnen. Nach jeder Periode musste die Lage des Marktes und des Unternehmens neu beurteilt werden.

So bot uns das Planspiel nicht nur neue Herausforderungen, sondern half uns auch bei der Berufsorientierung. Jeder Teilnehmer konnte am Ende des Planspiels beurteilen, ob ihm diese Aufgaben Spaß gemacht haben und er sich auch in seiner beruflichen Zukunft über den Bereich der Wirtschaft weiter informieren möchte.

In diesen Schulen spielte die FHDW mit den Schülern TOPSIM

  1. Bad Driburg  Gymnasium St. Kaspar, Neuenheerse
  2. Bad Salzuflen  Rudolph-Brandes-Gymnasium, Gymnasium im Schulzentrum Aspe
  3. Bielefeld  Helmholtz-Gymnasium, Gymnasium Heepen, Gymnasium am Waldhof
  4. Büren  Liebfrauen-Gymnasium, Mauritius-Gymnasium
  5. Brakel  Berufskolleg Brede
  6. Gütersloh  Wirtschaftsgymnasium des Reinhard-Mohn-Berufskollegs
  7. Hamm  Landschulheim Schloss Heessen
  8. Herford  Ravensberger Gymnasium, Königin-Mathilde-Gymnasium
  9. Lippstadt  Gymnasium Schloß Overhagen
  10. Nottuln  Gymnasium Nottuln
  11. Paderborn  Gesamtschule Paderborn-Elsen, Goerdeler-Gymnasium, Gymnasium St. Michael, Gymnnasium Schloß Neuhaus, Reismann-Gymnasium
  12. Recklinghausen  Hittorf-Gymnasium
  13. Rheda-Wiedenbrück  Einstein-Gymnasium
  14. Rietberg  Gymnasium Nepomucenum
  15. Senden  Joseph-Haydn-Gymnasium