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Business Development Management – Duales Studium zum Bachelor of Arts (B.A.)

Spezialisierung im dualen Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft

Business Development Manager gestalten die Zukunft von Unternehmen. Sie analysieren Märkte und Konkurrenten und erkennen dadurch Trends, Chancen sowie Risiken. Auf dieser Basis entwickeln sie die Geschäftsfelder des Unternehmens weiter. Dafür brauchen sie neben fundiertem betriebswirtschaftlichem Wissen vor allem analytisches Denkvermögen, Kreativität und Kommunikationsstärke. Typische Aufgaben sind die Weiterentwicklung bestehender geschäftlicher Beziehungen, das Prognostizieren zukünftiger Entwicklungen und die Erarbeitung von Strategien zur Potenzialerschließung. Für Analysen, Prognosen und das Überwachen der aktuellen Situation nutzten Unternehmensentwickler auch die Ergebnisse des Controllings.

Wer in diesem Bereich tätig ist, muss mit Entscheidungsträgern und Mitarbeitern zielgerichtet kommunizieren und eigene Ideen erklären und durchsetzen können. Verhandlungsgeschick und Kommunikationsstärke ist auch beim Austausch mit Kunden und anderen Geschäftspartnern gefragt. Unternehmensentwickler müssen ein gutes Gespür für Kundenbedürfnisse und damit zusammenhängenden Trends haben, damit sich das Unternehmen daran ausrichten kann. Dafür ist der regelmäßige Austausch mit Kunden essenziell, da so z. B. deutlich wird, welche Eigenschaften Produkte haben sollen oder welchen Service die Kunden erwarten. Da sehr viele Unternehmen international ausgerichtet sind, gehören Geschäftsreisen zum Alltag vieler Business Development Manager. Deshalb sind gute Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen gefragt.

Warum ist Business Development für alle Unternehmen wichtig?

Die Geschäftsfeldentwicklung ist für jedes Unternehmen ein Thema. Denn die Wirtschaft ist von Schnelllebigkeit geprägt, woran ebenso die Digitalisierung und die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz wichtige Anteile haben. Aktuelle Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen, ist nicht nur für den Ausbau der Geschäftsfelder notwendig. Oft hängt die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens davon ab. Trends betreffen nicht nur die Produkte an sich, sondern auch damit zusammenhängende Services, von Informationsangeboten im Internet bis hin zu neuen Zahlungsmethoden. Kunden stellen heute in dieser Hinsicht andere Anforderungen als noch vor einigen Jahren.

Besonders wichtig ist die Unternehmensentwicklung in sehr innovativen Branchen, beispielsweise im IT-Sektor, im Maschinenbau oder in der chemischen Industrie. Aber auch andere Unternehmen, ob groß, mittelständisch oder klein, profitieren von der bewussten Beschäftigung mit Zukunftschancen und der permanenten Überwachung und Analyse aktueller Entwicklungen. Das ermöglicht die Konzentration auf erfolgversprechende Geschäftsfelder, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit und ist langfristig auch effizienter. Denn der Aufwand für erfolglose Aktivitäten sinkt und das Unternehmen kann insgesamt zielorientierter agieren. Allerdings ist Business Development Management eine komplexe Aufgabe und daher vor allem für kleinere Unternehmen eine Herausforderung.

Bielefeld
Oktober 2020
Oktober 2021

Berufsaussichten nach dem Studium

Stellen für Geschäftsfeldentwickler werden hauptsächlich von größeren Unternehmen ausgeschrieben, wobei grundsätzlich alle Branchen infrage kommen. Das bedeutet nicht, dass in kleineren und mittelständischen Unternehmen kein Bedarf besteht. Dort übernimmt meist die Geschäftsführung diese Aufgaben, sodass der Berufseinstieg hier z. B. über eine kaufmännische Assistenzfunktion gelingen kann, welcher später nicht selten der Aufstieg in Führungspositionen folgt. Denn das Studium vermittelt umfangreiches betriebswirtschaftliches Wissen, das in Verbindung mit den Spezialkenntnissen der Unternehmensentwicklung und der praktischen Berufserfahrung hervorragend auf Führungsaufgaben vorbereitet.

Eine weitere Möglichkeit ist ein Berufseinstieg in der Unternehmensberatung. Consultingunternehmen erarbeiten für ihre Kunden individuelle Lösungen in verschiedenen Bereichen, wozu die Unternehmensentwicklung gehören kann. Der Einsatz ist aber nicht darauf beschränkt, sondern kann unterschiedliche Aufgaben umfassen, da das Studium allgemeine BWL-Kenntnisse vermittelt. So ist es möglich, Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen zu sammeln. Die Alternative zum direkten Berufseinstieg mit dem Bachelor ist der Anschluss eines passenden Master-Studiums.

Inhalte des Studiums

SemesterModule
1Einführung in die Betriebswirtschaft, Einführung in die Wirtschaftsinformatik und Digitalisierung, Externes Rechnungswesen, Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftsrecht, Praxisphase
2Marketing, Wirtschaftsstatistik, Wissenschaftliches Arbeiten und Präsentieren, Business English I, Globalisierung und internationales Management, Praxisphase
3Internes Rechnungswesen, Mikroökonomie, Projektmanagement, Business English II, Strategisches Management, Praxisarbeit mit Praxisphase
4Investition und Finanzierung, Geschäftsprozessmanagement, Makroökonomie, Operations Management, Gestaltungselemente des Business Development Management, Praxisphase
5Human Resource Management, Controlling, Entrepreneurship, Implementierung digitaler Geschäftsprozesse, Unternehmensentwicklung im globalen Wettbewerb, Praxisphase
6Unternehmensführung und Change Management, Value Chain Management, Seminar:  
Ausgewählte Themen der Betriebswirtschaft, Bachelor-Thesis, Kolloquium, Praxisphase

Das Studium vermittelt zum einen umfassende Kenntnisse in allen Bereichen der Betriebswirtschaft sowie Grundlagen in VWL und Wirtschaftsrecht. Das sind nur einige Beispiele für die Module in diesem allgemeinen Bereich:

  • Unternehmensführung
  • Changemanagement 
  • Projektmanagement
  • Marketing und Vertrieb
  • Controlling
  • Investition und Finanzierung
  • Digitale Geschäftsprozesse

Weitere Inhalte beziehen sich speziell auf das Business Development Management. Hier stehen z. B. die Steuerung von (internationalen) Geschäftsfeldern sowie das Innovations- und Produktmanagement im Mittelpunkt. Die fundierte Ausbildung in Business English befähigt Absolventen dazu, auch mit internationalen Partnern sicher zu kommunizieren. Das Studium schließt mit der Bachelor-Thesis und dem Kolloquium ab.

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Duales Studium BWL – Theorie und Praxis

Die Besonderheit eines dualen Studiengangs besteht darin, dass Praxisphasen das theoretische Studium ergänzen. Der Ablauf ist so organisiert, dass Theorie und Praxis immer quartalsweise abwechseln. Dafür kooperiert die FHDW mit vielen Unternehmen. Bewerber erhalten für die Suche nach einem Partner Zugang zu einer umfassenden Datenbank und können bei Bedarf die Beratung des Career Services der Hochschule in Anspruch nehmen. Es ist möglich, über das gesamte Studium hinweg mit einem festen Praxispartner zusammenzuarbeiten. Alternativ lassen sich die Praktika aber auch in verschiedenen Unternehmen absolvieren.

Eine feste Kooperation läuft in den meisten Fällen darauf hinaus, dass nach dem Studium auch der Berufsstart beim Praxispartner erfolgt. So müssen die Absolventen nicht mehr eingearbeitet werden, da sie das Unternehmen bereits gründlich kennengelernt haben. Viele dieser festen Partner unterstützen ihre Praktikanten finanziell, indem sie die Studiengebühren ganz oder teilweise übernehmen. Aber auch die zweite Variante hat Vorteile. Wer mehrere Unternehmen kennenlernt, erhält einen umfassenden Überblick und kann die eigenen Interessen und Stärken austesten.

Studiengebühren

36 Monate x 640 € = insg. 23.040 €
Zusätzliche einmalige Prüfungsgebühr: 1.500 €

Hier finden Sie Hinweise zur Studienfinanzierung.

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