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Leitlinien und Kompetenzfelder der Forschung an der FHDW

Leitlinien

Die strategischen Leitlinien zur Positionierung der Forschung an der FHDW orientieren sich am globalen Leitbild der Hochschule. Zudem wird das Profil der Hochschule dadurch nachhaltig unterstützt und gestärkt. Die fünf strategischen Leitlinien sind:

  1. Fokussierung auf fachliche Kernbereiche und Wurzeln der FHDW
  2. Ausweitung der Forschungsbasis und Stärkung der vorhandenen Kompetenzfelder
  3. Erweiterung der Zusammenarbeit und Austausch mit Unternehmen in der Forschung
  4. Intensiviere Einbindung von Studierenden in Forschungsaktivitäten
  5. Stärkere Verknüpfung von Forschung und Lehre im Sinne von "Forschendem Lernen".

Kompetenzfelder 

Die aktuellen Kompetenzfelder im Bereich Forschung fallen unter das Dach der Wirtschaft und Informatik sowie der Anwendung der Informatik in der  Wirtschaft im Sinne der Digitalisierung von Unternehmen und Gesellschaft. Aus den verschiedenen Forschungsthemen haben sich in den letzten Jahren einige Kompetenzfelder  herauskristallisiert, die in einem An-Institut und Zentren gebündelt sind.

Deutsches Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) 

Der Bundesverband Deutscher Vermögensberater (BDV) und die FHDW haben 2019 das Deutsche Institut für Vermögensbildung und Alterssicherung (DIVA) gegründet. Die neue Forschungseinrichtung wird als sogenanntes „An-Institut“ am FHDW-Campus Marburg geführt und stimmt sich in seinen wissenschaftlichen Aktivitäten eng mit der Hochschule ab. Das DIVA widmet sich u. a. Fragen zur Altersvorsorge und Geldanlage, zur Regulierung des Finanzmarktes und auch zum Berufsbild des Beraters in der Finanzwirtschaft. Geplant sind Studien und Forschungsprojekte nach wissenschaftlichen Standards, die zugleich einen hohen Praxisbezug sicherstellen. Die Geschäftsführung des neuen Instituts verantwortet Dr. Helge Lach, zugleich stellvertretender Vorsitzender des BDV. Die wissenschaftliche Leitung hat Prof. Dr. Michael Heuser von der FHDW als wissenschaftlicher Direktor inne. 

Center of Automotive Management

Das Center of Automotive Management (CAM) unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Bratzel ist ein An-Institut der Fachhochschule der Wirtschaft. Es legt die Schwerpunkte auf die Themengebiete Automobilforschung und strategische Beratung. In zahlreichen Projekten arbeitet das CAM zusammen mit Fahrzeugherstellern, Zulieferunternehmen und dem Automobilhandel. Seine Kunden unterstützt das Institut auf Basis umfangreicher Datenbanken, insbesondere zu fahrzeugtechnischen Innovationen der globalen Automobilindustrie sowie zur Markt- und Finanz-Performance von Automobilherstellern und Automobilzulieferunternehmen. 

Competence Center Information Security

Das ebenfalls 2009 gegründete Competence Center Information Security unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Schumann an der FHDW in Bergisch Gladbach beschäftigt sich ganzheitlich mit dem Thema der Informationssicherheit – beginnend bei der technischen Sicherheit bis hin zum Aufbau von kennzahlbasierten Managementsystemen für national und international agierende Unternehmen.

Competence Center Mobile Services and Applications

Die Aktivitäten des Competence Centers Mobile Services and Applications greifen grundlegende Probleme und Fragestellungen in folgenden Bereichen auf:

  • Wie können Unternehmensprozesse optimal auf wechselnde Umgebungsbedingungen und zunehmende Mobilität der Teilnehmer angepasst werden?
  • Wie kann die steigende Leistungsfähigkeit moderner technischer Systeme von Smartphone über Waschstraßen bis hin zu Landmaschinen am besten in Unternehmensprozessen genutzt werden?
  • Welche Sicherheit bieten mobile Umgebungen und Einsatzfelder?

Competence Center Optimized Systems

Das im Jahr 2009 von Privatdozent Dr. Markus Borschbach gegründete Competence Center Optimized Systems an der FHDW in Bergisch Gladbach leistet als interdisziplinär aufgestellter Think Tank Pionierarbeit. Im Jahr 2012 als "english speaking lab" etabliert, versteht es sich als Spezialist für die Entwicklung von Software, die in der Lage ist, sich selbst zu optimieren und bis zu einem gewissen Grad selbst zu lernen. Dabei bringt das Forschungsteam Elemente wie "Software Engineering", "Evolutionäre Algorithmen", "Selbstorganisierende Systeme" und "Künstliche Intelligenz" zur Anwendung.

Deutsches Zentrum für nachhaltiges Wirtschaften und Fachkräftesicherung

An der FHDW in Paderborn und Bielefeld wurde 2014 das Deutsche Zentrum für nachhaltiges Wirtschaften und Fachkräftesicherung (DZNF) von Prof. Dr. Micha Bergsiek ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt der Tätigkeiten des DZNF steht die Etablierung einer langfristig auf Ertrag ausgerichteten Unternehmensführung im Gegensatz zur häufig anzutreffenden Konzentration auf kurzfristige Gewinnziele. Nachhaltige Maßnahmen sollen vor allem in den Bereichen Umwelt/Ökologie, Gesellschaft/Region sowie Mitarbeitern gefördert werden.

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