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FHDW Stipendium

Für den Studienbeginn Oktober 2019 werden wieder Stipendien für das duale Studium vergeben.  Bewerbungsschluss für das Stipendium ist der 30. April 2019. Weitere Infos sowie die Erfahrungsberichte unserer ehemaligen Stipendiaten finden Sie hier:



„Für mich war dies das ideale Angebot, mein Studium zum Teil zu finanzieren und mich individuell weiterzuentwickeln. Ich habe durch das Stipendium Erfahrungen gesammelt, die ich sonst sicherlich nicht gemacht hätte.“

Erfahrungsbericht zum FHDW Stipendium von Nina Wallenstein, Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft, 2015 – 2018, Bielefeld

FHDW Stipendiatin Nina Wallenstein

Ich wollte kein festes Partnerunternehmen und suchte nach einem Weg, das Studium zu finanzieren ... 

Nachdem ich die Zusage für ein duales Studium an der FHDW hatte, musste ich mich entscheiden, ob ich das Studium mit oder ohne festes Partnerunternehmen machen möchte. Für mich stand allerdings schon sehr früh fest, dass ich gerne ohne ein festes Partnerunternehmen an der FHDW studieren möchte. Ich fand die Vorstellung sehr interessant, während der Praxisphasen in unterschiedliche Unternehmen zu schnuppern. Die Entscheidung hatte jedoch die Konsequenz, dass ich das Studium selbst finanzieren musste. Auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten bin ich dann auf das FHDW Stipendium aufmerksam geworden.

Das FHDW Stipendium hilft bei der Finanzierung ihres Studiums und der persönlichen Weiterentwicklung - für mich das ideale Angebot! Allerdings haben mich nicht nur die Inhalte motiviert, mich zu bewerben, sondern auch die Voraussetzungen. Bei vielen anderen Stipendien werden überdurchschnittlich gute Leistungen erwartet. Die FHDW setzt zwar auch auf gute Leistungen, dennoch hatte ich das Gefühl, dass nicht nur Einsen auf dem Zeugnis stehen müssen.

Eine weitere Voraussetzung war außerschulisches, gesellschaftliches oder soziales Engagement. Während meiner Schulzeit habe ich mich in verschiedenen Komitees für meine Mitschüler engagiert und war z. B. verantwortlich für die Organisation der Abizeitung. Nach der Schule habe ich mich einmal wöchentlich um zwei kleine Kinder gekümmert und als Büroaushilfe in einem Unternehmen gearbeitet. In den Ferien absolvierte ich mehrmals freiwillige Praktika. In meinem Motivationsschreiben habe ich alle meine bisher gesammelten Erfahrungen aufgelistet, meine Aufgaben in diesen Tätigkeiten beschrieben und erklärt, warum ich alle Tätigkeiten mit Leidenschaft ausübe. Ich wusste nicht, ob diese Tätigkeiten ausreichen würden, aber ich wollte es wenigstens versuchen, mich auf das Stipendium zu bewerben.

Wie lief der Bewerbungsprozess für das Stipendium für Sie ab?

Der Bewerbungsprozess war für mich sehr gut nachvollziehbar. In meinen Motivationsschreiben habe ich versucht, meinen bisherigen Werdegang darzustellen, welche Erfahrungen ich gesammelt habe und warum ausgerechnet ich das Stipendium bekommen sollte. Des Weiteren habe ich alle Bescheinigungen wie Arbeitszeugnisse, Zertifikate, Auszeichnungen etc. hinzugefügt und fristgerecht abgesendet.

Nach ein paar Wochen wurde ich vom Career Service angerufen und zum Vorstellungsgespräch eingeladen, bei dem ich ziemlich aufgeregt war. In dem Gespräch sollte ich dann detailliert über mich erzählen, z. B. welche Aufgaben ich in meinen Praktika absolviert habe, wieso ich mich für meine Mitschüler engagiere und warum mir das so viel Freude bereitet. So konnte ich meine Gesprächspartner persönlich von mir überzeugen. Ein paar Tage später erhielt ich einen Anruf mit der Zusage für das Stipendium, worüber ich mich natürlich riesig gefreut habe.

Welche Tipps haben Sie für andere Bewerber?

Die Bewerber sollten sich vor allem bei ihren Motivationsschreiben Mühe geben, da dies ihre Eintrittskarte für ein Vorstellungsgespräch ist. Sie sollten auch darauf achten, dass alle Unterlagen vollständig sind, da dies immer ein gutes Bild hinterlässt. Werden dann die Bewerber zum Vorstellungsgespräch eingeladen, sollten sie sich auf Fragen zu ihrem Werdegang und ihren Tätigkeiten vorbereiten. Hierbei hilft es sicherlich, wenn man nochmal im Kopf durchgeht, welche Aufgaben im Praktikum gemacht wurden und wieso man Freude an den Tätigkeiten (Engagement, Hobbys) hat. Es ist vor allem wichtig, authentisch zu bleiben.

Welche Veranstaltungen und Leistungen des Stipendiums haben Ihnen persönlich am meisten etwas gebracht?

Als es dann endlich im Oktober 2015 mit dem Studium losging, wurde auch gleich mit den persönlichen Weiterbildungsmöglichkeiten des Stipendiums gestartet. Besonders hilfreich fand ich das Business-Knigge-Seminar. Aus diesem Seminar habe ich die Do’s and Don’ts bei einem Geschäftsessen mitnehmen können und wie ich mich generell gegenüber Geschäftspartnern und Kunden verhalte. Des Weiteren gab es eine kleine Einführung zum Verhalten mit internationalen Geschäftspartnern und Kunden. Natürlich kennt man viele Verhaltensweisen aus dem alltäglichen Leben, es war jedoch interessant zu sehen, worauf besonders geachtet werden sollte und welche Tipps und Tricks es sonst noch gibt.

Wie fanden Sie die Betreuung von Ihren Mentoren im Rahmen des Stipendiums?

Ich habe die Betreuung durch die Ansprechpartner als sehr angenehm empfunden und fühlte mich jederzeit sehr wohl in den Gesprächen. Ich hatte bei keinem Coachinggespräch das Gefühl, dass wir schnell durchkommen müssen, sondern es wurde sich die Zeit genommen, die wir brauchten. Durch das Stipendium hat man zu der FHDW einen viel engeren Kontakt bekommen und viele gute Kontakte geknüpft. 

Warum würden Sie anderen empfehlen, sich auf das Stipendium zu bewerben?

Weil man nichts zu verlieren hat! Im Gegenteil. Man erhält eine gute finanzielle Unterstützung und kann an individuellen Weiterbildungsangeboten teilnehmen. Ich habe durch das Stipendium Erfahrungen gesammelt, die ich sonst sicherlich nicht gemacht hätte.

Fazit

In den Coachinggesprächen konnte ich über Themen sprechen, die mir bezüglich des Studiums besonders am Herzen lagen. Durch die Gespräche wusste ich, wo meine Reise während und nach dem Studium hingehen soll. Bei jedem Treffen hatten wir Ziele festgelegt, die bis zum nächsten Gespräch erreicht werden sollten. Dies war für mich ein weiterer Ansporn, die Ziele auch wirklich umzusetzen.

Es haben mir allerdings nicht nur die Weiterbildungsangebote etwas gebracht, sondern auch die finanzielle Unterstützung. Hierdurch konnte ich mich und meine Eltern etwas finanziell entlasten und hatte mehr Zeit, mich auf die Vorlesungen vorzubereiten und für die Klausuren zu lernen.