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Tag der offenen Tür in Mettmann

Liebe Interessenten,

wir laden Sie herzlich zum Tag der offenen Tür nach Mettmann ein. Die Gelegenheit, den Campus näher kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen.



FHDW - Erasmus+ Policy Statement

Die FHDW ist eine Hochschule des dualen Systems. In diesem dualen System erfolgt ein quartalsweiser Wechsel zwischen Theoriequartalen an der FHDW und Praxisphasen im Unternehmen. Praxisorientierung und Internationalität sind zwei wichtige Grundsäulen der FHDW. Die enge Verzahnung zwischen Theorie und Praxis spiegelt sich in den internationalen Aktivitäten der FHDW wider.

Die Internationalisierungsstrategie der FHDW ist primär auf die Entwicklung einer umfassenden Handlungskompetenz der Studierenden in einem internationalen Umfeld ausgerichtet. Diese Zielsetzung wird durch englischsprachige Lehrveranstaltungen und ergänzende Fremdsprachenangebote umgesetzt. Im Studiengang International Business sind Auslandsaufenthalte für Studierende obligatorisch (mindestens dreimonatiges Auslandspraktikum). Allen anderen Studierenden wird der Auslandsaufenthalt dringend empfohlen.

Die Auswahl unserer Hochschulpartner basiert auf drei Kriterien:

  1. Partnerhochschulen sind wie wir möglichst darauf ausgerichtet, eine Verknüpfung zwischen akademischen Grundlagen und theoretischer Anwendung herzustellen, haben eine starke Verbindung zur Wirtschaft und zielen darauf ab, ihre Studierenden für den Arbeitsmarkt vermittelbar zu machen.
  2. Die Partner sind international ausgerichtet und sind im Bereich internationaler Hochschulpartnerschaften erfahren.
  3. Des Weiteren haben die Hochschulpartner Interesse an innovativen Projekten im Bereich internationaler Wirtschaft und interkultureller Zusammenarbeit.

Innerhalb der EU ist geplant, weitere Kooperationen vor allem im osteuropäischen Raum auszubauen: Rumänien, Bulgarien, Polen.  Die FHDW plant die Entwicklung von Doppelabschlussprogrammen im europäischen Raum und arbeitet z. Z. an der Entwicklung eines Doppelmasterprogramms mit einem französischen Partner. Künftig sollen weitere Doppelabschlussprogramme entstehen unter Einbeziehung von mindestens drei Partnern. Im außereuropäischen Raum liegt der Fokus auf Asien. Die FHDW hat in China bereits ein erfolgreiches Doppeldiplomprogramm umgesetzt. Geplant ist die Entwicklung eines weiteren Doppeldiplomprogramms in China. Der Austausch mit den indischen Hochschulpartnern soll intensiviert und die Zahl der Incomings aus Indien erhöht werden.

Studierende in Bachelor- und  Master-Programmen können an internationalen akademischen Maßnahmen oder Unternehmenspraktika teilnehmen. Ziel der internationalen Aktivitäten ist, die Studierenden auf die Erfordernisse eines globalen Marktes vorzubereiten, den internationalen Transfer von Forschungs-, und Lehrmethoden zu sichern, den Erfordernissen der globalen Hochschullandschaft gerecht zu werden und neue Netzwerke zu bilden sowie bestehende auszuweiten. Bei der Vermittlung in ein Auslandspraktikum kann auf zahlreiche Kooperationen mit international operierenden Unternehmen verwiesen werden. Es wird angestrebt, die Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben im europäischen Ausland weiter auszubauen und ggf. durch Kooperationsvereinbarungen zu festigen.

Neben den theoretischen und praktischen Kenntnissen werden durch die internationalen Maßnahmen Schlüsselqualifikationen wie Diversity Management, Sprache und interkulturelle Kompetenz geschult. Gemeinsames Forschen und Lehren soll durch die Dozentenmobilität sichergestellt werden. Der Dozentenaustausch wird ausdrücklich gefördert. Im Ausland erbrachte Stunden werden auf das Lehrdeputat angerechnet. Daneben umfasst die Personalmobilität auch Fortbildungen im Ausland für akademische und nicht-akademische Mitarbeiter. Alle Mobilitäten und Aktivitäten werden regelmäßig evaluiert.

Europa (Schwerpunkt Frankreich und Osteuropa) stellt eine Perspektive für die weitere Internationalisierung dar. Die Teilnahme der FHDW an Kooperationsprojekten soll Kreativität und Innovationen in Lehre und Forschung fördern und zu einer verbesserten Zusammenarbeit von Hochschulen mit der Wirtschaft beitragen.

Auswirkungen auf die Modernisierung der FHDW bezüglich politischer Ziele

  1. Anhebung des Bildungsgrades zur Deckung von Europas Bedarf an Akademikern und Forschern
    Die FHDW wird künftig eine höhere Anzahl an Incomings aus unterrepräsentierten Ländern der EU aufnehmen und zur Vernetzung dieser Länder mit den zentralen Ländern der EU beisteuern. Die Erfahrung mit bereits stattgefundenen Doppelprogrammen mit China zeigt, dass die gezielt durchgeführte akademische, sprachliche und soziale Eingliederung an der FHDW dazu geführt hat, dass die Absolventen dieser Programme gute Positionen in hiesigen Firmen gefunden haben und diesen von großem Nutzen sind. Damit trägt die Lernmobilität nachhaltig zur Beschäftigungsfähigkeit des akademischen Nachwuchses bei und sichert den Bedarf an international einsatzfähigen Fachkräften für Wirtschaftsunternehmen aus der Region sowie im In- und Ausland.
  2. Verbesserung der Qualität und Relevanz der Hochschulbildung
    Das akademische Bildungsangebot an der FHDW wird durch Mobilitätsaktivitäten für Studierende und Personal qualitativ aufgewertet. Durch internationale Vernetzung mit Partnereinrichtungen können Synergien in der Curriculumentwicklung sowie in der Leistungsfähigkeit und Außenwirkung der Hochschulbildung erzielt und verstärkt werden. Die internationalen Aufenthalte und der Austausch mit internationalen Kollegen fördern den Einsatz neuer Methoden und Herangehensweisen in Vorlesungen und Seminaren.
  3. Stärkung der Qualität durch Mobilität und grenzübergreifende Zusammenarbeit
    Durch die gegenseitige Aufnahme von Studierenden/Lehrenden im Rahmen einer Hochschulkooperation wird der fachliche und curriculare Austausch mit den europäischen Partnern weiter intensiviert. Das Praktikum im Ausland unterstützt neben dem Transfer zwischen Theorie und Praxis den Aufbau internationaler Netzwerke.
  4. Wissensdreieck zur Wirkung bringen
    Durch die Praxisorientierung des dualen Studiums an der FHDW spielt das Zusammenwirken von Hochschulbildung und Wirtschaft eine besondere Rolle. Die Beteiligung an länderübergreifenden Aktivitäten in Lehre, Forschung und Wirtschaft hat für die FHDW eine hohe strategische Bedeutung. Außerdem unterstützt die FHDW regionale Entwicklungsprozesse, z. B. durch wissenschaftliche Begleitung von wirtschaftsrelevanten Projekten an den verschiedenen Hochschulstandorten. Die internationalen Kontakte zu Hochschuleinrichtungen und Unternehmen können hier eingebracht werden und einen
    Zusatznutzen darstellen.
  5. Verbesserung von Steuerung und Finanzierung
    Als private Hochschule verfügt die FHDW über ein professionelles Management und gewährleistet damit eine schnelle Anpassungsfähigkeit an die Anforderungen des internationalen akademischen Umfeldes. Für Lehrende und Forschende an der FHDW werden Rahmenbedingungen für internationale Aktivitäten geschaffen, die ihnen den Freiraum geben, sich auf ihre Kernkompetenzen zu fokussieren. Durch zusätzliche Fördermittel können internationale Netzwerke und Forschungsaktivitäten ausgeweitet werden.