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„Iren sind äußerst offenherzige, hilfsbereite und lustige Menschen, von denen ich viel gelernt habe.“

Erfahrungsbericht von Karolin Rippich  

Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik, Auslandssemester September – Dezember 2019 in Dublin/Irland an der Dublin Business School

Bewerbungsverfahren

Bereits seit Beginn des dualen Studiums an der FHDW stand für mich fest, dass ich gerne ein Semester im Ausland absolvieren wollte. Aus diesem Grund standen das International Office (IO) und ich schon seit Januar 2019 (1. Theoriesemester) in Verbindung. Das IO hat mich von Anfang an die Hand genommen und über mögliche Optionen und das Bewerbungsverfahren informiert. In einem ersten Beratungsgespräch wurden mir sämtliche Partneruniversitäten, die für Studenten der Wirtschaftsinformatik in Frage kommen, genannt und deren Modulabdeckung mit den Anforderungen der FHDW beschrieben. Hierbei stellte sich heraus, dass sich für Studenten meines Studiengangs für das 3. Semester die Dublin Business School (DBS) anbietet, da hier die meisten bis alle Module (je nach Studienschwerpunkt) erbracht und angerechnet werden können.

Nachdem die Entscheidung für die Dublin Business School gefallen war, wartete ich auf den Bewerbungsaufruf Anfang Februar, der um eine Bewerbung inklusive Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zustimmung des Praxisbetriebes und eine Notenübersicht bat. Eine Rückmeldung über eine Zustimmung oder Ablehnung wurde für April in Aussicht gestellt. Darauf folgte ein weiteres Gespräch mit dem IO, in dem noch einmal genauer auf die Kosten sowie zu erledigende Planungen eingegangen wurde. Letztere beinhalteten die Beantragung des Tausches einer Praxis- und Theoriephase und damit einhergehend die Beantragung der Verschiebung der Praxisarbeit. Beide wurden vom Prüfungsamt/-ausschuss zeitnah bearbeitet und genehmigt.

Zudem wurde ich vom IO darüber informiert, welche weiteren Dokumente ich bei der Dublin Business School einreichen sollte. Dazu zählten ein „Application Form“ der DBS und ein Nachweis über meine Englischkenntnisse. Den Nachweis stellte mir das IO netterweise umgehend basierend auf den erbrachten Leistungen im Business-Englisch-Modul und vorliegenden Sprachzertifikaten aus. Von dort an lief die meiste Kommunikation nur noch über das Admissions Office der DBS. Dieses war aufgrund der Sommerpause eine Zeit lang schwierig zu erreichen, doch wurden sämtliche Anfragen nach der Rückkehr der dortigen Kollegen schnell aufgearbeitet. Kurz darauf erhielt ich auch schon die Zusage.

Unterkunft, Anreise und Versicherung

Hinsichtlich der Unterkünfte erhielt ich einen Accomodation Guide von der DBS. Darüber hinaus hatte das International Office freundlicherweise eine Kontaktaufnahme mit anderen FHDW-Studenten, die ebenfalls nach Dublin gehen würden organisiert, sodass es uns möglich war, sich über Unterbringung und Anreise auszutauschen. Schnell stellte sich bei uns allen heraus, dass es sich beim Wohnraum in Dublin um ein sehr begrenztes und demnach teures Gut handelt. Da die zahlreichen Studentenwohnheime (in denen tatsächlich die meisten internationalen Studenten unterkamen) alle recht kostspielig waren, entschieden sich die meisten von uns für Gastfamilien und WGs. Hier bietet die DBS ebenfalls Kontingente an. Ich jedoch organisierte mir mein Zimmer in der Gastfamilie privat.

In allen Fällen war es so, dass sich die Studentenwohnheime sehr zentral und in Universitätsnähe befinden, die Gastfamilien meist jedoch etwas weiter außerhalb lagen. Deshalb mussten wir alle eine weitere Anfahrt und somit auch Fahrtkosten in Kauf nehmen. Aus diesem Grund würde ich empfehlen sich zu überlegen, ob man das Geld lieber in die teureren Unterkünfte oder in das Dubliner Busnetz investiert.

So oder so bietet es sich an, eine Student Leapcard zu erwerben. Mit dieser können sowohl die Stadtbusse, die LUAS (Straßenbahn), die DART (S-Bahn) und Flughafenverbindungen wie die 747 oder 757 benutzt werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass man pro Tag mit dem Bus nur maximal 5 € und in der Woche nur maximal 20 € verfahren kann. Ist dieses Limit erreicht, ist jede weitere Fahrt in der jeweiligen Periode umsonst. Das heißt sie funktioniert wie eine Prepaid-Kreditkarte, auf die man verschiedene Geldbeträge laden kann. Dies kann man bequem online oder in fast jedem Supermarkt und an Bahnhaltestellen.

Angereist bin ich mit Eurowings und habe mich dann mit dem Bus 747 in Richtung Innenstadt aufgemacht, wo ich von meinem Gastvater abgeholt wurde. Zusammen machten wir uns auf den Weg zur Unterkunft. Klarer Pluspunkt einer Gastfamilie waren für mich sämtliche Tipps und Tricks, die sie einem geben kann. Neben der Tatsache, dass ich mir über das Portal, bei dem ich die Gastfamilie gefunden hatte, Bilder des Zimmers sowie des restlichen Hauses und der Familie angucken konnte, war auch die Möglichkeit, selbst kochen zu können einer der Gründe, weshalb ich mich gegen eine Vermittlung über die Dublin Business School entschied. Darüber hinaus wohnten dort noch weitere Studentinnen (ein Mädchen aus China und eins aus Indien), mit denen ich bald Freundschaften geschlossen habe und mit denen ich immer noch in Kontakt stehe.

Tatsächlich habe ich keine gesonderte Reise- und Reisekrankenversicherung abgeschlossen. Dennoch wäre auch hierbei das IO der FHDW sehr hilfreich gewesen.

Das Studium an der Dublin Business School

Die Dublin Business School liegt beinahe mitten im Zentrum der Stadt und ist gut zu erreichen. Obwohl sie keine Campushochschule ist, erstreckt sie sich auf vier Standorte, welche jedoch allesamt fußläufig voneinander entfernt liegen. Die beiden Hauptgebäude sind das Gebäude Aungier Street und das Castle House. Diese mögen nicht sonderlich groß wirken, doch beherbergen sie knapp 9.000 Studenten. Von diesen sind rund 40 % internationale Studenten: Studenten aus dem Ausland, die ihr gesamtes Studium dort verbringen und Studenten, die nur für ein oder zwei Semester bleiben. Einige davon ihnen konnte man bereits während eines freiwilligen Englischvorbereitungskurses eine Woche vor Semesterbeginn kennenlernen. Einen weiteren Großteil hat man dann bei den Einführungsveranstaltungen der ersten zwei Tage getroffen. Während dieser gab es mehrere Vorträge zum Ablauf des Semesters, Fragen wurden beantwortet etc. Zudem wurden die Studentenausweise ausgestellt und jeder hat seinen endgültigen Studienplan erhalten.

Insgesamt waren die Kurse projektbezogener als an der FHDW. Zahlreiche praktische Aufgaben mussten absolviert und in Moodle hochgeladen werden. Diese waren alle sehr interessant und die Dozenten der Module kompetent und hilfsbereit. Sie nehmen sich die Zeit auf alle Fragen einzugehen. Die Kursgrößen waren allesamt sehr unterschiedlich und reichten von 6 Personen im kleinsten und 35 Personen im größten von mir besuchten Modul. Andere Studenten dagegen besuchten jedoch auch Kurse mit einer Gruppengröße von gerade einmal 2 bis hin zu 40 Personen. Da die DBS nicht nur einzelne Auslandssemester anbietet, sondern für bestimmte Zielgruppen auch Zertifikatsstudiengänge, bei denen Studenten ein ganzes Jahr lang an dieser Universität bleiben, ist es so, dass ich einzelne Kurse aus komplett verschiedenen Studiengängen besuchte und somit stets in neue Studiengruppen eintauchte. Andere Studenten verbrachten nahezu alle ihre Kurse in derselben Gruppe. Dies schien stark vom Studiengang und Semester abhängig zu sein.

Auch abseits der Universität gibt es in Dublin viel zu erleben

Die Dublin Business School hat ein preisgekröntes Students Union Team, das zahlreiche Exkursionen und Events anbietet. Mehr noch gibt es viele Clubs und Societies, die Veranstaltungen zu jedem erdenkbaren Thema anbieten und gerne Mitglieder aufnehmen. So hatte man schnell die Gelegenheit, viele Studenten kennenzulernen. Durch den hohen Anteil an internationalen Studenten an der DBS muss ich gestehen, dass man sehr viele nette Menschen aus allen möglichen Ländern kennenlernt, doch gerade an Iren konnte ich an der Universität recht wenige Bekanntschaften machen. Diese hat man häufiger rein zufällig bei Ausflügen oder in der Stadt kennenlernen können.

Auch das Career Office der DBS bietet zahlreiche Aktivitäten an. Diese reichen von Schulungen zu Themen wie „Korrekte Zitierweise“ bis zu Panel Discussions zu „Women in Leadership“. Durch diese und Firmenbesichtigungen bei Unternehmen wie LinkedIn oder Google wird die DBS dem praxisnahen Anspruch der FHDW durchaus gerecht.

Auch abseits der Universität gibt es in Dublin viel zu erleben. Es gibt eine Vielzahl an Museen, Galerien, Theatern und Kinos, aber auch nicht allzu weit entfernte Reiseziele wie Nordirland, den Ring of Kerry, Cork, Galway, die Cliffs of Moher oder Limerick. Zudem muss man sagen, dass Flüge nach Großbritannien und Paris sehr günstig waren, weshalb gerade die Kommilitonen aus weiter entfernten Ländern zahlreiche Städtetrips eingelegt haben.

Die Dublin Business School selbst bietet ebenfalls ein paar Reisen an, die ich wärmsten empfehlen möchte, da sie sich anbieten, um Kommilitonen besser kennenzulernen. Zu diesen zählen auf jeden Fall das Bundoran-Surf-Wochenende im Oktober sowie die Veranstaltungen, die eventuell von der Hiking Society angeboten werden. Letztere bedeuteten in unserem Fall eine mehrtägige Wanderung auf dem Ring of Kerry, welche eine der eindrucksvollsten Erfahrungen war, die ich in dieser Zeit machen konnte.


Fazit

Das Auslandssemester hat mich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weitergebracht. Ich habe viele unerwartete und interessante Dinge erleben und großartige Menschen kennenlernen dürfen. Iren sind äußerst offenherzige, hilfsbereite und lustige Menschen, von denen ich viel gelernt habe. Besonders ihre Lebensfreude und Spontaneität sind inspirierend. Auch wenn die Wahl des Landes vermutlich nicht so entscheidend ist, wie man immer meinen mag, ist Irland ein Land mit wunderschöner Landschaft und äußerst herzlichen Menschen. Zwar ist Dublin vielleicht keine Riesenmetropole, in der man sich auch nach vier Wochen noch verläuft, aber es steht einer Metropole in nichts nach und ist dazu auch noch nah am Meer – perfekt, um sich den Kopf freipusten zu lassen. So findet man sich doch recht schnell in der Stadt zu recht und findet seine liebsten Ecken. Dies hilft, denke ich, sehr dabei, sich einzuleben und heimisch zu fühlen.

Einziger Wermutstropfen sind und bleiben leider die Preise: Die Mieten und vor allem aber auch Lebensmittelpreise liegen gefühlt 10 bis 20 % über deutschen Preisen. Insgesamt habe ich exklusive der Studiengebühren circa 4.500 € für die Unterkunft, Essen, Freizeit, Bus, Bahn etc. bezahlt.

Trotzdem: Ein Auslandssemester an der Dublin Business School kann ich sehr empfehlen. Lasst euch auf die irische Kultur ein und ihr werdet eine unvergessliche Zeit haben! Für diese besondere Erfahrung und Chance möchte ich mich hiermit noch einmal ganz herzlich beim International Office und explizit bei Frau Hörster-Friedrich und Frau Johle bedanken.

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