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„Die Dozenten sind sehr zuvorkommend und freuen sich über die kulturelle Vielfalt in ihren Kursräumen“

Erfahrungsbericht von Jan Kell

Bachelor-Studiengang Betriebswirtschaft, Auslandssemester September 2019 – Januar 2020 in Budapest an der Metropolitan University
Gefördert über Erasmus+

Während des FHDW-Studiums ein Auslandssemester zu absolvieren, ist nicht nur im Lebenslauf ein Pluspunkt, sondern bringt einem persönlich auch neue Sichtweisen, Erfahrungen und Erlebnisse. Ich habe mich daher frühzeitig dazu entschieden, mich für ein Auslandsaufenthalt zu bewerben.

Vorweg standen drei Städte zur Auswahl, zwischen denen ich als BWL-Student wählen konnte. Neben Budapest (Ungarn) und Riga (Lettland) stand theoretisch auch Liverpool (England) zur Auswahl. Dies verfiel aber relativ schnell, da der „Brexit“ etwaige Planungen unberechenbar machte. Nach Gesprächen mit Familie und Freunden, aber auch ersten Beratungsgesprächen mit dem International Office habe ich mich für Budapest als erste Wahl entschieden, in meiner Bewerbung für den Aufenthalt aber als Alternative Riga offengelassen, falls Budapest nicht möglich ist.

Mein Partnerunternehmen, die ecoprotec GmbH, bot mir die Möglichkeit, diesen Weg einschlagen zu können, wofür ich mich nochmal bedanke. Um mein viertes Semester in Budapest studieren zu können, musste ich meine fünfte Praxisphase im Unternehmen vorziehen. Dieser Umstand verlief von allen Seiten reibungslos.

Die Vorbereitungen auf meinen Auslandsaufenthalt wurden optimal vom International Office begleitet. Bei Fragen und Unklarheiten wurde mir ab den ersten Gesprächen zur Seite gestanden, um nichts dem Zufall zu überlassen. Für alle FHDW-Module wurde ein bzw. wurden zwei Module an der Budapest Metropolitan University (METU) gefunden, an welcher ich mein Semester absolvierte.

Wohnen

Meine Wohnung konnte ich in einer der zahlreichen Facebook-Gruppen finden, in denen sich Erasmusstudenten zusammenfinden, um Wohngemeinschaften zu gründen. So habe ich meine fünf Monate mit drei Mitbewohnern (2 x W, 1 x M) aus Frankreich und einer Mitbewohnerin aus Deutschland verbringen dürfen, was super geklappt hat. Ein Hinweis: Es ist üblich, dem Vermieter eine Monatsmiete als Reservierung zu überweisen. Meine Wohnung war von einer Organisation namens „Erasmus Life Budapest“, kurz ELB. Diese veranstaltet viele Events von und für Erasmusstudenten in Budapest. Und diese bietet ebenfalls Wohnungen an, in denen man es recht gut aushält. Die monatliche Miete beträgt zwischen 250 und 350 € je nach Bezirk und Größe des Apartments. Man sollte sich bei der Wohnungssuche die Bezirke 5 - 8 favorisiert ansehen.

Meine ersten Tage vor Ort

Meine ersten Tage vor Ort haben sich vorrangig um die eigene Organisation gedreht. Neben dem Einschreiben bzw. Registrieren an der METU habe ich mich zum Beispiel schnell um mein Semesterticket, die ELB-Card, eine Anmeldung im Fitnessstudio, das Kennenlernen der Währung und die schnellsten Wege zu den Discountern gekümmert.

Aber eins nach dem anderen. Das Semesterticket kostet schlappe 50 € für die gesamten fünf Monate Aufenthalt. Dies ermöglicht alle öffentlichen Transfermittel zu nutzen, welche so oft fahren, dass es sich nicht lohnt herauszusuchen, wann die/der nächste Metro/Bahn/Bus fährt. Besonders, wenn man an den Paderborner ÖPNV gewöhnt ist.

Die ELB-Card ist eine Vorteilskarte von „Erasmus Life Budapest“. Damit bekommt man so viele Vergünstigungen, dass meist bereits nach einer Woche die einmaligen Gebühren von ca. 14 € wieder drinnen sind. Das Angebot für Studenten ist riesig, daher ist die Karte definitiv Pflicht. Mit der Karte sind dann auch Sonderkonditionen wie zum Beispiel einer Fitnessstudiokette aus Budapest möglich. Ich hatte mich für vier Monate entschieden, gekostet hatte mich das ca. 75 €. Das muss jeder aber für sich selbst entscheiden.

Die Vorlesungen an der METU

Die Vorlesungen und Seminare vor Ort finden alle in englischer Sprache statt, was aber mit dem sprachlichen FHDW-Niveau gut vereinbar ist. Die Dozenten sind sehr zuvorkommend und freuen sich über die kulturelle Vielfalt in ihren Kursräumen. Generell sind kaum ungarische Studenten in den Modulen, sodass vor allem Kontakt zu anderen Erasmusstudenten geknüpft wird.

Der Vorlesungsplan erlaubt den einen oder anderen Wochenendtrip. Nicht nur die Flüge mit Wizz Air aus Deutschland nach Budapest sind günstig (gerne mal 10 € aus Dortmund), sondern auch die aus Budapest heraus sind preiswert. Eine Mitgliedschaft im Discount-Club der Fluggesellschaft, welche einige Vorteile mit sich bringt, kann ich mit voller Überzeugung empfehlen.

Budapest wird nicht umsonst das Paris des Ostens genannt

Ein Weltenbummler bin ich zwar nicht und jede Stadt der Welt habe ich ebenfalls noch nicht gesehen. Was ich aber mit absoluter Überzeugung sagen kann, ist, dass jedem die Stadt ans Herz wachsen wird, egal ob für einen Kurztrip oder nun mal ein ganzes Semester. Die Stadt selbst ist wunderschön und kann von den vielen Aussichtspunkten bewundert werden.

Und die Stadt hat mich immer wieder aufs Neue überrascht. In meinen ersten zwei Wochen vor Ort habe ich bereits Will Smith‘s kostenloses Konzert vor der St. Stephans Basilika genießen dürfen und beim Jubiläum eines lokalen Glücksspielanbieters Bryan Adams Stimme lauschen können. Das ist natürlich nicht alltäglich, zeigt aber auch, dass man hier ab und zu Veranstaltungen mitnehmen kann, von denen man noch lange erzählen wird.

Die Lebenshaltungskosten

Landeswährung in Ungarn ist der Forint. Ein Euro ist je nach Tagesform zwischen 320 und 340 Forint wert. Geld wechseln wird in Budapest überbewertet, da man fast überall mit der Kreditkarte zahlen kann. Da kann sich Deutschland eine Scheibe abschneiden.

In Budapest findet man eine Reihe von typisch deutschen Einzelhändlern wie besonders Lidl und Aldi, die Filialen an jeder Ecke betreiben. Daneben gibt es aber auch Rossmann, DM, Penny oder Spar, welche ebenso wie die beiden vorher genannten fast zur Hälfte Produkte mit deutschsprachigen Etiketten verkaufen. Man fühlt sich also heimisch.

Die Lebenshaltungskosten vor Ort sind deutlich unter den Verhältnissen in Deutschland. Regionale Produkte wie Gemüse sind um einiges günstiger, während Exportprodukte gerne mal das Doppelte oder Dreifache kosten können.

Restaurants und Clubs sind ebenfalls günstiger und auch das kulinarische und traditionelle Streetfood ist für den kleinen Geldbeutel geeignet. Langosch, Gulasch oder montägige Besuche im Morrison’s 2 (0,4 l Bier 0,50 €) sind Pflichtprogramme.


Fazit

Ein Auslandssemester in Budapest kann ich persönlich sehr empfehlen. Die Hochschule und deren Vorlesungen sind gut, lassen aber auch Zeit für Partys und zum Erkunden von Stadt und Land. Das Semester in Budapest zu verbringen, war die optimale Entscheidung.

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