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"Am besten geht man dorthin, wo die automobile Zukunft gemacht wird"

Studierende des Master-Studiengangs Automotive Management auf Exkursion im Silicon Valley

Die Zukunftskonzepte der Auto-Mobilität bilden einen wichtigen Schwerpunkt des berufsbegleitenden Master-Studiengangs Automotive Management an der FHDW in Bergisch Gladbach. Und viele Ideen für das Auto der Zukunft – von Tesla, über Uber und Alphabet/Google – kommen derzeit aus dem kalifornischen Silicon Valley. 

Fotos: Stefan Bratzel, FHDW

Von Mercedes, Volkswagen und Ford zu Lyft und Cisco Systems

Um sich aus erster Hand über die Veränderungen der Branche zu informieren, ging Studiengangsleiter Prof. Dr. Stefan Bratzel mit einer Gruppe von Master-Studenten auf einwöchige Exkursion ins Silicon Valley. Dort hatten die Studierenden die Möglichkeit, mit hochrangigen Managern von Automobilherstellern, Händlern und Big Data Playern die Mobilitätskonzepte vor Ort zu begutachten und über die Zukunftsstrategien wie Autonomes Fahren, Mobilitätsdienstleistungen und Connected Cars zu diskutieren. Die Studienreise fand mit freundlicher Unterstützung der Santander Consumer Bank statt.

Interessante Einblicke in die Zukunftsthemen gaben etwa Vertreter von Mercedes-Benz R&D North America, Volkswagen North America und Ford Greenfield Labs oder Fahrdienstanbieter wie Lyft, Technologieanbieter wie Cisco Systems sowie innovative Autohäuser wie die Del Grande Gruppe. Ergänzt wurde das Programm durch Besuche an der Stanford University oder auf dem Google-Campus. Es zeigte sich, dass das Silicon Valley für das neu entstehende Mobilitätsuniversum eine Art „Treibhaus“ darstellt. Etablierte Automobilhersteller, neue Digital Player und Technologie-Start-ups sowie Universitäten be-finden sich räumlich in unmittelbarer Nähe. Dies führt zusammen mit der spezifischen Kultur im Valley zu einer hohen Kommunikationsintensität und zu personellem Austausch. Hierzu Stefan Bratzel: „Es herrscht eine ‚Co-Opetition‘ zwischen Autoherstellern und Digital Playern. Erstere sind aufgrund deren Marktmacht bei den Konsumenten auf letztere angewiesen. Gleichzeitig sind diese Digital Player für die OEM neue harte Wettbewerber, die keinen Hehl aus ihrer Absicht machen, das Mobilitätssystem zu disruptieren.“

Autonomes Fahren: weniger Probleme, mehr Chancen

Ein beherrschendes Thema in den Gesprächen und auf der Straße war das Autonome Fahren. Auf den Straßen San Francisco und des Valleys verkehren viele autonome Fahr-zeuge von Digital Playern und Herstellern wie Waymo, Cruise oder Lyft. Aus erster Hand erfuhren die Studierenden, dass auch Daimler in der zweiten Jahreshälfte in San José einen autonomen Fahrservice in Kooperation mit der Stadt startet. In den Gesprächen mit Unternehmen wie Volkswagen, Daimler oder Lyft wurde jedoch auch klar, dass noch einige technische und regulatorische Herausforderungen vor einem kommerziellen Regelbetrieb liegen.

Ein kultureller Unterschied zu Deutschland und Europa wurde in den Gesprächen besonders deutlich: Im Silicon Valley wurde von den Gesprächspartnern weniger auf die Probleme, sondern vor allem auf die Chancen von autonomen Fahrzeugen und Mobilitätsplattformen hingewiesen. So überrascht es nicht, dass vielen Studierenden der spezifische „Silicon Valley Spirit“ besonders gefiel. Einige waren so begeistert, dass sie sich sogar vorstellen könnten, zumindest ein paar Jahre im Silicon Valley zu arbeiten. 

Regelmäße Exkursionen im Master-Studiengang

Auch Stefan Bratzel, der regelmäßig Exkursionen mit Studierenden nach China oder ins Silicon Valley begleitet, war angetan von den Eindrücken der Studienreise und wird diese alsbald wiederholen: „Für einen praxisorientierten Hochschulstudiengang wie Automotive Management an der FHDW braucht es innovative und interaktive Lehr- und Lernformate, die einen intensiven Austausch zwischen Theorie und Praxis ermöglichen. Dabei ist es von hohem Wert, dort hinzugehen, wo die automobile Zukunft gemacht wird. So können die Zukunftsstrategien aus erster Hand von und bei den Praktikern erfahren werden. Exkursionen wie ins Silicon Valley oder nach Shanghai und Peking schaffen dabei für Studierende wie auch Lehrende nicht nur bleibende Erinnerungen, sondern sehr wertvolle Erfahrungen.“

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