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Paderborn
Smart Angel City

Das  gleichnamige Forschungsprojekt der FHDW soll Smartphone-Nutzern mehr Verkehrssicherheit bringen.


Durch die Straßen laufen und nebenbei mit dem Smartphone surfen und whatsappen? Da kann man schnell mal mit einem Radfahrer oder Auto kollidieren. In Zukunft nicht mehr, wenn es nach den Vorstellungen der Forschergruppe der FHDW geht. „SMART ANGEL CITY” (SMANCY) haben Prof. Dr. Eckhard Koch und Matthias Füller ihr Forschungsprojekt genannt, in dem sie an einem Warnsystem für Verkehrsteilnehmer arbeiten.

 Ihre Idee präsentierten sie jetzt gemeinsam mit dem Projektpartner RWTH Aachen auf der CEBIT auf dem Stand des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI). Das Ministerium fördert seit 2016 im Rahmen der Forschungsinitiative mFUND Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um digitale datenbasierte Anwendungen für die Mobilität 4.0.

Die zunehmende Nutzung von Smartphones durch Verkehrsteilnehmer hat in den letzten Jahren zu erhöhten Unfallraten geführt – sowohl bei motorisierten Fahrzeugen als auch Fußgängern und Fahrradfahrern. Aus Echtzeitdaten von Verkehrsbetrieben und Ampelsteuerungen, verknüpft mit Unfallstatistiken der Umgebung und den Sensordaten eines Smartphone-Benutzers ließe sich die Unfallwahrscheinlichkeit berechnen. Das Smartphone könnte so den Nutzer frühzeitig vor Gefahren warnen.

Als Vorstudie dient SMANCY zunächst der Konzeptionierung und Vorbereitung der Umsetzung eines automatisierten und kontextabhängigen Warn- und Hinweis-Systems für Verkehrsteilnehmer. Im Rahmen des Projektes soll die technische, rechtliche und wirtschaftliche Machbarkeit des Lösungsansatzes untersucht werden. Bei ermutigenden Ergebnissen dieser Studie soll die „SMART ANGEL CITY“ in einem Folgeprojekt umgesetzt und in Pilotprojekten validiert werden.

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
Forschungsinitiative mFUND  des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur