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Paderborn
MBA eröffnet Möglichkeiten

Während bei Bachelor-Studierenden der Abschluss für den Berufseinstieg das vorrangige Ziel ist, verbinden MBA-Studierende mit ihrem Studium sehr konkrete Ziele, wie zum Beispiel den nächsten Karriereschritt.


Dies ist die Erfahrung von Professor Dr. Peter Ruckmann, verantwortlich für das MBA-Programm (Master of Business Administration) an der FHDW: „Die klare Konzentration auf den nächsten Karriereschritt ist bei allen MBA-Studierenden zu erkennen. Wie zum Beispiel bei den 14 Absolventen, die im Sommer 2018 ihren MBA-Abschluss gemacht haben: Sie verbinden damit ein konkretes Ziel, um eine verantwortungsvollere Position zu übernehmen oder um sich für bereits übertragene Aufgaben noch besser zu rüsten“, erläutert Ruckmann. „Genau diese Zielrichtung zeichnet MBA-Programme allgemein aus. In Kleingruppen lässt sich für jeden ein direkter Unternehmensbezug herstellen. Und auch die Unternehmen können aus dem zusätzlichen Wissen oder den jeweiligen Masterarbeiten schon während des Studiums profitieren.“ 

Drei ganz unterschiedliche Wege - aber eine gemeinsame Motivation

Svenja Franßen wechselte während ihres MBA-Studiums zur Paderborner Campus Consult und berät Unternehmen im Personalbereich. In ihrer Masterarbeit untersuchte sie, wie Unternehmen dem Fachkräftemangel mit mehr Arbeitgeberattraktivität entgegenwirken können. Campus Consult selbst plant die Umsetzung von Franßens Untersuchungsergebnissen. „Schon der Bewerbungsprozess muss für Interessenten ein Erlebnis sein, damit das jeweilige Unternehmen für sie in die engere Wahl fällt“, sagt Franßen.

Für Sebastian Borgmeier aus Delbrück war das MBA-Programm klar darauf ausgerichtet, die nötigen Fähigkeiten und Kenntnisse weiterzuentwickeln, um im Familienunternehmen mehr Verantwortung zu übernehmen. In seiner Arbeit untersuchte er die neuartige Technologie der künstlichen Fleischerzeugung, auch bekannt als In-vitro-Fleisch oder Cultured Meat. „Die moderne Fleischerzeugung wird von bestimmten Teilen der Gesellschaft hinsichtlich Nachhaltigkeit und wahrgenommenem Tierwohl durchaus kritisch gesehen. Ob In-vitro-Fleisch tatsächlich die bessere Alternative darstellt, ist fraglich. “, wie Borgmeier erklärt. „Für uns als Fleischhersteller stellt sich die Frage, ob und wann diese Innovation marktreif wird und welche Bedeutung Cultured Meat in Zukunft beim Verbraucher haben wird.“

Matthias Rodemeier ist ein gutes Beispiel wie man in OWL international Karriere machen kann. Er ist Produktmanager Italien für die Schuhmarke „Tamaris“, ein Tochterunternehmen der Wortmann Gruppe aus Detmold. Herr Rodemeier analysierte im Rahmen seiner Masterarbeit die Markenwahrnehmung von Tamaris. Dabei entwickelte er ein Konzept, wie das Markenprofil weiter geschärft werden kann.

Für Ruckmann stehen die drei Absolventen beispielhaft für die Möglichkeiten, sich mit Weiterbildung ein Sprungbrett für den nächsten Karriereschritt geschaffen zu haben: „Für uns ist es wichtig, dass die Studierenden trotz der Lehrpläne ein Höchstmaß an individueller Betreuung erfahren, und so der Nutzen für sie selbst und für die Unternehmen direkt umsetzbar wird.“ 

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