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Bielefeld
Meeting Mittelstand: E-Recruiting - oder wie Unternehmen heute Studierende, Absolventen, MitarbeiterInnen erreichen

Unternehmen befinden sich heute stärker denn je in einem Wettbewerb um geeignete Bewerber. Das Thema E-Recruiting und die spätere Einbindung in die Unternehmensprozesse nehmen dabei an Bedeutung zu. Wo finden Unternehmen die geeigneten Bewerber für die jeweilige zu besetzende Stelle? 


Die Referenten des Meeting Mittelstand berichten zum Thema E-Recruiting und Onboarding: (v. l.) Inga Knoche, bluecue consulting GmbH & Co. KG; Beate Leibnitz, BVMW; Moritz Bormann, Jobteaser SA; Prof. Dr. Thomas Jensen, FHDW

Die Referenten des Meeting Mittelstand berichten zum Thema E-Recruiting und Onboarding: (v. l.) Inga Knoche, bluecue consulting GmbH & Co. KG; Beate Leibnitz, BVMW; Moritz Bormann, Jobteaser SA; Prof. Dr. Thomas Jensen, FHDW

Diese und weitere Fragen wurde beim Meeting Mittelstand, zum Thema "E-Recruiting - oder wie Unternehmen heute Studierende, Absolventen, MitarbeiterInnen erreichen“, beantwortet, welches die FHDW in Bielefeld am Dienstag, 25. Juni 2019 in Kooperation mit dem BVMW veranstaltete. Im Fokus der Veranstaltung standen vor allem die “digitalen Wege” zu Nachwuchskräften, verschiedenen Phasen und Herausforderungen des Recruiting-Prozesses sowie Instrumente und Best-Practice-Ansätze, welche sich in der Praxis als erfolgsversprechend erwiesen haben.

Prof. Dr. Thomas Jensen, Campusleiter FHDW in Bielefeld, sprach in seinem Vortrag darüber, welche Erwartungshaltungen Nachwuchskräfte in Zeiten der digitalen Informationsflut an zukünftige Unternehmen und Arbeitsplätze haben. Durch eine explizit durchgeführte Umfrage konnte Prof. Dr. Jensen Einblicke in das digital geprägte Verhalten von Studieninteressenten, Studierenden und Absolventen geben.   

Zum Titel "E-Recruiting mit einem Jobportal - Wie kommt man zu den wertvollen Klicks?" berichtete Moritz Bormann, Jobteaser SA, darüber, welche Mittel und Anzeigen in einem Jobportal erfolgversprechend sind und welche eher nicht. Als Quintessenz seines Vortrags war festzuhalten, dass Stellanzeigen in einem Kontext stehen müssen. Die besten Stellenanzeigen erzeugen keine nachhaltige Steigerung der Bewerberzahlen, wenn Unternehmen nicht die technischen und systemischen Zusammenhänge des Online-Recruitings beachten. „Leider herrsche oft noch die Mentalität des “Post and Pray” vor", so Bormann. 

Ist ein neuer Mitarbeiter erst einmal gefunden, folgt die oft nicht minder aufwendige Phase der Integration in das jeweilige Unternehmen. Inga Knoche vom Unternehmen bluecue consulting GmbH & Co. KG berichtete abschließend über mögliche Best-Practice-Ansätze in einem Onboarding-Prozess. Sie wies vor allem auf mögliche Optionen hin, die der häufig erschreckenden Quote von unzufriedenen neuen Mitarbeitern entgegenwirken und so als Präventionen gegen Kündigen helfen können.

Beim anschließenden Get-together wurde in den Gesprächen zwischen Gästen und Referenten immer wieder deutlich, dass vor allem die Thematik der intelligenten Bündelung von Werbemaßnahmen zur zielgruppengerechten Ansprache für die Unternehmen von Bedeutung ist.

Alle Gesprächspartner waren sich einig, dass man mit der Auswahl von richtigen Strategien, durchaus in der Lage ist, die exponentiell wachsenden Möglichkeiten der Digitalisierung für das Personalwesen zu kanalisieren.