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Kooperation der FHDW mit dem Berufskolleg Neandertal

Neue Wege in der Karriereplanung gehen das Berufskolleg Neandertal (BKN) und die FHDW in Mettmann. Aus der Kooperation entstand ein Netzwerk aus Schule, Fachhochschule, regionaler Wirtschaft und Politik. Ziel der Partner: Sie wollen Absolventen mit mittlerem Bildungsabschluss und Unternehmen der Region zusammenführen und das Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten stärken.

Fahrplan zum Erfolg: Keine Angst vorm Aufstieg

NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke ist begeistert von der Kooperation der FHDW mit dem Berufskolleg Neandertal

NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke ist begeistert von der Kooperation der FHDW mit dem Berufskolleg Neandertal. Als "Patin" der FHDW-Klasse des Neandertal-Berufskollegs besuchte sie die Fachhochschule.

Patenschaftsurkunde

Hierbei steht das duale Studium im Mittelpunkt eines gemeinsam entwickelten Konzepts. Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren besuchen eine Klasse am Berufskolleg Neandertal, die speziell auf die Anforderungen einer universitären Laufbahn vorbereitet. In der so genannten FHDW-Klasse belegen die angehenden Studenten deutlich mehr Kurse als Mitschüler in den anderen Klassen der Höheren Handelsschule. Zudem werden sie bereits vor dem Übergang in die FHDW-Klasse zu Praktika in den Partnerunternehmen motiviert.

Während der Schulzeit am BKN werden die Schüler der FHDW-Klasse bereits mit dem Hochschulleben vertraut gemacht. Sie lernen Teile der Unterrichtseinheiten, wie sie später an der Hochschule stattfinden, kennen und nehmen an Veranstaltungen dort teil. Derlei erhöhte Anforderungen bereiten den Teilnehmern des Projektes so viel Freude, dass sie deutlich mehr Kurse belegen als andere Schüler.

Die erste FHDW-Klasse startete 2012. Als Patin stattete NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödecke ihren Schützlingen einen Besuch an der FHDW ab. Gödecke übernahm auch die Patenschaft für die nächsten Klassen, was sie u. a. durch weitere Besuche bekräftigte.

Durchlässiges Bildungssystem fördert Aufstiegschancen

Jedes Jahr besuchen 15 bis 20 Jugendliche die besondere Klasse mit vergleichsweise überdurchschnittlich guten Noten. Und das, trotz erheblich höherer Leistungsanforderungen als in anderen Klassen. Die Jugendlichen kommen aus allen Schulformen der Regelschule, von der Hauptschule über Realschule bis zu Gymnasium und Gesamtschule. Damit zeigt sich eine weitere Stärke dieses Projekts: Unabhängig von der Herkunft zählt hier nur eines – die Leistung. Ein Maximum an Durchlässigkeit in der Bildung.

Wirtschaft beteiligt sich - Kennenlernen und Kontakte knüpfen

Neben Praktika hat die Schule Ringvorlesungen in namhaften Unternehmen der Region organisiert. Jeden Donnerstag erhalten die Schülerinnen und Schüler in Vorträgen oder Seminaren praxisbezogene Einblicke in Bereiche der Betriebswirtschaft, die sie sonst nur im theoretischen Fachunterricht kennen lernen würden. Angeschlossen haben sich beispielsweise die Deutsche Bank, lokale Unternehmen wie die Lucom GmbH oder der im TecDAX notierte IT-Dienstleister Bechtle. Die Liste der Unternehmen und ihrer Referenten steht für ein „who-is-who“ der regionalen und überregionalen Unternehmen.

Und die Kontakte zahlen sich aus. Zu Beginn ihrer Schulzeit haben eine Reihe von Schülerinnen und Schülern Verträge, und das sogar mit der Perspektive auf die Übernahme. Damit wissen sie bereits mit 16 Jahren, dass sie – gute Noten vorausgesetzt – ein Studium finanziert bekommen und einen Arbeitsplatz mit Aufstiegschancen in der Tasche haben.

Das schafft Planungssicherheit. Für die Jugendlichen und ihre Familien, aber auch für die Unternehmen, die sich bereits frühzeitig junge, erfolgsorientierte wie leistungsstarke Jugendliche für ihren Fach- und Führungsnachwuchs sichern. Und damit im Rahmen ihrer Unternehmenspolitik einen wichtigen Baustein ihrer Zukunftsfähigkeit sichern.