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Donnerstag, 17. Mai 2012
FHDW in Bergisch Gladbach
Kooperation mit der Bayer AG
Kooperation mit der Kraftverkehr Wupper-Sieg AG
Kooperation mit dem VfL Gummersbach
Weitere Kooperationspartner
Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW)
Hauptstraße 2
51465 Bergisch Gladbach
Telefon 02202 9527-02
Telefax 02202 9527-200
E-Mail
info-bg@fhdw.de
Zum Auftakt der Kooperation hat VfL-Geschäftsführer Axel Geerken (l.) FHDW-Präsident Prof. Dr. Franz Wagner gleich mit einem Trikot des deutschen Nationalspielers in den Reihen des VfL, Adrian Pfahl, mit der Nummer 26, ausgestattet.
Kooperation mit dem VfL Gummersbach
Profisportler werden - und nebenbei studieren
"Es ist wichtig, sich auch schon während der Karriere Gedanken darüber zu machen, was später wird", findet VfL-Geschäftsführer Axel Geerken und freut sich darüber, dass "die FHDW den Spielern nun die Möglichkeit eröffnet, Profisport und Vorbereitung auf ein Leben abseits der Platte miteinander zu vereinbaren." Wer sich dafür mit einem abgeschlossenen Studium wappnen will, kann nun an der FHDW berufsbegleitend seinen Bachelor und Master in Betriebswirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsrecht machen.
In der FHDW hat der VfL Gummersbach nun einen Partner gefunden, um vor allem den Nachwuchsspielern aus der Akademie aber auch gestandenen Profis eine weitere berufliche Perspektive zu eröffnen. In der dualen Studienstruktur lassen sich durch individuelle Lehr- und Lernpläne sowie der Trennung von Theorie und Praxis Sport und (Weiter-)Bildung miteinander vereinbaren – bei akkreditierter Lehr- und Lernqualität.
"Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es schwerfällt, sich zwischen den anstrengenden Trainingseinheiten an den Schreibtisch zu setzen oder nach dem Spiel im Mannschaftsbus zu lernen. "Ich persönlich habe es aber immer gut gefunden, sich nicht nur mit Handball beschäftigen zu müssen, so Axel Geerken, der insbesondere den Nachwuchsleuten rät, die zusätzliche Anstrengung auf sich zu nehmen.
"Jedes Jahr verlassen viele richtig gute Handballer die Nachwuchsabteilungen der Bundesligavereine und bewerben sich um die wenigen Plätze, die in den Profikadern zur Verfügung stehen," weiß der VfL-Geschäftsführer um den harten Konkurrenzkampf. Nicht jeder schafft es schließlich in die stärkste Handball-Liga der Welt. Und selbst dann gelte: "Mit einer Verletzung kann schlagartig alles vorbei sein." Deshalb würden der VfL Gummersbach und die VfL-Akademie viel Wert darauf legen, dass die Spieler auch eine Alternative für das Leben nach der Karriere haben.
Dementsprechend ganz besonders viel verspricht sich der Leiter der VfL-Akadmie Axel Renner von der Kooperation mit der privaten Fachhochschule. "Wer von unseren Nachwuchsspielern bisher neben dem Leistungssport studieren wollte, musste quasi das Land verlassen", beklagte er die fehlende Flexibilität der staatlichen Hochschullandschaft hierzulande. Genau diese Flexibilität versprach nun der FHDW-Präsident Prof. Dr. Franz Wagner: "Als private Fachhochschule mit dualen Studiengängen haben wir uns bisher immer an den Anforderungen von Unternehmen orientiert. Nun berücksichtigen wir halt auch die Spiel- und Trainingspläne der Handballer." Prüfungstermine, Anwesenheitspflichten, man könne das bei der FHDW alles sehr flexibel handhaben.
Im Anschluss an die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung überreichte VfL-Geschäftsführer Geerken dem Präsidenten Wagner schließlich ein Trikot des deutschen Nationalspielers in Reihen des VfL, Adrian Pfahl, mit der Nummer 26 und lud 26 Studenten der FHDW zum Spiel des VfL Gummersbach am 17.11.2010 in die Kölner LANXESS arena ein. Gegner wird dann die SG Flensburg-Handewitt sein.
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Die VfL Handball Gummersbach GmbH und die VfL-Akademie bieten ihren Spielern in Zukunft neben dem Handball eine weitere berufliche Perspektive: mit einem Studium an der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch Gladbach.
Die
Kooperation im center.tv des VfL
am 16.
November 2010