Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW)
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FHDW-Leiter Prof. Dr. Sven Mertens (l.) und HSG-Sportdirektor Daniel Stephan vereinbarten die Kooperation.

Kooperation mit der HSG Düsseldorf

Fachhochschule bietet Handballspielern Studium

Dass ein Sportverein mit hoher Reputation ein interessanter Kooperationspartner ist, überrascht nicht. Aber was hat im Gegenzug eine Hochschule wie die FHDW für die HSG Düsseldorf zu bieten? "Handball ist in Deutschland ein beliebter Sport, und der Bundesligist HSG Düsseldorf ist einer der Traditionsvereine", erläutert HSG-Sportdirektor Daniel Stephan die Idee. "Die Spieler bewegen sich auf absolut professionellem Niveau, aber die Gehälter sind nicht einmal annähernd so hoch wie im Fußball. Wir Vereinsverantwortliche möchten nicht, dass die Spieler nach Ende ihrer aktiven Laufbahn beruflich in ein Loch fallen."

Hier kommt die FHDW ins Spiel und bietet ab sofort allen Spielern die Möglichkeit, nebenbei ein Studium im Bereich Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsinformatik zu absolvieren. "Dies ist eine außergewöhnlich fruchtbare Idee", ist sich FHDW-Leiter Prof. Dr. Sven Mertens sicher. "Wir haben etwas Besonderes für die jungen Spieler zu bieten, und zugleich ist die HSG Düsseldorf für uns ein sehr attraktiver Partner. Handball hat zu Recht ein gutes Image. Das ist ein sauberer, harter und attraktiver Sport, in dem man mit Fleiß, Engagement und dem Blick fürs Wesentliche einiges bewegen kann. Das passt sehr gut zum Leitbild der FHDW."

Und es gibt weitere gemeinsame Interessen. Im dualen Studium der FHDW verbringen die Studierenden im Wechsel drei Monate an der Hochschule und drei Monate bei einem Partnerunternehmen. Über 250 solcher Partnerunternehmen gibt es inzwischen an der FHDW, aber der Bedarf nimmt weiter zu. Hier verfügt wiederum die HSG Düsseldorf über ein eigenes Netzwerk befreundeter Unternehmen aus seiner Region, das für die Hochschule eine hervorragende Gelegenheit bietet, neue Kontakte aufzubauen.

Die HSG Düsseldorf kann andererseits auf das bestehende Firmennetz der FHDW zurückgreifen, um für seine Spieler neue potenzielle Arbeitgeber für die Zeit nach dem Hochleistungssport zu finden. "Die Summe ist eine sehr gute Win-Win-Situation für beide Seiten", stellt Mertens klar. "Die HSG verfügt über eine ausgezeichnete Reputation, die wir beim Schritt ins Rampenlicht nutzen wollen. Den HSG-Spielern wiederum bieten wir eine handfeste berufliche Perspektive mit dem Studium an der FHDW, einer staatlich anerkannten, sehr renommierten Fachhochschule."